Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameMaria KAPP
Birth Date3 January 1857
Birth PlaceBuchenbach - Wagensteig
Death Date25 May 1921 Age: 64
Death PlaceEschbach
FatherJoseph KAPP (->1863)
MotherAgatha HITZ (1827-1863)
Spouses
Birth Date6 October 1855
Birth PlaceEschbach
Death Date28 December 1926 Age: 71
Death PlaceEschbach
OccupationSchneider, Kaufmann und Gemeinderechner, Krämer in Eschbach
FatherJoseph SCHERER (1810-1895)
MotherMagdalena ROMBACH (1821-1875)
Marr Date22 June 1880
Marr PlaceEschbach
ChildrenSeraphine (1881-)
 Max (1882-1883)
 Max (1883-1883)
 Wilhelm (1884-1944)
 Pius (1885-)
 Joseph (1887-1887)
 Hermann (1888-1889)
 Leo (1892-1951)
 Hermine (1893-1894)
Notes for Maria KAPP
starb an Gehirnschlag
Notes for Wilhelm (Spouse 1)
starb am Schlaganfall:
Ökonomiehandwerker im 2. Bd. Drag. Reg. 21,
erwarb das Behenhäusle in Eschbach ca 1880.

Behenhäusle. Heinrich Salenbacher, der damalige Bauer auf dem Benisgut, verkaufte 1688 an den Schneider Georg Kaltenbach einen Obstgarten mit angrenzendem Rain, auf dem dieser ein Haus baute. Seine Witwe Elisabeth Hauri verehelichte sich nach seinem Tod 1691 mit Georg Rombach vom Jockenhof/Rohr in St. Peter. Ihm folgten um 1707 sein Stiefsohn Joseph Kaltenbach, ebenfalls von Beruf Schneider und um 1752 Christian Kaltenbach. Dessen jüngere Tochter Ursula Kaltenbach übernahm um 1777 das Gütchen und verehelichte sich mit Joseph Schuler aus der Neuen Welt in St. Peter. Das Ehepaar verkaufte das Haus schon 1779 unter Vorbehalt eines lebenslänglichen Wohnrechts an Michael Winkler und zog um 1783 aus Eschbach fort. Michael Winkler, ein Taglöhnersohn von Blasiwald, hatte zuerst als Holzhauer im Höllental gelebt und war anschließend insgesamt 10 Jahre Schulmeister in Falkensteig, Neuhäuser und Buchenbach gewesen, bevor er nach Eschbach zog und hier der erste offizielle Lehrer von Eschbach wurde. Er verehelichte sich mit Anna Schuler vom Leistmacherhof in Unteribental und unterrichtete die Kinder bis 1832 – bis zum Bau eines gemeindeeigenen Schulhauses 1822 in seinem eigenen Haus - , als er  mit 83 Jahren starb.  Seit 1809 hatte ihn sein Sohn Mathias Winkler als Schulgehilfe unterstützt, der 1832 zum Hauptlehrer ernannt wurde und 1833 das Haus von seiner Mutter übernahm. Auf Grund von Meinungsverschiedenheiten mit der Gemeinde Eschbach wurde Mathias Winkler 1846 seine Stelle gekündigt, er verschuldete sich, musste 1852 sein Haus verkaufen und zog nach Freiburg. Der Schneider Joseph Scherer erwarb das Haus, das jetzt Schnieders oder Altschulhaus genannt wurde. Ihm folgten um 1880 Wilhelm Scherer, der Schneider, Krämer und Gemeinderechner war, 1920 sein gleichnamiger Sohn, ebenfalls Schneider, Kaufmann und Gemeinderechner, und um 1958 der Kaufmann Wilhelm Scherer. 1960 verheiratete er sich mit Anna Fehr vom Schwörerhof  in Eschbach.
Das alte Behenhäusle wurde 1965 durch ein neues Wohn- und Geschäftshaus ersetzt. Nach Wilhelm Scherers frühem Tod im Jahr 1976 führte seine Witwe Anna Scherer alleine das Lebensmittelgeschäft weiter. Bedingt durch ihre Krankheit musste das Lebensmittelgeschäft bereits ab 1977 verpachtet werden. Dieses wurde in den nachfolgenden Jahren von verschiedenen Pächtern betrieben und endgültig im März 2001 aufgegeben. Anna Scherer verstarb 1978 im Alter von 44 Jahren und hinterließ drei Kinder. Tochter Ulrike übernahm nach deren Heirat mit Georg Zipfel 1987 das Anwesen. Im Jahr 2004 ist das Haus saniert sowie das Ladenlokal zu Wohnzwecken umgebaut worden.
Notes for Wilhelm (Spouse 1)
übernahm das Behenhäusle in Eschbach ca 1920
Vom 23.2.1919 bis 20.7.1924 Wilhelm Scherer, Schneider jr. 1. Vorstand vom Musikverein Eschbach
Last Modified 6 April 2026Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit