Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameUrsula HUG
Birth Datecirca 1595
Birth PlaceSt.Peter - Hinterbauernhof
Death PlaceEschbach
FatherMathias (Theus) HUG (-1627)
Spouses
Birth Datecirca 1590
Birth PlaceEschbach - Grundhof
Death Datecirca 1631 Age: 41
Death PlaceEschbach
Marr Datecirca 1619
ChildrenBartholomäus (1644-1714)
 Mathäus (1625-)
 Lorenz (ca1628-1701)
Death Date1669
Death PlaceEschbach - Hummelhof
Memo+1678
OccupationBauer und Vogt in Eschbach
Marr Date1631
Marr PlaceKirchzarten
Notes for Mathias (Spouse 1)
ca 1600 erster Bauer auf dem Grundhof in Eschbach
Oberbauernhofbauer in Eschbach.

1607 Auf dem Dinggericht zu Rohr wurde Mathis Faller bestraft, weil er Cunrad Haugen (Nazihof) 4 Schwein in die Ruben hat laufen lassen. (67 /1267 S. 120)

Der Grundhof war ehemals das Berghaus des Scherthomashofs, wurde aber schon um 1600 von diesem abgetrennt und ist seit etwa 400 Jahren Eigentum der Familie Faller. Die Namen der frühen Bauern dieser Familie sind nicht ganz sicher. Der erste Bauer soll Mathias Faller gewesen sein. Auf ihn folgte sein Sohn Johann Faller, der laut Familienbuch Eschbach  den Hof 1674 an seinen Bruder Bartholomäus Faller verkaufte. Dieser ließ 1682 das heutige Hofgebäude erbauen. Sein Sohn Georg Faller übernahm den Hof um 1710, ihm folgten 1761 Christian Faller, 1808 Georg Faller, 1852 Andreas Faller, der 1863 knapp 7 Morgen Wald vom Scherthomashof erwarb, 1887 dessen gleichnamiger Sohn, der neue Gebäude errichtete, 1927 Stefan Faller, 1962 Andreas Faller, verehelicht mit Gertrud Saum, der 1992 starb. Seit 1992 ist Christian Faller Bauer auf dem Grundhof.
1996 wurde ein neues Leibgedinghaus gebaut. Der Hof wird heute im Nebenerwerb mit Mutterkühen, Schafen und Ziegen bewirtschaftet. Es werden auch Ferienwohnungen im Leibgeding angeboten.
Lorenz Faller, der vom Grundhof stammte und später Bauer auf dem Domilishof wurde, pachtete 1662 von dem damaligen Scherlenzenbauer Hans Scherer ein Stück Feld auf der Langeck, baute dort ein Haus und begründete damit den Langeckhof, der seit 1977 nach St. Peter gehört.
Notes for Mathias (Spouse 1)
wurde ca 1612 Bauer auf dem Oberbauernhof in Eschbach
Notes for Michael (Spouse 2)
1640 (Zeuge)7 Scherlehofbauer seit 1655 durch Einheirat
um 1640 Lehensträger vom Unterspielhof (später Hummelhof) in Eschbach

