Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameMaria GREMMELSPACHER
Birth Date10 April 1794
Birth PlaceEschbach
Death Date31 January 1847 Age: 52
Death PlaceEschbach - Haus St. Pet. N° 19
FatherMartin GREMMELSPACHER (1769-1845)
MotherMaria RUH (1771-1839)
Spouses
Birth Date31 October 1783
Birth PlaceEschbach
Death Date1852 Age: 68
Death PlaceEschbach - Untere Mühle St. Pet. N° 19
OccupationKnecht, Müller
FatherJakob PFAFF (1763-1817)
MotherSusanne ECKMANN (1753-1785)
Marr Date27 January 1818
Marr PlaceEschbach
ChildrenMartin (1820-1857)
 Katharina (1823-)
 Magdalena (1825-)
 Johann Evangelist (1826-1863)
 Philipp (1828-1853)
 Rosina (1830-1837)
 Susanna (1831-)
 Lorenz (1833-1837)
 Andreas (1835-)
 Theresia (1820-1896)
 Maria Magdalena (1818-1893)
Notes for Maria GREMMELSPACHER
1818 Ehe-Beistände:
Michael Rombach, * 17.9.1754, Bauer im Styrental, St. Pet. N° 2, n. v.
Martin Gremmelspacher, * 28.10.1769, Bauer im Styrental, St. Pet. N° 3, Vater der Braut
1823 Taufzeugin des Martin Fehrenbach
Notes for Joseph (Spouse 1)
Haus st.petersch Nr. 19,
hiesiger Untermüller, Besitzer der hiesigen Unter-Mühli, St. Pet. N° 19

Seit 1817 Besitzer der Untermühle in Eschbach.
Er kaufte 1818 die ehemalige Jakobuskapelle,
1818 Ehe-Beistände:
Michael Rombach, * 17.9.1754, Bauer im Styrental, St. Pet. N° 2, n. v.
Martin Gremmelspacher, * 28.10.1769, Bauer im Styrental, St. Pet. N° 3, Vater der Braut
1819 Zeugen vom Tod des Conrad Feser
1821 Wald in der Allmend und 1827 die obere Mühle, bekommt 1834/35 Geld von der Gemeinde Eschbach für abgegebenes Brot und Mehl
1823 Taufzeuge von Maria Pfaff
1834/35 im Steuer-Register Eschbach

Untermühle und Bäckerei. Die untere Mühle wurde vor 1700 vom Hummelhof abgetrennt. Der erste bekannte Müller auf der Untermühle war Johann Pfaff aus Furtwangen, der 1669 starb. Jakob Pfaff vom Steighof in St. Peter zog um 1690 als Müller, Bäcker und Wirt auf die Eschbacher Mühle, die sein Sohn Andreas Pfaff gegen 1710 übernahm. Nach dessen Tod 1741 heiratete seine Witwe, Maria Müller vom Bläsihof in Rechtenbach, Anton Rombach vom Maierhof, der die Mühle bis 1774 betrieb. Der Hauserbe Jakob Pfaff lebte mit seiner Familie in Wittental, wo er 1765 starb. Erst seine Witwe Eva Pfister übernahm mit ihrem zweiten Ehemann Simon Hornecker 1774 die Mühle, die seit etwa 1782 ihr Sohn Jakob Pfaff führte. Nach dessen Tod 1817 übergab seine Witwe Anna Hummel vom Hummelhof das Gut an den Erben Joseph Pfaff, der 1818 die ehemalige St. Jakobuskapelle, 1821 Wald in der Allmend und 1827 die obere Mühle kaufte. Nach dessen Tod 1852 übernahm sein Sohn Martin Pfaff die Mühlen. Da er keine Heirat zustande brachte, musste er 1853 die Liegenschaften an seinen Bruder Johann übergeben, der sie ebenfalls wegen Nichtverehelichung 1854 an die Erbengemeinschaft zurückgegeben musste. Diese verkaufte im selben Jahr an den Heinibauer Georg Salenbacher Wiesen im Hintereschbach und den Wald in der Allmend und ließ die Mühlen versteigern. Johann Pfaff ersteigerte sie, aber 1857 kamen sie durch Zwangsversteigerung an den Hummelbauern Andreas Gremmelspacher, der sie im selben Jahr an den Müller Anton Wehrle von Münchweier verkaufte. 1859 erwarb der Felixenbauer Andreas Rombach die Mühlen. 1876 übergab er die untere Mühle seinem Sohn, dem Müller Johann Georg Rombach, von dem sie 1880 an dessen Tochter Johanna Rombach kam. Da sie sich nicht innerhalb eines Jahres verheiratete, gab sie die Mühle wieder an die Eltern zurück, die sie 1885 zur Versteigerung brachten, wobei aber kein Gebot einging. 1887 verlor Johann Georg Rombach die Mühle in einer Zwangsversteigerung an den Mathislisbauern Mathias Rombach und den Oberbauern Ferdinand Rombach. 1898 wurde Mathias Rombach alleiniger Eigentümer der Untermühle, die sein Sohn Joseph Rombach, Mathislisbauer, übernahm. Später kaufte Pius Feser die Mühle, die seit 1899 Georg Gabler, Bäcker von Hammershof in Bayern, seit 1929 dessen Sohn, der Forstarbeiter Josef Gabler, in Pacht hatte. Um 1937 kaufte Josef Gabler die Mühle, die 1969 seine Tochter Christa Gabler übernahm, die Günter Scheideck heiratete.

Jakobuskapelle, später Ober-Krämers, Mathislesstöckle. Die ehemalige Jakobuskapelle, ein steinernes Gebäude, sollte nach dem Bau der Pfarrkirche von Eschbach 1790 vom Kloster St. Peter zur Schule umgebaut werden. Die Materialkosten hätte das Kloster St. Peter übernommen, aber da  die Eschbacher Bürger die Arbeiten nicht in Fron ausführen wollten, kam es nicht dazu. 1806 ging die Kapelle als Eigentum des Klosters St. Peter an den badischen Staat über. Nachdem man 1813 entschieden hatte, dass eines neues Schulhaus neben der Kirche erstellt werden sollte, wurde die Kapelle 1818 an den unteren Müller Joseph Pfaff verkauft. Seine Tochter Theresia Pfaff erbte die ehemalige Kapelle und richtete darin ein Geschäft ein, weshalb das Haus Ober-Krämers genannt wurde. 1887 erwarb der Mathislisbauer Mathias Rombach das Haus mit Scheuer und Stall, das seitdem als Mathislesstöckle genutzt wurde. Er übergab es seinem Sohn Joseph Rombach, der es um 1930 vom Mathisleshof abtrennte und an seine Tochter Rosa Rombach übergab, die mit Albert Läufer vom Peterbauernhof verehelicht war. Deren Tochter Maria geb. Läufer erbte das Haus und verehelichte sich 1952 mit dem Brauereiarbeiter Theodor Gimbel.

Obermühle, später Oberwagners. Die ehemalige sickingische Mühle in Eschbach, Obermühle genannt, verkaufte Hans Müller von Weiler 1667 an den Mathislebauern Georg Zipfel. Vermutlich wurde sie gegen 1700 vom Mathislehof abgetrennt. Spätestens seit 1704 ist die Familie Steyert Eigentümer und Betreiber der Mühle mit Christian Steyert, seit 1742 Anton Steyert, der auch als Bäcker genannt ist und der erste bekannte Lehrer von Eschbach war, und 1788 Jakob Steyert, der das Gut 1814 versteigerte und nach Freiburg verzog, wo er die Kronenmühle gekauft hatte. Michael Schwer, ein Müllersohn von Wagensteig, erwarb die Obermühle, die wegen Verschuldung 1820 schon wieder versteigert werden musste. Um diese Zeit muss es zu einer Zweiteilung der Liegenschaft in Mühle und Wohnhaus gekommen sein, die seitdem an verschiedene Eigentümer kamen. 1827 kaufte  der Müller Joseph Pfaff die obere Mühle, dem schon die untere Mühle gehörte. Nach seinem Tod 1852 übernahm sie sein Sohn Martin Pfaff, der sie ein Jahr später seinem Bruder Johann Pfaff übergab, von dem sie wieder an die Erbengemeinschaft zurückfiel. 1854 ersteigerte Johann Pfaff die Mühle erneut, verlor sie aber bereits 1857 in einer Zwangsversteigerung an den Hummelbauern Andreas Gremmelspacher. Dieser verkaufte sie noch im selben Jahr an Anton Wehrle, einen Müller von Münchweier, der sie 1861 an Johanna Ruh, die Witwe des Maierbauern Rombach verkaufte. Die Mühle, die weiterhin zum Maierhof gehörte, wurde später abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.
Der Wagner Mathias Ruf, ein Sohn vom Bammerthof, erwarb das Wohnhaus um 1820 und übergab das Gut 1843 an seinen Sohn Martin Ruf, ebenfalls von Beruf Wagner. Von diesem wurde es 1874 an Xaver Riesterer von Oberried verkauft, dessen Mutter Ursula Riesterer Bäuerin auf dem Schwabenhof war. Xaver Riesterer, Straßenwart, Polizeidiener und Feldhüter in Eschbach, verkaufte das Gut 1878 an den Uhrenmacher Konrad Rombach, der ebenfalls den Polizeidiener- und Feldhüterdienst ausübte. Konrad Rombach und seine Ehefrau Eva Rohrer vermachten das Haus testamentarisch an Bernhard Steyert, Pfisterbauer, der nach dem Tod beider Eheleute 1903 Eigentümer des Hauses wurde. 1905 kaufte Emanuel Scherer, Wagner aus St. Peter, das Gut. Ihm folgte 1950 Alfons Scherer.
Last Modified 27 April 2026Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
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