319, seit 1740 Hinterbauernhofbauer
10. August 1736: Nach dem frühen Tod seines Vaters übernahm er den Hof und sollte als 16 Jahre alter Bauer seine vier jüngsten Geschwister so lange “erhalten”, bis sie 12 Jahre alt sind
31. Dez. 1754: Mathis Romabach, der hinterste Bauer im Sytrental, erhält vom Kloster St.Peter die Erlaubnis zur Beförderung seines besseren Nutzens eine Viehhütte in dem Dobel unterhalb der sogenannten Wasegg zu bauen, damit er dort im Sommer sein kleineres Rindvieh versorgen lassen und somit den Dünger leichter auf seine Äcker bringen kann. M. Rombach darf die Hütten ohne Vorwissen der Herrschaft nicht zu seiner Wohnung optieren. (61/10797 S. 365 f.)
22. November 1753: Das Kloster St.Peter veranstaltete eine Treibjagd an der Eschbacher Halden, über die Langeck und durch den Ränkwald. An der Jagd beteiligt einige Patres, Klosterbeamte, weitere Prominenz und erfahrene Schützen, als einziger Bauer von Eschbach Mathis Rombach im Sytrental.
1758: Bau des Speichergebäudes durch den Bauern Mathis Rombach laut Inschrift, , , , , ,
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11Hinterbauernhof. Der hinterste Hof im Steurental ist heute der größte Bauernhof von Eschbach. Nach 1500 war Peter Baumgartner Bauer auf dem Hinterbauernhof, anschließend war die Familie Schmelzeisen auf dem Hof mit Adam Schmelzeisen und Blasius Schmelzeisen, der 1587 starb. Auf ihn folgte Christian Gassenschmid, der 1628 starb und anschließend bis 1692 die Familie Vetter mit Martin Vetter seit 1628 und seinem Sohn Andreas Vetter seit 1682. Dieser verkaufte 1692 den Hof an seinen Schwager Mathias Gremmelspacher vom Martinshof, den Witwer seiner Schwester Maria Vetter. Seine dritte Ehefrau Verena Gessensohn fand 1715 beim Hofbrand den Tod. Die älteste Tochter aus seiner dritten Ehe, Maria Gremmelspacher, übernahm den Hof und heiratete 1710 Gallus Dilger von St. Märgen, der ohne Erben verstarb. Ihr zweiter Ehemann, Georg Rombach vom Rombachenhof in Wagensteig, übernahm den Hof 1714. Ihm folgte
1736 der erst 16-jährige Mathias Rombach, der 1758 den Speicher bauen ließ und 1760 starb. Seine Witwe Maria Gremmelspacher heiratete 1760 Thomas Schweitzer von Zastler und 1768 Mathias Rombach vom Hinterbauernhof. Den Hof übernahm 1776 der Hoferbe Michael Rombach, der von 1776 bis 1826 Vogt in Eschbach war. Ihm folgte 1826 Christian Rombach, 1864 Andreas Rombach, 1892 Pius Rombach, verehelicht mit Rosina Rombach vom Mooshof, der 1926 ein Leibgedinghaus baute, 1928 Leo Rombach mit Ehefrau Wilhelmine geb. Läufer vom Schwabenhof. Leo Rombach kaufte 1939 von der Weidegenossenschaft St. Wilhelmer Hütte am Feldberg 6/108tel Anteile, 1965 erwarb er den ersten Schlepper für den Hof. 1966 übernahm Albert Rombach mit seiner Ehefrau Stefanie Sumser vom Hugenhof in Attental den Hof.