wohnhaft in St. Pet. Haus Nr. 2
seit 1775 Hinterhofbauernhof
1797 Nutznießer und Mit-Unterzeichner des Vertrags der Allmendwald-Vergabe zwischen dem Kloster St.Peter mit der Gemeinde Eschbach bezüglich der Verteilung des herrschaftlichen Allmendwaldes
“Bauer aufm hintern Hof im Styrental” 1776 bis 1826, Vogt von Eschbach, 1790/91, 1797 gen., Altvogt 1810/1814 gen.
1814 Witwer der Agatha Pfister
1814 Ehe-Beistände:
Joseph Saum, * 2.1766, Bauer und Vogt von hier, St. Pet. N° 27
Joseph Gehr,* 3.1760, Schullehrer und Hausbesitzer zu Stegen, Kag. N° 78, Ehemann zur Schwestertochter der Braut
1815 Trauzeuge bei Mathias Schuler und Magdalena Rombach
Hofvermessung 1778
20,348 Juchert Matten
40,084 Juchert Acker
99,342 Juchert Rittfeld (Reutfeld)
33,052 Juchert Wald
2,028 Juchert Ödfeld
186,134 Juchert Gesamtfläche, ,
9,
11,
11Zeuge bei der Allmendvergabe 1797
1811 Zeuge beim Tod des Christian Ruf
1811 Trauzeuge bei Blasius Rotzinger und Agatha Schuler
1814 Zeuge beim Tod des Andreas Bank
1816 Zeuge beim Tod des Nikolaus Rombach (er war der Ehemann zur Schwester der Großmutter des verstorbenen Kindes)
1818 Trauzeuge bei Joseph Pfaff und Maria Gremmelspacher
1818 Zeuge vom Tod der Magdalena Pfister (Schwager der Verstorbenen)
1839 Vernehmung des Michael Rombach als Zeuge wegen Peterhof-Brückenneubau im Originaltext:
„Zur Person. Ich bin 85 Jahre alt, Wittwer Leibgedinger, katholischer Religion, wohne im Steyrenthal, Zinken von der Gemeinde Eschbach, stehe mit keinem Theile in irgend einem verwandtschafts- oder sonstigen Verhältnis und bin auch nammentlich als Leibgedinger und hochbejahrter Mann bei dem Ausgang der Sache durchaus nicht beteiligt
Hinterbauernhof. Der hinterste Hof im Steurental ist heute der größte Bauernhof von Eschbach. Nach 1500 war Peter Baumgartner Bauer auf dem Hinterbauernhof, anschließend war die Familie Schmelzeisen auf dem Hof mit Adam Schmelzeisen und Blasius Schmelzeisen, der 1587 starb. Auf ihn folgte Christian Gassenschmid, der 1628 starb und anschließend bis 1692 die Familie Vetter mit Martin Vetter seit 1628 und seinem Sohn Andreas Vetter seit 1682. Dieser verkaufte 1692 den Hof an seinen Schwager Mathias Gremmelspacher vom Martinshof, den Witwer seiner Schwester Maria Vetter. Seine dritte Ehefrau Verena Gessensohn fand 1715 beim Hofbrand den Tod. Die älteste Tochter aus seiner dritten Ehe, Maria Gremmelspacher, übernahm den Hof und heiratete 1710 Gallus Dilger von St. Märgen, der ohne Erben verstarb. Ihr zweiter Ehemann, Georg Rombach vom Rombachenhof in Wagensteig, übernahm den Hof 1714. Ihm folgte 1736 der erst 16-jährige Mathias Rombach, der 1758 den Speicher bauen ließ und 1760 starb. Seine Witwe Maria Gremmelspacher heiratete 1760 Thomas Schweitzer von Zastler und 1768 Mathias Rombach vom Hinterbauernhof. Den Hof übernahm
1776 der Hoferbe Michael Rombach, der von 1776 bis 1826 Vogt in Eschbach war. Ihm folgte 1826 Christian Rombach, 1864 Andreas Rombach, 1892 Pius Rombach, verehelicht mit Rosina Rombach vom Mooshof, der 1926 ein Leibgedinghaus baute, 1928 Leo Rombach mit Ehefrau Wilhelmine geb. Läufer vom Schwabenhof. Leo Rombach kaufte 1939 von der Weidegenossenschaft St. Wilhelmer Hütte am Feldberg 6/108tel Anteile, 1965 erwarb er den ersten Schlepper für den Hof. 1966 übernahm Albert Rombach mit seiner Ehefrau Stefanie Sumser vom Hugenhof in Attental den Hof.