Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameLorenz ZIPFEL
Birth Date24 February 1789
Birth PlaceEschbach - Hinterbauernhof
Death Date16 September 1842 Age: 53
Death PlaceEschbach - St. Pet. N° 4
FatherLorenz ZIPFEL (1740-1789)
MotherUrsula SIMON (1745-1822)
Spouses
Birth Date27 February 1781
Birth PlaceEschbach - Fusenhof - St. Pet. N°-39
Death Date9 May 1846 Age: 65
Death PlaceEschbach - St. Pet. N° 4
FatherJohannes DILGER (1734-1824)
MotherMaria WILLMANN (1745-1791)
Marr Date6 July 1814
Marr PlaceEschbach - Hinterbauernhof
ChildrenMathias (1814-1814)
 Agatha (1816-1867)
 Martin (1818-1889)
 Maria (1823-1868)
Notes for Lorenz ZIPFEL
Hausmann in Eschbach st.petersch Haus Nr. 4
5 Kinder

1814 Trau-Zeugen:
Martin Gremmelspacher, * 1.1769, Stabhalter und Bauer im Styrental, St. Pet. N° 3
Johann Dilger, * 1737, Leibdingmann und Vater der Hochzeiterin
1819 Zeuge vom Tod des Martin Gremmelspacher
kaufte 1827 das frühere Bergjörgenhäusle (Schwabenhansenhof)
1834/35 im Steuer-Register Eschbach

Martin Zipfel verkaufte im Jahr 1850 sein Haus und Gütlein an Johann Hauser (sein
Schwager) von hier

Bergjörgenhof, früher Simonsbauernhof, später Sattlers. Der Bergjörgenhof, zu dem früher der Schwabenhansenhof als Berghaus gehörte, besteht schon lange nicht mehr. Er bildete einen schmalen Streifen, der sich östlich vom Maierhof über Winter- und Sommerseite des Eschbachtals erstreckte. Früher wurde er Simonsbauernhof, Berghof oder Bergjörgenhof genannt. Simonsbauernhof hieß er nach  Simon Eckmann. Die Familie Eckmann ist seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert auf dem Hof nachzuweisen mit Nikolaus Eckmann, seit etwa 1633 Lorenz Eckmann, um 1670 Georg Eckmann und um 1700 Simon Eckmann. Um 1718 kam der Hof an Michael Tritschler, dessen Vater Verwalter in Bickenreute, später auf dem Baldenweger Hof war. Auf Michael Tritschler folgte 1760 sein Sohn Johann Tritschler als Bauer auf dem Simonshof. Nach dessen frühem Tod 1766 verehelichte sich die Witwe Maria Kapp nach Ohrensbach und verkaufte den Hof unter Vorbehalt der Besitzgerechtigkeit  an ihren Schwager Johann Gehr, bisher Taglöhner im Hilzihäusle und seit 1755 mit Christina Tritschler verheiratet. Johann Gehr starb 1787 ohne Nachkommen, und seine dritte Ehefrau Gertrud Walter, eine Tochter vom Michelehof in Stegen, heiratete 1788 Georg Vogt vom Haurihof in Unteribental, den sog. Bergjörg, der auch Vogt im Sickingischen Eschbach war. 1815 erwarb Georg Vogt die Besitzgerechtigkeit des Hofes und übergab ihn an seine Tochter Theresia Vogt und deren Ehemann, den Schneider und Krämer Andreas Scherer, der bis 1828 Bauer auf dem Hof war. Dieser verkaufte 1827 das Berghaus mit den dazu gehörigen Grundstücken, den heutigen Schwabenhansenhof, an den Taglöhner Lorenz Zipfel und 1828 den verschuldeten Hof, der ehemals eine Größe von ca. 84 Jauchert hatte, an den Heinibauer Martin Salenbacher, der ihn seinem Hof angliederte. Andreas Scherer zog 1828 nach Freiburg, wurde Rebmann und Weinhändler.
1831 kaufte Andreas Vogt, von Beruf Sattlermeister, von dem Heinibauer Georg Salenbacher, der den Hof 1830 von seinem Vater übernommen hatte, sein ehemaliges Elternhaus mit einem kleinen Teil der früher dazu gehörigen Grundstücke zurück. Das Gut, jetzt Sattlers genannt, übernahm 1863 nach dem Tod des Andreas Vogt seine Witwe Franziska Ruh, die vom Peterbauernhof stammte. Diese übergab es 1864 an ihre Tochter Karolina Vogt, die 1861 den im Föhrental gebürtigen Georg Strecker, ebenfalls Sattlermeister, geheiratet hatte. Nach dem Tod der Karolina Vogt wurden Georg Strecker und seine einzige ersteheliche Tochter Barbara Strecker Eigentümer des Guts. Sie übergaben es 1901 an den Sohn zweiter Ehe, Hermann Strecker, wiederum Sattlermeister. Auf ihn folgten 1938 Wilhelm Strecker, Forstarbeiter, 1960 Siegfried Strecker und 2003 Markus Strecker.

Schwabenhansenhof, früher Bergjörgenhäusle. Das Berghaus des ehemaligen Bergjörgenhofs, im Hintereschbach in Hanglage oberhalb des Heinihofs gelegen, hieß früher Großlenze, dann Großmarti. Es wurde 1827 vom Bergjörgenhof abgetrennt und an den Taglöhner Lorenz Zipfel, den sog. Großlenze, verkauft, dessen Vater vom Zipfeljockenhof stammte. Sein Sohn Martin Zipfel, der Großmarti, von Beruf Zimmermann, übernahm den Hof 1845 und verkaufte ihn 1850 an seinen Schwager Johann Hauser, einen Sohn vom Schwabenhof, genannt Schwabenhans, von dem sich der heutige Hofname ableitet. Das Gut erwarb 1865 bei einer Zwangsversteigerung Johann Schwär, ein Sohn vom Elmehof in St. Peter. Dieser übergab es 1888 an seinen Sohn Albert Schwär. Als Eigentümer folgten 1922 Max Schwär, 1960 Albert Schwär und 2001 Gerhard Schwär.
Das bestehende Gebäude wurde ca. 1700 erbaut, 1889 wurde das Wohnhaus vergrößert. 1950 erfolgte der Umbau der Stallungen, 1998 wurde das Wohnhaus umgebaut.1983 kam es zum Abbruch des Speichers und zum Bau einer Hofzufahrt. 1986 wurde ein Leibgedinghaus erbaut. Heute werden 9 ha Grünland und Wald bewirtschaftet.
Notes for Franziska (Spouse 1)
1814 Trau-Zeugen:
Martin Gremmelspacher, * 1.1769, Stabhalter und Bauer im Styrental, St. Pet. N° 3
Johann Dilger, * 1737, Leibdingmann und Vater der Hochzeiterin
Last Modified 30 April 2026Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit