Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameKarl WIRBSER
FatherEmil WIRBSER (1896-1966)
MotherLuise DIETLICHER (1898-)
Notes for Karl WIRBSER
OBERBIRKEN Nr, 21 (früher Haus Nr. 43) Nachdem die Eheleute Heinrich Wirbser im Jahre 1924 den Nadelhof erworben hatten, verkauften sie dieses Anwesen in Oberbirken mit Vertrag vom 24. Dezember 1930 an den Bruder Emil Wirbser für 8.500,— Goldmark,. Emil Wirbser ist geboren am 28. April 1896 in Stegen und seit dem 5. Juni 1925 mit Luise Dietlicher aus Neuhäuser, geb. am 5. Oktober 1898 verheiratet. Im Jahre 1930 kaufte Emil Wirbser von Andreas Hummel, Josefenhof im Gewann "Oberacker" 36 ar Ackerland zum Preis von 1.300,— Goldmark. Mit Vertrag vom 7. November 1949 erwarb Emil Wirbser von Graf Alfred von Kageneck 4o ar 67 qm Ackerland zum Preis von DM 1.311,55 und am 5. Februar 1952 von Graf Heinrich von Kageneck im Gewann "Oberbirken" 72 ar 69 qm Ackerland zum Preis von 4o Pfennig pro qm. Außer der Landwirtschaft betrieb Emil Wirbser ein Baugeschäft. Mit Vertrag vom 6. April 1960 verkaufte er das von ihm erbaute Nebengebäude und 729 qm Hofreite an seinen Sohn Franz Wirbser, Maurermeister zum Preis von DM 11.000,—, Seine Tochter Hedwig Würmle geb. Wirbser erhielt von ihm am 6. April 1960 einen Bauplatz mit 634 qm, der Sohn Karl Wirbser ebenfalls am 6. April 1960 einen Bauplatz mit 508 am, worauf beide jeweils ein Eigenheim errichteten, Emil Wirbser ist am 28. Juni 1966 in Freiburg gestorben. Die Landwirtschaft wurde daraufhin aufgegeben; die Felder wurden verpachtet und das Maurergeschäft führte nunmehr der Sohn Franz Wirbser fort. Erben des Nachlasses wurden die Witwe Luise Wirbser und seine 8 Kinder. Durch Auseinandersetzungs- und Übernahmevertrag vom 15. Juli 1968, er- hielten die Töchter Berta Ahlf geb. Wirbser das Grundstück Flurst.Nr. 92/12 mit 546 am und Elisabeth Haupt geb. Wirbser das Grundstück Flurst. Nr. 92/13 mit 135 am Baugelände, worauf diese ebenfalls jeweils ein Wohnhaus errichteten, Mit Auseinandersetzungs- und Übernahmevertrag vom 25. April 1973 wurde das Anwesen aufgeteilt, sodaß erhielten: Die Ehefrau Regina geb. Heizmann ist am 18. Juli 1946 in Stegen gestorben, Mit Teilungs- und Übergabevertrag vom 17. April 1950 übergab Heinrich Wirbser das Hofgut an seinen Sohn Josef Wirbser, geb. am 17. August 1914. Dieser verheiratete sich am 4. September 1946 mit Frieda Bank aus Kirchzarten, geb. am 14. Februar 1921, Der Übergabepreis betrug DM 20.700,—. Ferner hat Josef Wirbser für seinen Vater noch ein Leibgeding zu übernehmen, Ebenso behielt sich der Übergeber Heinrich Wirbser den Nießbrauch am sogenannten "Stöckle" auf die Dauer seines Lebens. Heinrich Wirbser ist am 3. Juni 1975 in Sulzburg im 91. Lebensjahr verstorben, Josef Wirbser erbaute in dem sogenannten "Wagenschopf" eine Zweizimmerwohnung und bewirtschaftet heute über 14 ha Landwirtschaft, wovon ca, 11 ha Eigengelände ist und ca. 3 ha gepachtet sind.

