Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameMaria GREMMELSPACHER
Birth Date2 July 1777
Birth PlaceEschbach - Steurental - Schererhof
Death Date27 November 1841 Age: 64
Death PlaceEschbach - Heinehof
FatherAndreas GREMMELSPACHER (1729-1805)
MotherKathrin ZIMMERMANN (1742-1786)
Spouses
Death Date15 July 1826 Age: 65
Death PlaceEschbach - Haus St. Pet. N° 27
Birth Date11 January 1761
Birth PlaceEschbach - Scherlehof
OccupationScherlehofsohn, Taglöhner
FatherJosef SCHERER II (1722-1792)
MotherMaria PFISTER (1715-1798)
Marr Date13 January 1823
Birth Date17 October 1778
Birth PlaceEschbach - Heinehof
Death Date26 November 1841 Age: 63
Death PlaceEschbach - Haus St. Pet. N° 23
OccupationHeinihofbauer seit 1797 Eschbach
FatherJohann SALENBACHER (1724-1788)
MotherAnna BEHA (1739-1785)
Marr Date25 November 1830
Notes for Maria GREMMELSPACHER
1823 Trau-Zeugen:
Joseph Saum, hiesiger Vogt
Michael Rombach, Bürger u. Bauer dahier
Notes for Anton (Spouse 1)
1809 Ehe-Beistände:
Georg Baader, lediger Bruder der Braut
Felix Rombach, Bauer aufm Hinterstengut im Hintereschbach, St. Pet. N° 29
1814 Zeuge vom Tod der Maria Dold
1823 Trau-Zeugen:
Joseph Saum, hiesiger Vogt
Michael Rombach, Bürger u. Bauer dahier
Notes for Martin (Spouse 2)
5 Kinder mit Katharina Frey.
1797 Ehe-Beistände:
Johann Kapp, Bauer im Glottertal
Michael Rombach, Bauer im Eschbach
1797 Nutznießer und Mit-Unterzeichner des Vertrags der Allmendwald-Vergabe zwischen dem Kloster St.Peter mit der Gemeinde Eschbach bezüglich der Verteilung des herrschaftlichen Allmendwaldes
1799 Ehr-Beistände:
Martin Gremmelspacher, Bauer im Stirental (St. Pet. N° 3)
Christian Frey, Bruder der Braut
1814 Zeuge vom Tod des Georg Wick
1814 Trauzeuge bei Martin Maier und Maria Zipfel
1814 Trauzeuge bei Josef Scherer und Barbara Wick
1814 Zeuge vom Tod der Maria Spiegelhalter
1823 Taufzeuge des Martin Fehrenbach
1828 Kaufte den Bergjörgenhof Eschbach und vereinigte ihn mit dem Heinihof im Hintereschbach St.petersch Haus Nr. 23
1834/35 im Steuer-Register Eschbach

Bauer auf dem Hainihof. Er war vorher in I. Ehe verheiratet mit Katharina Kapp, die nach zwei Jahren kinderlos starb. Aus der Ehe mit Katharina Frey sind 5 Kinder entsprossen, das jüngste ist Johann Georg, der Bauer wird

Bergjörgenhof, früher Simonsbauernhof, später Sattlers. Der Bergjörgenhof, zu dem früher der Schwabenhansenhof als Berghaus gehörte, besteht schon lange nicht mehr. Er bildete einen schmalen Streifen, der sich östlich vom Maierhof über Winter- und Sommerseite des Eschbachtals erstreckte. Früher wurde er Simonsbauernhof, Berghof oder Bergjörgenhof genannt. Simonsbauernhof hieß er nach  Simon Eckmann. Die Familie Eckmann ist seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert auf dem Hof nachzuweisen mit Nikolaus Eckmann, seit etwa 1633 Lorenz Eckmann, um 1670 Georg Eckmann und um 1700 Simon Eckmann. Um 1718 kam der Hof an Michael Tritschler, dessen Vater Verwalter in Bickenreute, später auf dem Baldenweger Hof war. Auf Michael Tritschler folgte 1760 sein Sohn Johann Tritschler als Bauer auf dem Simonshof. Nach dessen frühem Tod 1766 verehelichte sich die Witwe Maria Kapp nach Ohrensbach und verkaufte den Hof unter Vorbehalt der Besitzgerechtigkeit  an ihren Schwager Johann Gehr, bisher Taglöhner im Hilzihäusle und seit 1755 mit Christina Tritschler verheiratet. Johann Gehr starb 1787 ohne Nachkommen, und seine dritte Ehefrau Gertrud Walter, eine Tochter vom Michelehof in Stegen, heiratete 1788 Georg Vogt vom Haurihof in Unteribental, den sog. Bergjörg, der auch Vogt im Sickingischen Eschbach war. 1815 erwarb Georg Vogt die Besitzgerechtigkeit des Hofes und übergab ihn an seine Tochter Theresia Vogt und deren Ehemann, den Schneider und Krämer Andreas Scherer, der bis 1828 Bauer auf dem Hof war. Dieser verkaufte 1827 das Berghaus mit den dazu gehörigen Grundstücken, den heutigen Schwabenhansenhof, an den Taglöhner Lorenz Zipfel und 1828 den verschuldeten Hof, der ehemals eine Größe von ca. 84 Jauchert hatte, an den Heinibauer Martin Salenbacher, der ihn seinem Hof angliederte. Andreas Scherer zog 1828 nach Freiburg, wurde Rebmann und Weinhändler.
1831 kaufte Andreas Vogt, von Beruf Sattlermeister, von dem Heinibauer Georg Salenbacher, der den Hof 1830 von seinem Vater übernommen hatte, sein ehemaliges Elternhaus mit einem kleinen Teil der früher dazu gehörigen Grundstücke zurück. Das Gut, jetzt Sattlers genannt, übernahm 1863 nach dem Tod des Andreas Vogt seine Witwe Franziska Ruh, die vom Peterbauernhof stammte. Diese übergab es 1864 an ihre Tochter Karolina Vogt, die 1861 den im Föhrental gebürtigen Georg Strecker, ebenfalls Sattlermeister, geheiratet hatte. Nach dem Tod der Karolina Vogt wurden Georg Strecker und seine einzige ersteheliche Tochter Barbara Strecker Eigentümer des Guts. Sie übergaben es 1901 an den Sohn zweiter Ehe, Hermann Strecker, wiederum Sattlermeister. Auf ihn folgten 1938 Wilhelm Strecker, Forstarbeiter, 1960 Siegfried Strecker und 2003 Markus Strecker.

Der Heinihof wurde früher der vordere oder vorderste Hof im Hintereschbach genannt. Um 1550 war Hans Wolleb Besitzer und von 1570 bis gegen 1690 die Familie Schneider mit Hans Schneider um 1570, dem Vogt Martin Schneider bis 1612, anschließend Hans Schneider, der gleichzeitig eine Wirtschaft betrieb, seit etwa 1646 Michael Schneider und seit 1681 Lorenz Schneider, der aber 3 Jahre nach der Hochzeit ohne Nachkommen starb. Durch Verehelichung mit der Hofwitwe Magdalena Zimmermann wurde 1684 Simon Eckmann aus Ibental Heinibauer, der 1691 mit seiner zweiten Ehefrau einen Hof in Buchenbach übernahm.
Im gleichen Jahr kaufte der aus der Schweiz stammende Heinrich Salenbacher, bisher Bauer auf dem Behnhof, den nach ihm benannten Heinihof, der seither im Eigentum seiner Nachkommen blieb. 1703 wurde Jakob Salenbacher Heinibauer, der 1708 mit seinem Bruder Johann Salenbacher, bisher Bauer auf dem Kapphof, den Hof tauschte und 1721 den Kapphof zusätzlich erwarb. Nach dem Tod von Johann Salenbacher 1725 heiratete die Hofwitwe Maria Eckmann Martin Steyert von Höfen. 1736 übernahm sein Stiefsohn Matthäus Salenbacher den Heinihof und tauschte mit seinem Bruder Joseph Salenbacher, der den Kapphof übernommen hatte. Nach dem Tod des Joseph Salenbacher übernahm 1761 Johann Salenbacher den Heinihof. Nach seinem Tod im Jahr 1788 kam der Schwiegersohn Michael Hauri, bisher Salzbauer, als Pächter auf den Hof, da der Hoferbe Martin Salenbacher erst 10 Jahre alt war. Dieser übernahm den Hof um 1797, kaufte 1828 den benachbarten Bergjörgenhof und verkaufte einen Monat später das Berghaus des Heinihofs, das Heinihäusle, den späteren Klausenhof, außerdem erwarb er Teile des Hummelhofs. Im Jahr 1830 übernahm den Hof sein Sohn Georg Salenbacher, der 1831 das Haus des ehemaligen Bergjörgenhofs mit einem Teil der dazugehörigen Matten an Andreas Vogt verkaufte. 1836 erbaute Georg Salenbacher ein neues steinernes Wohnhaus. Vom Bauernstolz der Heinibauern berichtet das Eschbacher Gemeindearchiv: „Als der Heinibauer Georg Salenbacher im April 1851 vom großherzöglichen Landamt des Bürgermeisteramtes enthoben wurde, habe er zum Amtmann, der ihn absetzte, ungefähr folgendes gesagt: Wenn ich auch des Amtes enthoben werde, bin ich immer noch der Heinibauer, wenn aber du des Amtes enthoben wirst, bist du gar nichts mehr.“
Ihm folgten 1865 Joseph Salenbacher, 1900 Pius Salenbacher, unter dem 1908 das alte hölzerne Hofgebäude abbrannte, und 1936 Hermann Salenbacher.
1957 übernahm sein Neffe Konrad Benitz den Hof, der Hedwig Fräßle vom Zipfeljockenhof heiratete. Seit 2008 sind die Tochter Ulrike Benitz und ihr Ehemann Karl Wehrle vom Scherlehof Eigentümer.
Last Modified 30 April 2026Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
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