NameAgathe MÜLLER 
Birth Date20 January 1812
Birth PlaceSt.Peter
Death Date27 February 1871 Age: 59
Death PlaceSt.Peter - Steighof
Spouses
Birth Date17 November 1807
Birth PlaceSt.Peter - Steighof
Death Date21 March 1858 Age: 50
Death PlaceSt.Peter - Steighof
Marr DateJanuary 1834
Marr PlaceSt.Peter
Notes for Agathe MÜLLER
1858 Verlassenschaftsauseinandersetzung auf Ableben des Steigbauern Andreas Rohrer. Wolfsteigbauer Ferdinand Schwär ist vormundschaftlicher Beistand der Kinder des Verstorbenen. Bestandsaufnahme: Haus Nr. 30 Blockhaus mit Mühle, Waschhaus, Speicher, Haus Nr. 27 Blockhaus (Berghäusle), 112 Morgen Feld und Wald. Das ganze Hofgut, der Steigbauernhof, wurde geschätzt auf 6600 Gulden. (IV, 45) Im Jahre 1865 erfolgte der Anbau des Stöckle.
04. Oktober 1867 Die Witwe Agathe Rohrer erlaubt dem Bierbrauer Leo Schwab, Bürgerschaft, an der Lehscheide am Winterberg einen Felsenkeller zu bauen. Er hat dafür 50 Gulden zu entrichten. (GB IV, 202)
13. April 1869 Andreas Rohrers Witwe Agathe geb. Müller, übergibt an ihre Tochter Agathe Rohrer den Steighof mit rund 112 Morgen Feld und Wald, geschätzt auf 11.000 Gulden. Der Kaufpreis beträgt 9144 Gulden. Der Hof ist schuldenfrei. Die Mutter und die Schwester Theresia erhalten lebens- längliches Leibgeding. (GB IV, 229)
Notes for Andreas (Spouse 1)
10. Januar 1834 Nach dem Tode der Eltern verkaufen die Geschwister an den vorteilsberechtigten Bruder Andreas Rohrer das von Holz erbaute Bauernhaus mit Scheuer und Stallung unter einem Dach, eine Mühle mit Spannzug samt Speicher, eine besondere Backküche, ein Berghaus, dazu etwa 110 Juchert Feld und Wald nach vorliegendem Steuerzettel, für 6700 Gulden und jedem Geschwister 2 Gulden Trinkgeld. Der Gutsübernehmer übernimmt die vorhandenen Schulden und die Rückstände am Schulhausbau und an den Kriegskosten. Den ledigen Geschwistern wird für die Dauer des ledigen Standes in erwiesenen Krankheitsfällen die Unterkunft oder Herberge im Berghäusle zugestanden. Das laut Testament vom 21.01.1824 der Tochter Agathe Rohrer verschriebene Herbergsrecht bleibt in Kraft.
Steigbauer, 1834 bis 1858, Gemeinderechner 1840/45, verpflichteter Marker/Feldvermesser 1854. 62
Januar 1833 Das herrschaftliche Buchenschächlein, 4 Morgen groß und taxiert zu 588 fl., wurde versteigert und von den Angrenzern Andreas Rohrer, Philipp Saum (Kühhof) und Mathias Schuler (Fräßlehoü für 850 fl. erworben. (GB I, 77)
26. November 1833 Der ledige Andreas Rohrer kaufte von dem Hornbauern Bartle Gremmelspacher ein Stückchen Waldboden, etwa 1/8 Juchert, und etwa 1/2 Juchert Reutfeld, für 100 Gulden rheinisch. (GB II, 3) Der Bauer beschäftigte 1844 3 Knechte, darunter Hans Rohrer und Ulrich Fäger.