NameUrsula SCHERER 
Birth Date11 October 1728
Birth PlaceEschbach
Death Date13 December 1792 Age: 64
Death PlaceSt.Peter - Rohr - Bühlhof
Spouses
Birth Date12 June 1740
Birth PlaceEschbach
Death Date4 March 1820 Age: 79
Death PlaceEschbach - Haus St. Pet. N° 34
Birth Date30 October 1722
Birth PlaceSt.Peter - Rohr - Bühlhof
Death DateNovember 1780 Age: 58
Death PlaceSt.Peter - Rohr - Bühlhof
OccupationBauer
Notes for Ursula SCHERER
Hofwitwe vom Bühlhof in St.Peter.
Durch diese Ehe war Christian Beha Bauer auf dem Bühlhof von Mai bis Dezember 1781.
Notes for Christian (Spouse 1)
Löwenwirtssohn in Eschbach st.petersch Haus Nr. 16
Durch einheirat Bauer auf dem Scherlenzenhof in Eschbach 1763 bis 1780
1781 Verkauf vom Bühlhof. Leibgedinger, zog später nach Eschbach
29. März 1781 Nach der Heiratsabrede kann der Hochzeiter auf ihrem Erblehenhof 26 Jahre hausen, jedoch ist er nur verpflichtet, 14 Jahre nacheinander zu hausen. Er bringt Vermögen im Werte von 600 fl. mit und sein Leibgeding auf dem Scherlenzenhof. Da dieses nicht gut in natura bezogen werden kann, erklärte sich der Scherlenzenbauer bereit, dafür jährlich 40 fl. zu zahlen.Es wird vermerkt, daß die Einlage des Hochzeiters im Vergleich zu den dermaligen Umständen der Hochzeiterin beträchtlich sei. Bei Vorableben der Hochzeiterin soll Kauf und Teilung geschehen, wobei der Hochzeiter die eingelegten 600 fl. zum Voraus erhält. Die Besitzgerechtigkeit verbleibt den Kindern aus 1. Ehe. Die Schuldenlast des Bühlhofs beträgt etwa 3800 fl. Nach den Hausjahren erhält Christian Beha ein Leibgeding. (61/13682 S. 275a ff.) Nach dem Verkauf des Bühlhofs im Dezember 1781 war Christian Beha Leibgedinger auf dem Bühlhof, später verzogen nach Eschbach.
1797 Ehe-Beistände:
Michael Rombach, Vogt im Eschbach (St. Pet. N° 2)
Johannes Hummel, Bauer im Eschbach (St. Pet. N° 21)
1815 Zeuge vom Tod der Maria Hug
1818 Ehe-Beistände:
Joseph Saum, * 3.1.1775, Bauer und Vogt dahier, St. Pet. N° 27, n. v.
Michael Rombach, * 17.9.1754, Bauer im Styrental, St. Pet. N° 2, n. v.
Der Scherlenzenhof, früher ‚Bei den roten Tannen‘ oder ‚Langeck‘ genannt, ist nicht mehr in Bauernbesitz. Um 1570 war Ulrich Wiedemann Bauer auf dem Hof, 1576 wird Georg Ganz genannt. Um 1600 war Georg Scherzinger Bauer, der mit Barbara Wiedemann, wohl einer Hoftochter verehelicht war. Wenige Jahre später war Thomas Vetter Bauer auf dem Scherlenzenhof, der im Pestjahr 1611starb. Martin Gantz, der auch Vogt in Eschbach war, übernahm den Hof, verzog aber gegen 1622 ins Steurental. Spätestens um 1660 war Johann Scherer Bauer auf dem Scherlenzenhof und es ist möglich, dass auch sein gleichnamiger Vater schon Bauer auf dem Hof war. 1662 verpachtete Johann Scherer an den Grundbauernsohn Lorenz Faller für 12 Jahre die obere Langeck, auf der dieser den Langeckhof erbaute (seit 1977 Gemeinde St. Peter). 1669 verkaufte er an Mathias Maier vom Hummelhof die Säge und ein Stück Feld zum Bau eines Wohnhauses. 1683 übergab Johann Scherer die Langeck an seinen Sohn Jakob Scherer, den Scherlenzenhof an den Sohn Lorenz Scherer, den Namengeber des Hofs. Nach dessen Tod 1703 wurde Georg Zipfel aus Buchenbach durch Verehelichung mit der Hofwitwe Anna Haury Scherlenzenbauer. Ihm folgten 1711 sein Stiefsohn Mathias Scherer, der 1712 Feld zur Erbauung des Hilzihäusles verkaufte, und um 1744 Andreas Scherer. Nach dessen Tod heiratete dessen Witwe Maria Heitzler aus Ibental 1763 Christian Beha vom Löwenwirtshaus, der den Hof bis 1775 führte. Ihm folgte als Pachtbauer bis 1780 Georg Ganter, der Ehemann der Hoftochter Ottilia Scherer, bis die Lehenbesitzerin Ursula Scherer 1780 den Hof übernehmen konnte. Sie heiratete Johann Hummel vom Hummelhof, der den Hof 1831 dem Sohn Ignaz Hummel übergab. Dieser kaufte 1857 die Säge zum Hof zurück. 