NameAndreas ROMBACH 
Birth Date2 September 1836
Birth PlaceEschbach - Hinterbauernhof
Death Date2 October 1903 Age: 67
Death PlaceEschbach - Hinterbauernhof
OccupationHinterbauernhof 1864
Spouses
Birth Date22 February 1843
Birth PlaceEschbach - Pfisterhof
Death Date27 September 1892 Age: 49
Death PlaceEschbach - Hinterbauernhof
Notes for Andreas ROMBACH
starb an Hirnentzündung
seit 1864 Hinterhofbauernhof
1875 Feuerwehr Eschbach III. Abt.: Rettungsmannschaft, 18 Mann, Kommandant
Andreas Rombach, Hinterbauernhof
1864 Übernahme des Hofes mit 190 Morgen Feld und Wald, Haus “ gebaut 1717 fast ganz aus Holz” (Fam. Buch)
Mai 1888: Wi eder gemeinderat feststellt, umfasst das geschlossene Hofgut Hinterbauernhof 67 ha 87 a 20 qm, mit Haus Nr. 19, einem von Holz erbauten Bauernhaus, Waschhaus und Speicher, sowie Haus Nr. 20, einem von Holz erbauten Berhaus.
In der Gesamtfläche sind enthalten 9,8 ha Ackerland, 7 ha Wiesen, 35 ha Reut- und Ödfeld und 15,94 ha Wald.
15. März 1892: Hofübergabe von Eheleuten Andreas Rombach, Hofbesitzer, und Maria geb. Saum, an den ledigen Sohn Pius Rombach. Das Hofgut Hinterbauernhof mit Berghäusle umfasst 67,87 Hektar.
Kaufpreis für die Liegenschaften udn Fahrnisse 25.000,- Mark, der Übernehmer hat zu zahlen 21.000,- Mark, Schulden: 11.807.- Mark. Leibgeding für die Eltern, unter anderem Aufenthaltsrecht in der allgemeinen Wohnstube bis Feierabend.
1910: Wie der Ratschreiber bestätigt, erhielt die Tochter Stefanie Rombach, Ehefrau der Bauern Andreas Schweizer, an elterlichem Vermögen mit Erbanteil ingesamt 8237,- Mark, ,
9,
11,
11Hinterbauernhof. Der hinterste Hof im Steurental ist heute der größte Bauernhof von Eschbach. Nach 1500 war Peter Baumgartner Bauer auf dem Hinterbauernhof, anschließend war die Familie Schmelzeisen auf dem Hof mit Adam Schmelzeisen und Blasius Schmelzeisen, der 1587 starb. Auf ihn folgte Christian Gassenschmid, der 1628 starb und anschließend bis 1692 die Familie Vetter mit Martin Vetter seit 1628 und seinem Sohn Andreas Vetter seit 1682. Dieser verkaufte 1692 den Hof an seinen Schwager Mathias Gremmelspacher vom Martinshof, den Witwer seiner Schwester Maria Vetter. Seine dritte Ehefrau Verena Gessensohn fand 1715 beim Hofbrand den Tod. Die älteste Tochter aus seiner dritten Ehe, Maria Gremmelspacher, übernahm den Hof und heiratete 1710 Gallus Dilger von St. Märgen, der ohne Erben verstarb. Ihr zweiter Ehemann, Georg Rombach vom Rombachenhof in Wagensteig, übernahm den Hof 1714. Ihm folgte 1736 der erst 16-jährige Mathias Rombach, der 1758 den Speicher bauen ließ und 1760 starb. Seine Witwe Maria Gremmelspacher heiratete 1760 Thomas Schweitzer von Zastler und 1768 Mathias Rombach vom Hinterbauernhof. Den Hof übernahm 1776 der Hoferbe Michael Rombach, der von 1776 bis 1826 Vogt in Eschbach war. Ihm folgte 1826 Christian Rombach,
1864 Andreas Rombach, 1892 Pius Rombach, verehelicht mit Rosina Rombach vom Mooshof, der 1926 ein Leibgedinghaus baute, 1928 Leo Rombach mit Ehefrau Wilhelmine geb. Läufer vom Schwabenhof. Leo Rombach kaufte 1939 von der Weidegenossenschaft St. Wilhelmer Hütte am Feldberg 6/108tel Anteile, 1965 erwarb er den ersten Schlepper für den Hof. 1966 übernahm Albert Rombach mit seiner Ehefrau Stefanie Sumser vom Hugenhof in Attental den Hof.
