NameEmil WIRBSER 
Birth Date28 April 1896
Birth PlaceStegen - Oberbirken
Death Date28 June 1966 Age: 70
Death PlaceFreiburg
OccupationMaurer
Spouses
Birth Date5 October 1898
Birth PlaceKirchzarten - Neuhäuser
Notes for Emil WIRBSER
Nadelhof (Früher Haus Nr. 45) Die Pächterfamilie Josef Gremmelspacher wohnte nach dem Brand vom 11. November 1916 in einem Nebenwohnhaus, dem sogenannten "Stöckle", Das Vieh wurde in einem Notstall und das Futter und die Ernte in der Schloßscheuer untergebracht. _ Am 16. August 1924 verkaufte die Gräflich Kagenecksche Gutsverwaltung den Nadelhof an Heinrich Wirbser aus Stegen für 25.000,— Goldmark, Dieser baute im folgenden Jahre den Hof neu auf und betrieb alsdann die vom Pächter aufgegebene Landwirtschaft weiter. Heinrich Wirbser ist am 23. Juli 1884 in Stegen geboren. Er verheiratete sich am 11. November 1913 mit Regina Heizmann aus Weilersbach, geb. am 24. August 1896. Mit Kaufvertrag vom 24. Dezember 1930 verkaufte Heinrich Wirbser an seinen Bruder Emil Wirbser das Hofgut auf dem Grundstück Flurst.Nr. 87 mit 36 ar zum Preis von 8,500,—— Goldmark. Die restlichen Grundstücke behielt er. Im Oktober 1942 zerstörte ein Schadenfeuer die an das Wohnhaus angebaute Scheuer. Die Brandursache wurde nie festgestellt. Das Wohnhaus selbst konnte von den Feuerwehren von Stegen und Kirchzarten gerettet werden, sodaß die Familie Wirbser in dem Hause weiter wohnen konnte. Durch sinnloses Verhalten der Leute, wurde an der Wohnungseinrichtung erheblichen Schaden angerichtet. Das Vieh konnte gerettet werden und wurde alsdann in einen Notstall untergebracht, Heinrich Wirbser baute alsdann im Jahre 1943 den zerstörten Ökonomieteil wieder erneut auf.
OBERBIRKEN Nr, 21 (früher Haus Nr. 43) Nachdem die Eheleute Heinrich Wirbser im Jahre 1924 den Nadelhof erworben hatten, verkauften sie dieses Anwesen in Oberbirken mit Vertrag vom 24. Dezember 1930 an den Bruder Emil Wirbser für 8.500,— Goldmark,. Emil Wirbser ist geboren am 28. April 1896 in Stegen und seit dem 5. Juni 1925 mit Luise Dietlicher aus Neuhäuser, geb. am 5. Oktober 1898 verheiratet. Im Jahre 1930 kaufte Emil Wirbser von Andreas Hummel, Josefenhof im Gewann "Oberacker" 36 ar Ackerland zum Preis von 1.300,— Goldmark. Mit Vertrag vom 7. November 1949 erwarb Emil Wirbser von Graf Alfred von Kageneck 4o ar 67 qm Ackerland zum Preis von DM 1.311,55 und am 5. Februar 1952 von Graf Heinrich von Kageneck im Gewann "Oberbirken" 72 ar 69 qm Ackerland zum Preis von 4o Pfennig pro qm. Außer der Landwirtschaft betrieb Emil Wirbser ein Baugeschäft. Mit Vertrag vom 6. April 1960 verkaufte er das von ihm erbaute Nebengebäude und 729 qm Hofreite an seinen Sohn Franz Wirbser, Maurermeister zum Preis von DM 11.000,—, Seine Tochter Hedwig Würmle geb. Wirbser erhielt von ihm am 6. April 1960 einen Bauplatz mit 634 qm, der Sohn Karl Wirbser ebenfalls am 6. April 1960 einen Bauplatz mit 508 am, worauf beide jeweils ein Eigenheim errichteten, Emil Wirbser ist am 28. Juni 1966 in Freiburg gestorben. Die Landwirtschaft wurde daraufhin aufgegeben; die Felder wurden verpachtet und das Maurergeschäft führte nunmehr der Sohn Franz Wirbser fort. Erben des Nachlasses wurden die Witwe Luise Wirbser und seine 8 Kinder. Durch Auseinandersetzungs- und Übernahmevertrag vom 15. Juli 1968, er- hielten die Töchter Berta Ahlf geb. Wirbser das Grundstück Flurst.Nr. 92/12 mit 546 am und Elisabeth Haupt geb. Wirbser das Grundstück Flurst. Nr. 92/13 mit 135 am Baugelände, worauf diese ebenfalls jeweils ein Wohnhaus errichteten, Mit Auseinandersetzungs- und Übernahmevertrag vom 25. April 1973 wurde das Anwesen aufgeteilt, sodaß erhielten: Die Ehefrau Regina geb. Heizmann ist am 18. Juli 1946 in Stegen gestorben, Mit Teilungs- und Übergabevertrag vom 17. April 1950 übergab Heinrich Wirbser das Hofgut an seinen Sohn Josef Wirbser, geb. am 17. August 1914. Dieser verheiratete sich am 4. September 1946 mit Frieda Bank aus Kirchzarten, geb. am 14. Februar 1921, Der Übergabepreis betrug DM 20.700,—. Ferner hat Josef Wirbser für seinen Vater noch ein Leibgeding zu übernehmen, Ebenso behielt sich der Übergeber Heinrich Wirbser den Nießbrauch am sogenannten "Stöckle" auf die Dauer seines Lebens. Heinrich Wirbser ist am 3. Juni 1975 in Sulzburg im 91. Lebensjahr verstorben, Josef Wirbser erbaute in dem sogenannten "Wagenschopf" eine Zweizimmerwohnung und bewirtschaftet heute über 14 ha Landwirtschaft, wovon ca, 11 ha Eigengelände ist und ca. 3 ha gepachtet sind.
Notes for Luise (Spouse 1)
8 Kinder
Notes for Emil & Luise (Family)
1952 künftiger Wohnort: Rechtenbach
1952 Trau-Zeugen:
Heinrich Wirbser, Maurermeister in Stegen
Joseph Martin, Landwirt in St. Peter