1864 brannte das hölzerne Bauernhaus ab und wurde 1865 wieder aufgebaut. Auf Ignaz Hummel folgte 1875 sein gleichnamiger Sohn, 1907 Max Hummel, der 1910 das Nebengebäude an den Heinrich Zimmermann, den Ehemann seiner Schwester Marianna Hummel, abtrennte und den Hof 1917 an den Privatgelehrten Klemens Vogelsang verkaufte. 1926 kaufte die katholische Stiftungsverwaltung den Hof, von dem er an den Pensionsfond der Priester der Erzdiözese Freiburg kam. Von dem ehemals 58 ha großen Hof kamen 26 ha an die Gemeinde. Der Hof wurde seitdem von Pächtern geführt. Auf N. Läufer folgte Albert Riesle, der später auf den Renzenhof zog. Er bewirtschaftete noch 19 ha. Nach Albert Riesle folgte Otto Scherer, der den Scherlenzenhof nur noch eingeschränkt landwirtschaftlich nutzte. 1955 hatte der Hof noch eine Betriebsgröße von 32 ha, von denen 19 ha verpachtet waren.
Notes for Josef (Spouse 2)
Bühlbauer im Rohr, 1749 bis 1780. Mehrere Jahre Pfleger der St. Sebastians-Bruderschaft.
12. Mai 1749 Weil Hans Kaltenbach, der alte Bühlbauer, sehr alt und presthaft und keine Arbeit zu verrichten fähig ist, überläßt er die Haushaltung seinem jüngsten Sohn Josef Kaltenbach. Leibgeding für den Vater mit einer Kuh und Geiß. Hans Kaltenbach, sein Weib und die Kinder verkaufen an Josef Kaltenbach den Bühlhof mit Mahlmühle im Unterwasser, 20 Stück Hornvieh, 1 Pferd, 3 Geißen, 1 Schwein ... für 2200 fl. Vermögen mit Kaufschilling: 4234 fl. (61/10796 S. 1-6)
Josef Kaltenbach wurde am 13. November 1780 in der Früh - er war in der Nacht nicht zu Haus - am Bach im Unterwasser tot aufgefunden. Als jüngster Sohn aus 2. Ehe seines Vaters hat er am 24.11.1747 im Beisein des Abts und seines Vaters seiner lieben Schwester Maria Kaltenbach und deren Ehemann Michel Waldvogel die Besitzgerechtigkeit zum Hof auf dem Bühl für 234 fl. abgekauft. (61/10795 S. 155 f.)
22. April 1754 Josef Kaltenbach, Bühlbauer, verkauft an Hans Jakob Baum, den Spengler, ein Stück wildes, am Winterberg gelegenes Stück Feld als wahres Eigentum für 300 fl. (Maileberg) (61/10797 S. 237-239)
04. Mai 1757 Der Bühlbauer verkauft an Mathias Ketterer vom Brosihof die Mühle im Unterwasser mit etwas Feld für 1200 fl. Der Bühlbauer behält sich ein Mahlrecht in der Mühle vor. (61/10798 S. 457-459)
28. Mai 1770 Vergleich zwischen dem BühlbauernJosef Kaltenbach und dem Schlosser Michael Willmann, dem Eigentümer der Unterwassermühle, über den Besitz der sog. Schleife diesseits des Baches und den Umfang des Weidfelds am Sommerberg.
28. Dezember 1781 Der Bauer Josef Kaltenbach war mit vielen Schulden beladen, hat sich aber die Liquidation immer verbeten. Nach seinem Tod im November 1780 beliefen sich die Schulden auf fast 4000 fl., darunter 1005 fl. an das hiesige Schulhaus. Durch die Heirat der Witwe mit Christian Beha wurde die Gant aufgehoben. Weil aber die Kinder zu keiner Ordnung erzogen waren, so halfen sie die Haushaltung mehr hindern als führen; es kam daher zur öffentlichen Gant. Mathias Saum, der Kühbauer an der Steig, hatte das letzte Bott um 5940 fl. Es hat aber Mathias Ketterer, der Bergbauer, den Hof gezogen. (HB.)