Notes for Maria (Spouse 1)
starb an Magenleiden
Um Erbin auf dem Pfisterhof in Eschbach
Pfisterhof, früher Mittlerer Hof im Hintereschbach. Früher wurde der Pfisterhof der mittlere Hof im Hintereschbach genannt. Um 1500 war Jackle Weber Bauer, um 1570 Peter Müller und 1576 Ludi Gremmelspacher vom Schafhof in St. Peter. Nach dem Tod der Hofwitwe Katharina Iber im Jahr 1608 übernahm der Sohn Thomas Gremmelspacher den Hof. Er verstarb früh, denn spätestens 1618 war Konrad Mene Bauer, der vermutlich die Hofwitwe geheiratet hatte. Von ihm kam der Hof um 1627 an seine Stieftochter Anna Gremmelspacher, die ihn mit ihrem Ehemann Georg Hauri vom Schererhof übernahm. Nach dem Tod der Anna Gremmelspacher um 1638 heiratete Georg Hauri Christina Rohrer, die Hoferbin des Hugmichelhofs, mit der er um 1645 auf den Hugmichelhof wechselte. Auf dem Pfisterhof wurde Mathias Pfister Bauer, der von Wagensteig stammte. Mit seiner Frau Maria Stirer hatte er seit ca. 1630 auf dem Ziegelhof und auf der Spirzen gelebt. Sein Vater war vermutlich Martin Pfister, der mit Anna Rumbach in Wagensteig verheiratet war, denn bei Reparaturarbeiten am Pfisterhof fand man 1881‚Zollzettel’ von Martin Pfister aus dem Jahr 1634. Auf Mathias Pfister folgte 1679 sein gleichnamiger Sohn, 1702 Philipp Heitzmann von St. Peter, der die Hofwitwe Katharina Gremmelspacher heiratete. Um 1710 übernahm der Hoferbe Joseph Pfister, der auch Vogt in Eschbach war, den Hof. Sein Sohn Georg Pfister heiratete die Erbin vom Gabelgut und wurde Gabelbauer, die Tochter Ottilia heiratete Johann Walter, Michelisbauer in Stegen. Den Pfisterhof übernahm 1747, zwei Jahre nach dem Tod des Vaters, der 18-jährige Sohn Christian Pfister. Ihm folgte 1789 Mathias Pfister, dessen einziger Sohn aus erster Ehe kurz nach der Geburt gestorben war. 1804 musste der Hof ‚wegen übler Wirtschaft‘ an Christian Kury verpachtet werden, der ihn bis 1810 führte. Ende 1809 übergab Mathias Pfister seiner ältesten Tochter erster Ehe namens Maria Pfister den Hof, die kurz danach Joseph Saum vom Kreuzbauernhof in St. Peter heiratete, der auch Vogt in Eschbach war. Sein gleichnamiger Sohn übernahm den Hof 1842 und starb schon 1846, kurz vor seinem einzigen Sohn Wilhelm. Die Hofwitwe Magdalena Schweizer vom Bammertenhof heiratete noch im gleichen Jahr Andreas Rombach vom Felixenhof. Nachdem die Hoferbin Maria Saum, seit 1864 Ehefrau des Hinterbauern Andreas Rombach, für 1000 Gulden Abstandsgeld auf ihr Erbrecht verzichtet hatte, übernahm 1870 ihre Stiefschwester Karolina Rombach den Pfisterhof. Diese heiratete Bernhard Steyert, den einzigen Sohn vom Scherthomashof, dessen Mutter den Scherthomashof 1862 nach dem Tod ihres Ehemanns verkauft hatte.
1919 teilten die Eheleute Bernhard Steyert und Karolina Rombach den Hof. Der Sohn Otto Steyert übernahm das bisherige Berghaus des Pfisterhofs, den sog. Pfisterhäuslehof mit 36 ha Gelände, und den Pfisterhof mit 27 ha erbte die Tochter Amalie Steyert, die Pius Dold vom Engelwirtshaus heiratete. Die Eheleute hatten fünf Kinder. 1956 übernahmen Max Dold und seine Ehefrau Kreszenz geb. Hug vom ‚Küferhäusle‘ in Eschbach-Untertal den Pfisterhof und die dazugehörigen Gebäude Stöckle und Mühle. Die Eheleute Max und Kreszentia Dold hatten acht Kinder. Am 30.12.1957 brannte das 300 Jahre alte Hofgebäude durch einen Kurzschluss völlig ab. Danach wurde die Mühle sofort als Notunterkunft umgebaut. Der Hof wurde wieder aufgebaut und im Spätherbst 1958 wieder bezogen. 1962 verstarb mit 41 Jahren die Ehefrau nach der Geburt des achten Kindes.
1970 musste Max Dold 5 ha Wald im Langenbach an den Staat verkaufen, da der Hof in wirtschaftliche Schieflage geraten war. 1971 verunglückte der Sohn Leo, der als Hofnachfolger bestimmt war. Wegen einer schweren Erkrankung übergab Max Dold am 1.1.1975 den Hof Sohn Pius. Am 6.1.1975 verstarb Max Dold. Pius Dold heiratete Erika Altrock aus Freiburg. Aus dieser Ehe wurden vier Kinder geboren.