starn an der Wassersucht
seit 1839 Bauer vom Martinshof Steurental und seit 1852 Bürgermeister von Eschbach. Stiftete die große Glocke für die Pfarkirche Eschbach
9Martinshof. Auf dem zweithintersten Hof im Steurental war 1502 Martin Widenmann Bauer, 1570 wird Hans Weber genannt. Seit etwa 1575 war Johann Gremmelspacher Bauer. Seine Tochter Maria Gremmelspacher wurde Bäuerin auf dem Bammertenhof, sein Sohn Mathias Gremmelspacher heiratete die Hoferbin vom Schererhof, Susanna Hauri, und wurde Bauer auf dem Schererhof. Nach dem Tod von Johann Gremmelspacher im Jahr 1610 heiratete seine Witwe Mathias Gans, der 20 Jahre lang den Hof führte. Um 1629 übernahm sein Stiefsohn Philipp Gremmelspacher den Martinshof. Sein Sohn Mathias Gremmelspacher wurde Bauer auf dem Hinterbauernhof, der jüngste Sohn Georg Gremmelspacher übernahm um 1682 den Martinshof. Nach seinem frühen Tod heiratete die Witwe 1694 Lorenz Zähringer von Breitnau und 1704 Johann Rombach von St. Peter. Der Hoferbe Mathias Gremmelspacher trat den Hof 1721 an. Seine erste Ehefrau, Maria Geggis von Wagensteig, gebar 15 Kinder, von denen der jüngste Sohn, Martin Gremmelspacher 1761 den Hof übernahm und 1769 das Hofgebäude neu erbaute. Ihm folgte 1791 sein gleichnamiger Sohn, der Stabhalter im Steurental war. Seine Ehefrau, Maria Ruh vom Ruhenhof in Zarten, gebar ebenfalls 15 Kinder, von denen
Johann Georg Gremmelspacher 1839 Martinsbauer wurde. Seit 1852 war er langjähriger Bürgermeister von Eschbach. 1873 folgte ihm sein Sohn Roman Gremmelspacher, der mit seiner Ehefrau Maria Schweitzer wiederum 15 Kinder hatte. Der Sohn Max Gremmelspacher übernahm den Hof 1919. Nachdem er 1924 ledig verstorben war, ging der Hof an seine Schwester Maria Gremmelspacher, die 1926 Wilhelm Ketterer vom Zieglerhof in Rechtenbach heiratete. 1930 brannte der Hof vollständig ab und wurde wieder aufgebaut. Der Hoferbe Wilhelm Ketterer übernahm den Hof 1951, verpachtete ihn aber bis etwa 1957 an Helmut Boeck, danach an Albert Riesle.