NameHans IBER 
Death PlaceEschbach - Benisgut - Gasthaus Löwen - St. Pet. N° 16
Notes for Hans IBER
zw 1613 und 1618 Bauer auf dem Benisgut in Eschbach
Der Peterbauernhof, zu dem einst der Recklemartihof als Berghäusle gehörte, war mit 3¼ Lehen der größte der sickingischen Höfe in Eschbach. Die Familie Iber war schon vor 1550 auf dem Hof und blieb dort mehrere Generationen. Bekannt sind Hans Iber, dessen Witwe 1558 Bäuerin war, dessen gleichnamiger Enkel, der um 1610 den Hof übernahm, seit etwa 1642 Blasius Iber und seit 1691 Peter Iber, dessen Tochter Katharina Iber um 1712 Peter Ruh vom Baldenwegerhof heiratete. Um 1763 folgte als Bauer Georg Ruh, 1797 Martin Ruh, der 1801 an Bartholomäus Saum ein Stück Feld zum Bau eines Hauses verkaufte (Schreinerhäusle, Nr. 14 a) und 1804 den Hof ‚wegen übler Haushaltung‘ für 10 Jahre verpachten musste, 1823 Joseph Ruh, der 1824 das Berghaus an Agatha Pfister verkaufte, und nach dessen Tod 1853 Johann Georg Schweizer vom Bammertenhof, der die Hofwitwe Anna Steyert heiratete. Da keiner der Söhne von Joseph Ruh Bauer wurde, übernahm die Tochter Theresia Ruh den Hof und heiratete 1869 Joseph Ihringer von Stahlhof. Die Ehe blieb kinderlos und Joseph Ihringer verkaufte den Hof 1890 nach dem Tod seiner Ehefrau an seinen Neffen Karl Ihringer aus Stahlhof. Das einzige Kind seiner Ehe mit Rosina Läufer vom Schwabenhof starb kurz nach der Geburt, und so wurde der Hof 1901 an den Bruder der Bäuerin, Alois Läufer, bisher Bauer auf dem Grundhansenhof in Stegen, verkauft. Sein Sohn Wilhelm Läufer gründete 1920 eine eigene Holzhandlung mit Beifuhr durch Pferdefuhrwerk. Er übernahm 1926 den elterlichen Hof und heiratete 1927 Rosa Walter vom Michelehof in Stegen. Den Hof bewirtschaftete er bis 1956. 1931 wurde er zum Bürgermeister gewählt. Nach Kriegsende wurde er vom Amt entbunden. Durch Drängen des damaligen Gemeinderates wurde er 1950 wiedergewählt. So war er in drei „Reichen“ Bürgermeister. Er starb 1956.
Seit 1956 führt Wilhelm Läufer junior den Betrieb. Er heiratete 1961 Anna Tröscher vom Altenvogthof in Oberried. Der Hof war damals 300 Jahre alt und in schlechtem Zustand. So hat man den Hof 1984 abgerissen und neu gebaut. Doch 1991 brannte der ganze Hof bis auf die Grundmauern nieder und musste wieder aufgebaut werden.
Wilhelm Feser betrieb nach dem 2. Weltkrieg eine Schmiede im Nebengebäude des Peterbauernhofs, bis er nach dem Tod seines Bruders Albert Feser im Jahr 1953 dessenSchmiede übernahm.
