NameChristian GREMMELSPACHER 
Birth Date5 April 1711
Birth PlaceKirchzarten - Burg - Brand
Death Date18 October 1763 Age: 52
Death PlaceSt.Peter - Schafhof
Spouses
Birth Date16 June 1721
Birth PlaceStegen - Oberbirken - Nadlen
Death Date1 March 1779 Age: 57
Death PlaceBreitnau - Fahrenberg
Death Date1755 Age: 61
Death PlaceEschbach - Schwabenhof
Birth Datecirca 1694
Marr Date1736
Marr PlaceKirchzarten
Birth Date5 June 1738
Birth PlaceKappel - Littenweiler
Death Date8 September 1771 Age: 33
Death PlaceSt.Peter - Schafhof
Marr Date9 February 1756
Marr PlaceKappel - Littenweiler
Notes for Christian GREMMELSPACHER
wohnhaft u. a. in Buchenbach-Wiesneck
durch Einheirat Bauer auf dem Schwabenhof, Wiesneckscher Vogt in Eschbach 110
7.Nach dem Tod seiner Frau 1756 kaufte er den Schafhof in St.Peter.
Zunächst 1736 durch Einheirat Bauer in Eschbach, Schwabenhof, Herrschaft Sickingen, und Wiesneckischer Vogt in Eschbach Kaufte am 12.01.1756 den Schafhof für 7180 fl., Bauer bis 1763, Schulhauspfleger 1757 bis 1763
Notes for Anna (Spouse 1)
Witwe des Christian Gremmelspacher von Oberbirken und des Schmieds Josef Schwarz von Eschbach. Tochter des Lorenz Laule und der Maria Schlemmer von Oberbirken-Nadeln.
Die alte Eschbacher Schmiede gehörte zum Hummelhof und wurde vor 1700 abgetrennt. Als erster Schmied in Eschbach ist Michael Köpp bekannt, der 1629 seine Schmiede verkaufte und wegzog. Später wurde eine neue Schmiede gebaut, die Martin Maier, seit etwa 1675 Bauer auf dem Hummelhof, mit dem Hof um 1680 an den Schmied Jakob Fehrenbach aus Waldau verkaufte und die nach dessen Tod 1695 mit dem Hummelhof ans Kloster kam. Die alte Schmiede behielt Martin Maier für sich, sie kam um 1713 an seine Tochter Elisabeth Maier. Diese heiratete in erster Ehe Jakob Beurlin, der bald starb, in 2. Ehe 1714 Christian Feser, der von der Nessellachen in Breitnau stammte. Dieser übernahm die Schmiede und baute auf dem Gelände des Maierhofs ein neues Haus. Nach seinem Tod 1752 kam die Schmiede an seine Tochter Ursula Feser, die 1752 Joseph Schwarz aus Bruckbach in Breitnau heiratete. Nach dessen Tod heiratete seine 2. Ehefrau Anna Laule, eine Tochter vom Nadelhof in Oberbirken, 1767 den Schmied Georg Wangler aus Breitnau und tauschte mit dessen Bruder Michael Wangler, ebenfalls ein Schmied, die Schmiede in Eschbach gegen die Schmiede in Breitnau-Fahrenberg. Michael Wangler verkaufte schon 1769 die Eschbacher Schmiede an Johann Feser, einen Bruder der o.g. Ursula Feser, der 5 Jahre Klosterschmied in St. Peter war und dort die Tierheilkunde gelernt hatte. Sein Sohn Johann Feser, ebenfalls Schmied und Tierarzt, übernahm die Schmiede um 1795, die 1830 abbrannte. Johann Feser baute die Schmiede mit dem Wohnhaus wieder auf und übergab sie 1831 an seinen Sohn Johann Feser. Um 1862 übernahm Hermann Feser die Schmiede, 1900 Pius Feser. Nach dessen frühem Tod 1929 führte sein Sohn Wilhelm Feser die Schmiede, bis sie um 1947 sein Bruder Albert Feser übernahm. Nach dessen Tod 1953 führte Wilhelm Feser die Schmiede weiter. Sie wurde bis in die 60er Jahre betrieben.
