NameAlfons SCHERER 
Birth Date3 September 1919
Birth PlaceEschbach - Oberer Wagner - Haus Nr. 34
Death Date30 July 2009 Age: 89
Death PlaceEschbach
OccupationWagner in Eschbach
Spouses
Birth Date29 January 1925
Birth PlaceEschbach - Schwabenhansenhof
Death Date27 October 2020 Age: 95
Death PlaceEschbach - Schwabenhansenhof
Marr Date31 January 1950
Marr PlaceEschbach
Notes for Alfons SCHERER
1950 Trau-Zeugen:
Ernst Frei, Postschaffner a. D. in St. Peter, rk.
Josef Schwär, Zimmermeister in Oberried, rk.
Obermühle, später Oberwagners. Die ehemalige sickingische Mühle in Eschbach, Obermühle genannt, verkaufte Hans Müller von Weiler 1667 an den Mathislebauern Georg Zipfel. Vermutlich wurde sie gegen 1700 vom Mathislehof abgetrennt. Spätestens seit 1704 ist die Familie Steyert Eigentümer und Betreiber der Mühle mit Christian Steyert, seit 1742 Anton Steyert, der auch als Bäcker genannt ist und der erste bekannte Lehrer von Eschbach war, und 1788 Jakob Steyert, der das Gut 1814 versteigerte und nach Freiburg verzog, wo er die Kronenmühle gekauft hatte. Michael Schwer, ein Müllersohn von Wagensteig, erwarb die Obermühle, die wegen Verschuldung 1820 schon wieder versteigert werden musste. Um diese Zeit muss es zu einer Zweiteilung der Liegenschaft in Mühle und Wohnhaus gekommen sein, die seitdem an verschiedene Eigentümer kamen. 1827 kaufte der Müller Joseph Pfaff die obere Mühle, dem schon die untere Mühle gehörte. Nach seinem Tod 1852 übernahm sie sein Sohn Martin Pfaff, der sie ein Jahr später seinem Bruder Johann Pfaff übergab, von dem sie wieder an die Erbengemeinschaft zurückfiel. 1854 ersteigerte Johann Pfaff die Mühle erneut, verlor sie aber bereits 1857 in einer Zwangsversteigerung an den Hummelbauern Andreas Gremmelspacher. Dieser verkaufte sie noch im selben Jahr an Anton Wehrle, einen Müller von Münchweier, der sie 1861 an Johanna Ruh, die Witwe des Maierbauern Rombach verkaufte. Die Mühle, die weiterhin zum Maierhof gehörte, wurde später abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.
Der Wagner Mathias Ruf, ein Sohn vom Bammerthof, erwarb das Wohnhaus um 1820 und übergab das Gut 1843 an seinen Sohn Martin Ruf, ebenfalls von Beruf Wagner. Von diesem wurde es 1874 an Xaver Riesterer von Oberried verkauft, dessen Mutter Ursula Riesterer Bäuerin auf dem Schwabenhof war. Xaver Riesterer, Straßenwart, Polizeidiener und Feldhüter in Eschbach, verkaufte das Gut 1878 an den Uhrenmacher Konrad Rombach, der ebenfalls den Polizeidiener- und Feldhüterdienst ausübte. Konrad Rombach und seine Ehefrau Eva Rohrer vermachten das Haus testamentarisch an Bernhard Steyert, Pfisterbauer, der nach dem Tod beider Eheleute 1903 Eigentümer des Hauses wurde. 1905 kaufte Emanuel Scherer, Wagner aus St. Peter, das Gut. Ihm folgte 1950 Alfons Scherer.
BZ 19.6.1985
Seit 1945 bei der Feuerwehr
Alfons Scherer wurde Ehrenmitglied
Stegen-Eschbach (w). Alfons Scherer, seit über vierzig Jahren Mitglied der Feuerwehr Eschbach, wurde von Bürgermeister Klaus Birkenmeier im Rahmen einer öffentlichen Ortschaftsratssitzung zum Ehrenmitglied der Feuerwehr ernannt. Ortsvorsteher Max Spitz würdigte Scherer in seiner Laudatio als pflichtbewußten und engagierten Feuerwehrmann. Alfons Scherer war zehn Jahre stellvertretender Feuerwehrkommandant in Eschbach und seit Anfang der 50er Jahre Gruppenführer.
Bevor Bürgermeister Birkenmeier die Ernennungsurkunde an das erste Ehrenmitglied der Feuerwehr aushändigte, erinnerte er an den vorausgegangenen einstimmigen Beschluß des Gemeinderates, der auf Vorschlag des Feuerwehrausschusses gefaßt wurde. Der Bürgermeister überreichte die Urkunde an Alfons Scherer, durch die er Ehrenmitglied der ‚Feuerwehr wurde, mit Glückwunsch- und Dankesworten. Er charakterisierte Scherer als verdienten Feuerwehrmann, der unzählige Stunden im Dienst der Allgemeinheit geopfert habe. Scherer habe sich besondere Verdienste während seiner über 40jährigen aktiven Dienstzeit erworben, stellte der Bürgermeister fest. Sachlich und nüchtern meinte der Geehrte, er habe nur seine Pflicht getan.
Ortsvorsteher Max Spitz erinnerte daran, daß Scherer, der 1945 aus amerikanischer Gefangenschaft kam, vom damaligen Feuerwehrkommandanten gesagt bekam, daß er bei der Feuerwehr Dienst tun solle. Seine Ausbildung als Feuerwehrmann machte Scherer an der 3adischen Feuerwehrschule in Freiburg-Günterstal. Er erwarb das Badische Leistungsabzeichen in Bronze und Silber, war seit Anfang der 50er Jahre Gruppenführer und zehn Jahre stellvertretender Eschbacher Feuerwehrkommandant. Manche Strapazen, so Spitz, beispielsweise bei großen Bränden und Hochwasser, habe Scherer durchstehen müssen und dabei Menschen in Not beigestanden. Spitz appellierte an Scherer, trotz seines Alters der Feuerwehr treu zu bleiben, so lange es gehe. Mit einem Geschenkkorb und dem Dank an die Gattin des Geehrten schloß der Eschbacher Ortsvorsteher seine Würdigung.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates und die Feuerwehrkameraden, unter ihnen die Kommandanten Willi Andris, Stegen, und Fritz Läufer, Eschbach, schlossen sich den Glückwünschen an.
Notes for Elisabeth (Spouse 1)
1950 Trau-Zeugen:
Ernst Frei, Postschaffner a. D. in St. Peter, rk.
Josef Schwär, Zimmermeister in Oberried, rk.