NameMartin ZIPFEL Großmati 
Birth Date9 November 1818
Birth PlaceEschbach - Hinterbauernhof
Death Date3 October 1889 Age: 70
Death PlaceEschbach - Seifenhäusle
OccupationZimmermann in Eschbach, Schwabenhansenhof
Spouses
Birth Date17 July 1824
Birth PlaceEschbach - Hugmichelhof
Death Date19 April 1887 Age: 62
Death PlaceEschbach - Hinterbauernhof
Notes for Martin ZIPFEL Großmati
an einem Lungenschlag
5 Kinder. übernahm 1845 das Bergjörgenhäusle, den späteren Schwabenhansenhof. Ersteigert 1855 den Salzhof und gab in weiter an Wilhelm Schuler
Hausbesitzer; hat sich — wie Einträge im Pfandbuch von Eschbach zeigen - durch den Kauf des Hauses wohl verschuldet und muss den Hof wieder verkaufen; er ersteigert am 10.4.1855 den
starb an einem Lungenschlag
Salzhof, den er wenige Tagespäter an Anton Schuler abtritt
Schwabenhansenhof, früher Bergjörgenhäusle. Das Berghaus des ehemaligen Bergjörgenhofs, im Hintereschbach in Hanglage oberhalb des Heinihofs gelegen, hieß früher Großlenze, dann Großmarti. Es wurde 1827 vom Bergjörgenhof abgetrennt und an den Taglöhner Lorenz Zipfel, den sog. Großlenze, verkauft, dessen Vater vom Zipfeljockenhof stammte. Sein Sohn Martin Zipfel, der Großmarti, von Beruf Zimmermann, übernahm den Hof 1845 und verkaufte ihn 1850 an seinen Schwager Johann Hauser, einen Sohn vom Schwabenhof, genannt Schwabenhans, von dem sich der heutige Hofname ableitet. Das Gut erwarb 1865 bei einer Zwangsversteigerung Johann Schwär, ein Sohn vom Elmehof in St. Peter. Dieser übergab es 1888 an seinen Sohn Albert Schwär. Als Eigentümer folgten 1922 Max Schwär, 1960 Albert Schwär und 2001 Gerhard Schwär.
Das bestehende Gebäude wurde ca. 1700 erbaut, 1889 wurde das Wohnhaus vergrößert. 1950 erfolgte der Umbau der Stallungen, 1998 wurde das Wohnhaus umgebaut.1983 kam es zum Abbruch des Speichers und zum Bau einer Hofzufahrt. 1986 wurde ein Leibgedinghaus erbaut. Heute werden 9 ha Grünland und Wald bewirtschaftet.
Salzhof, früher Untere Rutstauden. Der Salzhof, der aus einer Rodung, der Unteren Ruthstauden, entstand, gehörte früher zum Heinihof und wurde 1695 von diesem abgetrennt. Der Heinibauer Heinrich Salenbacher hatte seiner Tochter Ursula Salenbacher den Hof übergeben. Ihr erster Ehemann Lorenz Styrer starb schon 1697, und sie heiratete Mathias Hauri, einen Salzhändler aus Wagensteig. Den Hof übernahm um 1726 sein Sohn Christian Hauri, der sog. Salzbub und Namengeber des Gutes, der ebenfalls Salzhändler war. Ihm folgte um 1759 Michael Hauri, verehelicht mit Magdalena Salenbacher vom Heinihof. Seine letzten Lebensjahre führte Michael Hauri als Pächter den Heinihof. Den Salzhof übernahm 1793 sein Sohn Magnus Hauri, der 1801 den Allmendwald des Fußhofs kaufte. Nach seinem Tod im Jahr 1814 heiratete seine Witwe Maria Steyert Michael Hug vom Hugmichelhof, der 1826 starb. Maria Steyert kaufte 1829 vom Heinihof Wald und Weidfeld. Bevor der jüngste Sohn Mathias Hauri 1839 den Hof übernehmen konnte, führten ihn seine ältesten Brüder Joseph und Georg Hauri, die mehrfach landwirtschaftliche Flächen für den Hof erwarben. Als der Bauer Mathias Hauri 1855 starb, wurde der knapp 54 Morgen große Hof versteigert. Martin Zipfel erwarb ihn, gab ihn aber sofort an Anton Schuler, Bauer auf dem Fräßlehof in St. Peter, weiter. Ihm folgte 1870 Wilhelm Schuler, nach dessen Tod 1902 der Hof in unabgeteilter Erbengemeinschaft verblieb. Otto Schuler erwarb den Salzhof 1905, von dem er um 1959 an die jüngste Tochter Theresia Schuler kam. 1975 erwarb die Gemeinde Eschbach den Hof, seit 1994 ist er wieder in privatem Besitz.
Notes for Magdalena (Spouse 1)
5 Kinder