Bauer aufm Hinterstengut im Hintereschbach Haus Nr. 29
1789 Mit-Unterzeichner eines Vergleichs zwischen dem Kloster St.Peter mit der Gemeinde Eschbach
1797 Nutznießer und Mit-Unterzeichner des Vertrags der Allmendwald-Vergabe zwischen dem Kloster St.Peter mit der Gemeinde Eschbach bezüglich der Verteilung des herrschaftlichen Allmendwaldes
1813 Zeuge beim Tod der Maria Rombach (Vater der Verstorbenen)
1815 Trauzeuge bei Andreas Scherer und Theresia Vogt
1817 Trauzeuge bei Michael Schwehr und Karthrin Rombach (Vater der Braut)
war 47 Jahre Besitzer des Felixenhof, Namensgeber, einige Jahre Vogt und eine aussergewöhnliche Bauernpersönlichkeit. Er hatte allein 1786 für 1400 Gulden 2000 Klafter Holz an die Flossinspektion verkauft.
6Der Felixenhof hieß früher der hinterste Hof im Hintereschbach. Ende des 16. Jahrhunderts kam Jakob Schneider als Bauer auf den Hof, dessen Geschlecht damals auf mehreren Höfen in Eschbach saß. Auf Jakob Schneider folgte vermutlich sein Sohn gleichen Namens, um 1617 Michael Braunbart. Katharina Schneider, eine Tochter des Jakob Schneider, verehelichte sich um 1627 mit Georg Gassenschmidt vom Hinterbauernhof, der den Felixenhof übernahm, später aber nach Attental übersiedelte. Um 1661 wurde Matthäus Hauri, ein Sohn vom Schererhof, Bauer auf dem Felixenhof, dem 1692 sein Sohn Mathias Hauri folgte. Dieser teilte von seinem Hof ein Gütle ab, das er 1696 an Gabriel Fehrenbach, nach ihm Gabelgut genannt, verkaufte. Die Hoftochter Christina Hauri erbte den Felixenhof und heiratete 1722 Georg Rombach vom Schwörerhof, der später Vogt in Eschbach war. Nach dessen Tod im Jahr 1764 bewirtschaftete sein ältester Sohn Georg Rombach für 10 Jahre als Pächter den Hof,
bis sein jüngster Bruder, der Hoferbe Felix Rombach und Namengeber des Hofes, diesen übernehmen konnte. Dieser war wie sein Vater mehrere Jahre Vogt in Eschbach. Er starb 1820 und seine Witwe übergab den Hof 1821 dem Sohn Andreas Rombach, der Bürgermeister in Eschbach war. 1857 verkaufte er den Felixenhof mit dem Berghäusle an den badischen Staat, der die landwirtschaftlichen Flächen von Hof und Berghaus aufforsten ließ. Andreas Rombach zog 1859, als das Hofgebäude abgerissen wurde, auf die Untere Mühle in Eschbach, die er im selben Jahr von Anton Wehrle gekauft hatte.
Am Standort des ehemaligen Felixenhofs errichtete das Domänenärar Anfang der 1930er Jahre ein Forsthaus, in dem der Förster Rudolf Hensler mit seiner Familie lebte. 1968 kaufte Erich Hensler das Haus, das 2005 von Markus Hensler übernommen wurde.