Der Hummelhof, früher Unterspielhof, soll einst zusammen mit dem Zipfeljockenhof, früher Oberspielhof, einen Hof gebildet haben. Um 1550 war der später aus 2 Lehen bestehende Unterspielhof an Cunly Wagner und Hans Wagner aufgeteilt, die jeweils 1 Lehen besaßen. Um 1570 war Hans Knöbel Bauer auf dem 2 Lehen großen Spielhof, der seit dieser Zeit bis mindestens etwa 1700 die Wirtschaft des St. Petrischen Eschbachs war. Ihm folgten um 1620 Lorenz Schnetz, der mit Anna Knöbel, vermutlich einer Tochter des Vorbesitzers, verheiratet war, um 1640 dann dessen Sohn Michael Schnetz, der lange Zeit Vogt im St. Petrischen Eschbach war. Er verkaufte 1662 den Hof an den Wirt Hans Scherzinger, jedoch wurde der Kauf wieder rückgängig gemacht. Um 1668 übernahm der Sohn Georg Schnetz den Hof, der nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1669 Eschbach mit seiner Familie verlassen hat. Die Witwe des Michael Schnetz, Magdalena Oberriether,  verehelichte sich 1675 mit dem Witwer Johann Maier. Dessen erstehelicher Sohn Martin Maier wurde um 1675 Bauer auf dem Hummelhof. 1690 verkaufte er den Hummelhof und die zugehörige Schmiede an den von Waldau gebürtigen Schmied Jakob Fehrenbach, die alte Schmiede und die Mühle behielt er sich vor. Die Mühle übernahm später die Tochter Elisabeth Maier, die 1713 Jakob Beurlin heiratete. Nach dem Tod von Jakob Fehrenbach 1695 erwarb das Kloster St. Peter den Hummelhof. Pächter des Hofs war der Wirt Georg Waldvogel.
1699 verkaufte das Kloster den Hummelhof an Bartholomäus Hummel vom Hulochhof in St. Peter. Ihm folgten um 1722 sein Sohn Georg Hummel, der 1750 starb, anschließend dessen Witwe Christina Tritschler, nach deren Tod 1755 der Hoferbe Johann Hummel knapp 18-jährig den Hof übernehmen musste. Dieser war Vogt. 1805 folgte Jakob Hummel, der bereits 1814 starb. Seine Witwe Maria Anna Ruf vom Neubauernhof in St. Peter heiratete Andreas Gremmelspacher vom Martinshof, der auch Bürgermeister war und 1828 das Wohnhaus erbaute. Da beide noch lebenden Kinder von Jakob Hummel taubstumm und entmündigt waren, der jüngste und erbberechtigte Sohn von Andreas Gremmelspacher, Lorenz Gremmelspacher, Löwenwirt in Kirchzarten, früh verstorben war, erbte der zweitjüngste Sohn Johann Baptist Gremmelspacher den Hof. Dieser hatte 1840 den Birkjörglehof in Unteribental gekauft. Er übergab nach dem Tod seines Vaters 1867 seinem Sohn Alois Gremmelspacher den Birkjörglehof und übernahm den Hummelhof. Nach dem Tod des Hummelbauern Johann Baptist Gremmelspacher ließen die Erben 1891 den über 21 ha großen Hinterwald versteigern. Im gleichen Jahr übernahm der Sohn Johann Gremmelspacher den Hof, starb aber 1901 kinderlos. Seine zweite Ehefrau, Stephania Faller vom Klausenhof, erbte den Hof und vererbte ihn 1909 ihrem Bruder Gebhard Faller, der seit dem Tod ihres Ehemanns Verwalter auf dem Hummelhof war. Dieser übergab ihn 1919 seiner Tochter Stefania Faller, die kurz danach Joseph Hummel vom Scherpeterhof heiratete. So kam der Hof nach gut 100 Jahren an die Familie Hummel zurück, die vor über 300 Jahren auf den Hof gekommen war. Unter Joseph Hummel brannte 1926 die Scheuer ab.
Joseph Hummel, der auch Sägewerksbesitzer war, starb 1942. Ihm folgte der Sohn Wilhelm Hummel, 1984 übernahm Robert Hummel zusammen mit seiner Frau Andrea geb. Rombach den Hof.
Die Scheune ist 1926 und 1954 jeweils durch Blitzschlag abgebrannt. Im Jahr 1995 wurde ein Leibgeding-Wohnhaus erbaut. Am 3.4.2010 brannte auf der Sommerseite die Hummelhütte bis auf die Grundmauern nieder.
Die ehemalige Säge des Hummelhofs übergab der Hummelbauer Wilhelm Hummel seinem Bruder Joseph Hummel. Dieser verkaufte das Gebäude an Arnold Scherer, der es abriss und an seiner Stelle ein 6-Familienhaus errichtete.
Last Modified 6 January 2021Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit