NamePauline ROMBACH 
Birth Date12 May 1893
Birth PlaceSt.Peter - Oberibental - Reinerhof
Death Date1 September 1965 Age: 72
Spouses
Birth Date22 October 1881
Birth PlaceSt.Peter - Oberibental - Gerngroßhof
Death Date8 July 1966 Age: 84
Death PlaceSt.Peter - Oberibental - Reinerhof
OccupationBauer auf dem Reinerhof, Soldat beim 4. Badischen Infanterie- Regiment Nr. 112 »Prinz Wilhelm«
ChildrenMaria (1914-1935)
Notes for Pauline ROMBACH
Hoftochter
Notes for Leopold (Spouse 1)
Durch Einheirat Bauer auf dem Reinerhof, 1913-1961, Jagdpächter 1903-1965, Vorsitzender des Bauernvereins 1919, Gründer der Landw. Ein- und Verkaufsgenossenschaft 1920, deren Vorsitzender bis 1948, Bau der Vogesenkapelle 1938, Gemeinderat 1946-1953, Bezirksobmanndes Bad. Pferdestammbuches 1946-1962, Ehrenvorstand der Landw. Genossenschaft 1949, Goldenes Jägerabzeichen 1962
Der vom Gerngroßhof in St. Peter stammende Leopold Hättich wurde am 22. Oktober 1881 geboren und heiratete 1913 die Hoft ochter des Reinerhofs, Pauline Rombach (1893–1965). Noch im selben Jahr wurde das erste von acht Kindern geboren.17 Am 22. Oktober 1902 wurde Hättich zu dem in Mühlhausen i. E. stationierten 4. Badischen Infanterie- Regiment Nr. 112 »Prinz Wilhelm« zum Militärdienst eingezogen.18 Nach einem Jahr und elf Monaten wurde er am 22 September 1904 im Rang eines Gefreiten zur Reserve entlassen. Wenige Tage nach der Mobilmachung wurde Hättich am 5. August 1914 zur 11. Kompanie des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 110 einberufen, das bereits am 2. August in Freiburg i. Br. und Müllheim aufgestellt worden war und wenige Tage später unter dem Befehl der 55. Landwehr-Brigade elsässischen Boden betrat. Hättichs Einheit war zunächst an der zweiten Schlacht bei Mühlhausen am 19. August beteiligt, bei der es den Deutschen unter großen Verlusten gelang, die ins Oberelsass eingedrungenen französischen Truppen zurückzuwerfen: Allein an diesem Tag hatte sein Regiment 356 Mann an Verlusten zu beklagen. 19 Darauf folgten bis zum Dezember 1914 Gefechte im Sundgau und im Hirzbacher Wald, wo die Frontlinie für einige Zeit verlief. Das Jahr 1915 begann für seine Einheit mit verlustreichen Kämpfen in dem an der Ostfl anke der Vogesen gelegenen Ort Sennheim, der dabei fast vollständig zerstört wurde, und in Oberburnhaupt.20 Hättich blieb bis zum Januar 1917 in den Stellungskämpfen im Oberelsass im Einsatz. Danach wurde seine Einheit in das Frontgebiet von Verdun verlegt und nahm bis zum Herbst 1918 an den Kämpfen bei Ronvaux-Saulx und Verdun sowie im St. Mihiel-Bogen und in der Woëvre-Ebene teil, wo das amerikanische Expeditionskorps erstmals eine selbstständig geführte und erfolgreich verlaufende Off ensive unternahm. Zuletzt kämpft e sein Regiment im Gebiet der westlich der Mosel gelegenen Höhen. Nach dem Waff enstillstand am 11. November 1918 trat es mit 96 Offi zieren, 2765 Mann und 195 Pferden den Rückmarsch an, der durch Lothringen, das Saarland und die Pfalz führte. Am 2. Dezember überquerte das Regiment den Rhein und erreichte kurz darauf Heidelberg, wo es aufgelöst und seine Soldaten nach Hause entlassen wurden. In dieser mehr als vierjährigen Regimentsgeschichte hatte sich Leopold Hättich offensichtlich bewährt, wie aus seinen Personalakten hervorgeht. Denn im Mai 1916 wurde er mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet und im März 1917 zum Unteroffizier befördert. Da er sich bei verschiedenen Patrouillengängen und Stellungskämpfen als »mutige[r] und tapfere[r] Solda[t] gezeigt« hatte, wurde ihm im Dezember 1917 die »Karl Friedrich-Militär-Verdienstmedaille« in Silber verliehen.22 Nachdem Lepold Hättich noch 50 Mark Entlassungs- und 15 Mark Marschgeld erhalten hatte, wurde er im Rang eines Sergeanten aus dem Militärdienst entlassen und konnte auf seinen Hof zurückkehren, auf dem mittlerweile zwei weitere seiner Kinder geboren worden waren. Hättich wurde nach dem Krieg, in dem er zwei Brüder in Russland verlor, Vorsitzender des örtlichen Bauernvereins und gründete im Jahr 1920 eine landwirtschaft liche Ein- und Verkaufsgenossenschaft , deren Vorsitzender er bis 1948 war. Von 1946– 1953 wirkte Leopold Hättich als Gemeinderat und starb am 8. Juli 1966 in St. Peter.