Benisgut oder Behnhof, früher der Hof im Tal, später Zipfelshof, Zipfelseppenhof. Der Behnhof oder das Benisgut, das spätestens um 1660 Wirtschaft war, hat seinen Namen von Beni, der den 1 Lehen großen Hof nach 1500 besaß. Um 1550 stand ‚des Benis Gütle öd‘, ab etwa 1570 war Ulrich Schneider Bauer auf dem Hof. Um 1600 kam Gallus Hug als Bauer auf den Hof, der 1613 auf den Mooshof wechselte. Ihm folgte Hans Iber, seit 1618 Blasius Straub, der mit Gertrud Iber verheiratet war. Nach deren Tod wurde das Gut 1645 an Hans Ketterer verkauft. Dieser starb 1659 und seine Witwe Gertrud Ruf verkaufte den Hof an Martin Wick, einen Stiefsohn vom Oberbauernhof und durch seine zweite Ehe Wirt in St. Peter. Bereits 1661 verkaufte er das Gut an Michael Braun vom Kühbauernhof in St. Peter. Dieser, ebenfalls Bauer und Wirt, verkaufte den Hof 1679 an seinen Schwager Heinrich Salenbacher aus der Schweiz, verehelicht mit Agatha Braun, und zog nach Gottenheim. Der Bauer und Wirt Heinrich Salenbacher verkaufte 1688 an den Schneider Georg Kaltenbach einen Obstgarten samt daran gelegenen Rain, der darauf das sog. Behenhäusle erbaute. 1692 erwarb er den vordersten Hof im Hintereschbach, nach ihm Heinihhof genannt, und der Behnhof gelangte an das Kloster St. Peter. Um 1701 kaufte Oswald Rombach, ein Sohn vom Luxenhof in St. Peter, den Behnhof. Nach seinem Tod 1708 heiratete seine Witwe Katharina Ganter den Müller- und Wirtssohn Thomas Pfaff aus Eschbach, der 1731 starb. Im folgte im selben Jahr sein Stiefsohn Johann Rombach, der 1732 seinem Bruder Georg Rombach ‚ein Stück unnützbares Feld gleich unter der Schmitten zur Erbauung eines Häusleins‘, das spätere Löwenwirtshaus, verkaufte. 1746 tauschte er mit Mathias Zipfel, Bauer auf dem Mooshof, den Hof und wurde Moosbauer.
Mathias Zipfel, gebürtig auf dem Berlacherhof und seit 1736 Moosbauer, auf dessen Geschlecht der alte Name Zipfelshof zurückgeht, starb 1768. Ihm folgte sein Sohn Joseph Zipfel, dessen Söhne schon als Kinder starben. So übernahm den Hof 1802 seine Tochter Rosina Zipfel, die seit 1790 mit dem Maierbauer Georg Rombach verheiratet war. Deren Sohn Andreas Rombach erbte den Maierhof und der älteste Sohn Georg Rombach übernahm 1814 das Benisgut. Durch seine Heirat mit Magdalena Wiederle, der Witwe des Johann Rombach, Eigentümer des Löwenwirtshauses, wurde Georg Rombach auch Löwenwirt. Nach dessen frühem Tod heiratete die Witwe seinen Bruder Peter Rombach. Die vorteilsberechtigte Tochter des o.g. Johann Rombach, erster Ehemann der Magdalena Wiederle, Maria Anna Rombach, vermachte 1833 testamentarisch das Löwenwirtshaus ihren Stiefgeschwistern. So übernahm Karl Rombach, Sohn des Peter Rombach, 1860 nach Zahlung von 100 Gulden Vorteilsgeld das Löwenwirtshaus mit dem Behnhof. 1894 folgte ihm sein Sohn Pius Rombach, der von 1901 bis 1931 Bürgermeister von Eschbach war und die Gastwirtschaft längere Zeit verpachtet hatte. Seit 1935 führte Otto Rombach Hof und Gaststätte.
1960 verkauften Otto Rombach und seine Ehefrau Dorothea geb. Schweizer die Gastwirtschaft mit der dazugehörigen Landwirtschaft an Otto Scherer, Landwirt und Maurermeister. Er bewirtschaftete mit seiner Frau Olivia geb. Läufer Gast-, Land- und Forstwirtschaft bis 1969. Zeitweise war die Gastwirtschaft verpachtet.
Wendelin Scherer übernahm mit seiner Frau Hilda geb. Baßler den Betrieb mit allen Verpflichtungen. 1998 verstarb Hilda Scherer, ihr Mann führte den Betrieb weiter. Nach 32-jähriger Tätigkeit musste der Besitzer aus gesundheitlichen Gründen die Gaststätte schließen. Der Sohn Bernd Scherer betreibt nunmehr die Land- und Forstwirtschaft.