OBERBIRKEN Nr, 10 (früher Haus Nr. 44) Neben seinem Dienst als Bahnarbeiter betrieb Pius Zipfel noch etwas Landwirtschaft mit 2 Kühen. Am 8. November 1950 kaufte der Genannte von dem Gutsbesitzer Heinrich Graf von Kageneck im Gewann "Unter Birkacker" 36 ar Ackerland zum Preis von DM 1.310,—. Mit Vertrag vom 12. März 1952 übergaben die Eheleute Zipfel ihr Anwesen für DM 3.000,— nebst Leibgeding an ihren Sohn Josef Zipfel, geb. am 9. Februar 1926, seit dem 15. Juni 1951 verheiratet mit Frieda Brender, geb. am 18. Juni 1925. Die von den Übergebern betriebene Landwirtschaft, wird auch von dem Übernehmer und seiner Ehefrau weitergeführt. Josef Zipfel betätigt sich noch hauptberuflich als Kraftfahrer, Maria Zipfel ist am 27. Juli 1968 in Stegen verstorben. Ihr Ehemann Pius Zipfel folgte ihr am 8, November 1968, Josef Zipfel hat mit Kaufvertrag vom 23. Juli 1969 von Frau Gertmuf Gräfin von Kageneck das Ackergrundstück Flurst.Nr. 72/3 mit 64 ar 83 qm zum Preis von DM 5,— pro qm erworben, Josef Zipfel ist am 30. Dezember 1978 in Stegen verstorben. Erbin des Anwesens wurde daraufhin die Ehefrau Frieda Zipfel, welche mit Schenkungsvertrag vom 10. März 1980 an ihre Tochter Gerda Camiolo geb. Zipfel, geb. am 6. Oktober 1954 das Teil-Hausgrundstück Flurst.Nr, 86/1 mit 492 qm übertrug. Diese riß den landwirtschaftlichen Teil des Hauses ab und erstellt darauf ein Einfamilienwohnhaus. Nach dem Tode von Josef Zipfel, wurde die Landwirtschaft aufgegeben und das Ackerland verpachtet, aD.
a) Frieda Stier geb. Wirbser - Flurst.Nr. 92/6
b) Hedwig Würmle geb.Wirbser - Flurst.Nr.92/15
c) Karl Wirbser Flurst.Nr.92/16
d) Emil Wirbser Flurst.Nr.92/17 = Bauplatz mit 762 gqn,
e) Elisabeth Haupt geb.Wirbser-Flurst.Nr.92/102= Bauplatz mit 7 ar,
f) Berta Ahlf geb. Wirbser - Flurst.Nr.92/103= Bauplatz mit 204 gm,
g) Franz Wirbser - Flurst.Nr.92/104= Bauplatz mit 96 qm.
Maria Schlegel geb. Wirbser erhielt das Hofgrundstück Flurst.Nr. 87 Bauplatz mit 895 qm, Bauplatz mit 295 qm, Bauplatz mit 413 gm, ll mit 11 ar 37 am zu Alleineigentum. Die Mutter Luise Wirbser erhielt darauf ein Leibgedingsrecht, Die restlichen Grundstücke verblieben in Eigentum der Erbengemeinschaft, Das Grundstück Flurst.X\r. 92/18 = Bauplatz mit mit 754 qm, verkauften die Erben am 23. November 1976 an die Eheleute Wolfgang Heer aus Zarten zum Preis von DM 130,— pro qm. Frau Maria Schlegel geb. Wirbser ist am 29. Mai 1927 geboren und seit dem 17. Dezember 1960 mit dem Maurer Hermann Schlegel aus Unteribental, geb. am 1. Dezember 1925, verheiratet, Frau Maria Schlegel hat nunmehr im Jahre 1980 das landwirtschaftliche Gebäude (Scheuer) abgerissen und erstellt darauf ein Wohnhaus mit Garage. Frau Luise Wirbser ist am 29. März 1980 in Stegen verstorben.
Last Modified 28 October 2025Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit