NameLorenz SCHNEIDER 
Birth Date(1655)
Birth PlaceSt.Peter - Schneiderjörgenhof
Death Date30 October 1693 Age: 38
Death PlaceSt.Peter - Schneiderjörgenhof
Spouses
Death Date6 January 1691 Age: 36
Death PlaceSt.Peter - Schneiderjörgenhof
Birth Datecirca 1655
Birth PlaceSt.Peter - Hinterbauernhof
ChildrenGeorg (1686-1756)
Birth Date16 February 1669
Birth PlaceEschbach - Hinterbauernhof
Death Date15 March 1695 Age: 26
Death PlaceSt.Peter - Schneiderjörgenhof
Marr Date21 October 1691
Marr PlaceSt.Peter
Notes for Lorenz SCHNEIDER
1681 Bauer auf dem Heinihof in Eschbach
Der Heinihof wurde früher der vordere oder vorderste Hof im Hintereschbach genannt. Um 1550 war Hans Wolleb Besitzer und von 1570 bis gegen 1690 die Familie Schneider mit Hans Schneider um 1570, dem Vogt Martin Schneider bis 1612, anschließend Hans Schneider, der gleichzeitig eine Wirtschaft betrieb, seit etwa 1646 Michael Schneider und seit 1681 Lorenz Schneider, der aber 3 Jahre nach der Hochzeit ohne Nachkommen starb. Durch Verehelichung mit der Hofwitwe Magdalena Zimmermann wurde 1684 Simon Eckmann aus Ibental Heinibauer, der 1691 mit seiner zweiten Ehefrau einen Hof in Buchenbach übernahm.
Im gleichen Jahr kaufte der aus der Schweiz stammende Heinrich Salenbacher, bisher Bauer auf dem Behnhof, den nach ihm benannten Heinihof, der seither im Eigentum seiner Nachkommen blieb. 1703 wurde Jakob Salenbacher Heinibauer, der 1708 mit seinem Bruder Johann Salenbacher, bisher Bauer auf dem Kapphof, den Hof tauschte und 1721 den Kapphof zusätzlich erwarb. Nach dem Tod von Johann Salenbacher 1725 heiratete die Hofwitwe Maria Eckmann Martin Steyert von Höfen. 1736 übernahm sein Stiefsohn Matthäus Salenbacher den Heinihof und tauschte mit seinem Bruder Joseph Salenbacher, der den Kapphof übernommen hatte. Nach dem Tod des Joseph Salenbacher übernahm 1761 Johann Salenbacher den Heinihof. Nach seinem Tod im Jahr 1788 kam der Schwiegersohn Michael Hauri, bisher Salzbauer, als Pächter auf den Hof, da der Hoferbe Martin Salenbacher erst 10 Jahre alt war. Dieser übernahm den Hof um 1797, kaufte 1828 den benachbarten Bergjörgenhof und verkaufte einen Monat später das Berghaus des Heinihofs, das Heinihäusle, den späteren Klausenhof, außerdem erwarb er Teile des Hummelhofs. Im Jahr 1830 übernahm den Hof sein Sohn Georg Salenbacher, der 1831 das Haus des ehemaligen Bergjörgenhofs mit einem Teil der dazugehörigen Matten an Andreas Vogt verkaufte. 1836 erbaute Georg Salenbacher ein neues steinernes Wohnhaus. Vom Bauernstolz der Heinibauern berichtet das Eschbacher Gemeindearchiv: „Als der Heinibauer Georg Salenbacher im April 1851 vom großherzöglichen Landamt des Bürgermeisteramtes enthoben wurde, habe er zum Amtmann, der ihn absetzte, ungefähr folgendes gesagt: Wenn ich auch des Amtes enthoben werde, bin ich immer noch der Heinibauer, wenn aber du des Amtes enthoben wirst, bist du gar nichts mehr.“
Ihm folgten 1865 Joseph Salenbacher, 1900 Pius Salenbacher, unter dem 1908 das alte hölzerne Hofgebäude abbrannte, und 1936 Hermann Salenbacher.
1957 übernahm sein Neffe Konrad Benitz den Hof, der Hedwig Fräßle vom Zipfeljockenhof heiratete. Seit 2008 sind die Tochter Ulrike Benitz und ihr Ehemann Karl Wehrle vom Scherlehof Eigentümer.
,,Bauer im Schmittenbach",1682 bis 1693, Er stellte 1687 roten Branntwein aus Kirschen her. (61/10779 S. 265-267)
05. Februar 1681 Nach der Heiratsabrede legt er 100 fl. ein, die sein Vater ihm zu geben versprochen. Sie bringt 200 fl. Ihrem erstehelichen Kind Maria Schuenhard verbleibt das väterliche Gut mit 263 fl. Kapital, doch sollen die Hochzeitsleute, weil das Kind noch nicht erzogen, 6 Jahre lang den Zins vom Kapital zu genießen haben, und dafür das Kind ernähren und kleiden. Anwesend u.a. Vogt Georg Braun, St. Märgen, Vogt Martin Schuler, Seelgut, Hans Jakob Ruef, Caspar Ganter, Christian Rombach, der Hochzeiterin Vater, Thoma, ihr Bruder, Simon Lickert und Tisel Rombach des Kindes Pfleger. (61/10776 S. 291-293)
Notes for Susanna (Spouse 1)
Auf Absterben der Bäuerin Susanna Rombach geschah die Teilung 1691. Der Hof wurde um 1000 fl. angeschlagen und von Lorenz Schneider wieder übernommen. (HB.)
Notes for Magdalena (Spouse 2)
Nach der Heiratsabrede vom 10.10.1691 bringt sie 150 fl. mit und kann 24Jahre auf dem Hof hausen. Seine 2 Kinder aus 1. Ehe, Georg und Christian, erhalten zum Voraus 400 fl. (61/10780 S. 9-11)
23. November 1693 Auf Absterben Lorenz Schneiders sel., Bauer im Unteren Schmittenbach, wäre die hinterlassene Wittib Madlena Schneiderin vermög der Heiratsabrede vom 10.10.1691 bemächtigt gewesen, das Gütle noch 22 Jahre zu erwerben, nach deren Verfluß die Besitzgerechtigkeit auf den erstehelichen Sohn Georg Schneider gefallen wäre. Die Pfleger des Kindes und der Wittib (Thomas Rombach, Vogt Lux Rombach, Vogt Hans Gremmelspacher, Eschbach, Vogt Hans Benitz) erachteten es im Hinblick auf die beschwerlichen Zeiten für besser, wenn ihm ein bestimmter Betrag an den Zins gelegt wird, als ihm die Besitzgerechtigkeit auf so lange Zeit hin auf einem so schlechten Gütle zu behaupten. Die Wittib zahlt dem Kind Georg für alle Ansprach sowohl Besitzgerechtigkeit wie Voraus 700 fl. und übernimmt dafür den Hof mit Haus, Acker, Matten, Geschirr, Vieh, Heu und Stroh usw. als rechtmäßige Lehenbesitzerin. (61/10776 S. 366/367, und 61/10780 S. 371)
11. April 1695 Kauf auf Ableben der Magdalena Schneiderin, Lehenträgerin: Die Besitzgerechtigkeit zum Hof gebührt zwar dem erstehelichen Kind Josef Schneider, weil aber die Zeiten gefährlich sind und das Kind erst zwei Jahre alt ist, hat nach Beratschlagung mit den Pflegern der Witwer Andreas Schuler den Hof für 1200 fl. übernommen. Er hat die Schulden in Höhe von 450 fl. zu bezahlen. (61/10781 S. 84/85)