Mit dem Tod von Albert Feser 1953 wurde Adeline Feser geb. Blattmann vom Steingrubenhof in St.Peter und aus dieser Ehe hervorgegangene Kinder, Monika und Peter, Eigentümer der Eschbacher Schmiede. Im Jahr 1973 übernahm Peter Feser Schweißwerksmeister, von Adeline, seiner Mutter, die Schmiede. 1974 wurde das alte Wohnhaus mit Stallungen und Scheune zu Wohnzwecken ausgebaut. 1977 wurde das alte Schmiedegebäude auch abgerissen und zu einer Wohnung umgebaut. 1987 wurde das zur Schmiede gehörende abgetrennt und mit einem Einfamilienhaus bebaut.
Bis zum heutigen Datum sind die Anwesen Stegen Mitteltal 27-29 und 29A im Besitz der Familie Peter Feser.
Notes for Maria (Spouse 3)
Hofwitwe
Ehevertrag vom 28.01.1756 (Hofurkunde mit Siegel)
4 Kinder starben als Kind
15. Oktober 1771: Da Maria Ernstin, Witwe des Christian Gremmelspacher und danach Ehefrau des Bartle Dold, als bisherige Lehenträgerin auf dem sog. Schafhofe verstorben, ist der Lehenhof in den Kauf, das übrige Vermögen aber in die Teilung gefallen.
Der Stiefvater hat vermöge Ehepakten vom 05.04.1764 annoch 17 Jahre zu hausen. Da er aber für die fernere Hauswirtschaft schwerlich eine Frau bekommen würde, wenn er ihr für den Fall seines Absterbens nicht ein Leibgeding für sie auf dem Hofe verschreiben könnte, so wurde zunächst für sie ein Leibgeding mit freier Wohnung in dem Nebenhäusle nächst beim Hof verschrieben, samt einer Kuh. Leibgeding etwa so, wie es die frühere Leibgedingfrau Barbara Sengin genutzt hatte. Sodann verkaufen der Stiefvater Bartle Dold und seine zwei Kinder an den Stiefsohn bzw. Stiefbruder Lorenz Gremmelspacher den Erblehenhof, Schafhof genannt, bestehend aus einem wohlgebauten Bauernhause, zwei Nebenhäusern, Speicher, Backküche (alt), Feld und Wald, mit allen Rechten und Beschwerden, wie es die Vorfahren und Älteren ingehabt und genutzt haben, item alles vorrätige Heu, Öhmd, Stroh und Holz, die vorhandene Hab, nämlich ein altes Pferd, 4 dreijährige, brauchbare Stiere, 8 zweijährige Stiere, 8 einjährige Stierlein, 7 diesjährige Kälber, 1 Saugkalb, 8 Kühe, 1 einjähriges Kalbele und 1 Graskalb, 1 Schafbock mit 3 alten und 3 jungen Schafen, 3 Geißen, 2 einjährige und 2 halbjährige Schweine, nebst 1 Guller und 2 Hennen ... item ... das nachbeschriebene Schiff und Geschirr ... das erforderliche Geschirr zu 12 Stieren und dem Pferde ... 2 aufgerüstete Heuwägen ... 2 Pflüge samt Zugehorde ... 2 Eggen ... 8 erdene Milchhäfen ... 8 hölzerne Teller ... 6 Sägesen mit 3 Wörben ... Kaufpreis: 6050 fl. rauher Währung: Der Stiefvater Bartle Dold, der noch 17 Jahre zu hausen hat und den Hof mit Vieh und Gerätschaften zu Handen hat, soll ihn bis zum 15. Weinmonat 1788 abtreten. U.a. soll er während dieser Zeit das Haus und die Gebäude „jederzeit in baulichem Stande und Ehren erhalten". Dienstboten: 4 männliche und 8 weibliche, Lidlohn der ersteren 21 bis 5 fl., der letzteren 9 bis 5 fl. jährlich. Summe des Vermögens 6292 fl., abzüglich Verpflichtungen mit 3147 fl., so daß noch 3144 fl. verbleiben. Jeder der 5 Erben erhält somit 628 fl. Die Backküche muß demnächst neu gebaut werden. Die Ernte bzw. der Drusch brachte folgende Erträge: 65 Sester Korn, 65 Sr. Mischleten, 215 Sr. Haber und 125 Sr. Erdäpfel. (61/13680 S. 226 ff.)