Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameBarbara Ganz Gantz
Birth Date26 November 1827
Birth PlaceEschbach - Schönberghof
FatherPaul Ganz Gantz (1787-1855)
MotherTheresia ROMBACH (1795-1842)
Spouses
Birth Date21 January 1819
Birth PlaceEschbach
Death Date6 January 1882 Age: 62
Death PlaceEschbach - Scherthomashof
OccupationBauer auf dem Scherthomashof
FatherThomas STEIERT (1779-1848)
MotherMagdalena HUG (1794-1868)
Marr Date12 January 1871
Notes for Barbara Ganz Gantz
seit 1852 Bäuerin auf dem Schönberghof in Eschbach.
ab 1887 mit ihrer Schwester Barbara im Vogelhäusle in Eschbach
wohnte 1905 im Geigerhäusle in Eschbach

Zur Zeit der Katastervermessung hier (1894) umfasste die Gemeinde Eschbach 4005 Morgen bei 239 Eigentümern, eingerechnet die obigen 7 Wohnungen, nämlich: Reckeseppe’ (Joseph Mäder) und Schuhmacher Tiburtius Schätzle, dann Krummholze (Ignaz Walter), Schuhphilippe (Philipp Geggis), Vogelhuesle (Witwe Barbara Staiert), Bachschumachers (Heinrich Zimmermann) und das Doppelhaus des Straßenwarts Hermann Müller und des Ferdinand Zipfel; wiewohl der Schwobenhof, Mooshof und Berlacher, die zu Eschbach von jeher gehörten…(Gustenhofer)

Das Vogelhäusle stand am Reckenberger Talweg und soll seinen Namen von einem Singvogelhändler haben, der in dem Häuschen wohnte. Das einstöckige Gebäude wurde von dem Weber Andreas Drescher, der bis 1839 Eigentümer des Gassenlenzenhauses war, 1839/40 erbaut und kam1868 an seinen Sohn Joseph Trescher, der es schon 1869 an den Weber Martin Holzmann von Attental verkaufte. Seit 1880 war der Weber Leonhard Zipfel Eigentümer des Hauses, bisher wohnhaft auf der Webermühle; nach dessen Tod im Jahr 1886 kaufte Creszentia Ganz, Witwe des Wagners Martin Ruf, 1887 das Haus und lebte hier mit ihrer Schwester Barbara Ganz, Witwe des Scherthomasbauern Thomas Steiert,  ihren unverheirateten Stieftöchtern sowie weiteren ledigen Frauen. Creszentia Ganz vermachte das Haus testamentarisch ihrer Schwester Barbara Ganz, die 1893 Eigentümerin wurde. In der Nacht vom 25. auf den 26. April 1900 stürzte das Haus ein und wurde abgebrochen.

Scherthomashof. Gegen Ende des 30-jährigen Krieges kam Michael Scherer als Bauer auf den Scherthomashof, Er stammte aus Unteribental, wo er zuvor mit seiner Familie gelebt hatte. Ihm folgten als Bauern 1680 sein Sohn Joseph Scherer und 1720 Mathias Scherer. Von den 18 Kindern des Mathias Scherer aus zwei Ehen waren die meisten wohl als Kinder verstorben, so dass nach seinem Tod im Jahr 1772 die Tochter Gertrud Scherer den Hof übernahm. Sie heiratete im gleichen Jahr Thomas Steyert, einen Bauernsohn aus Kappel, der Namengeber des Hofes wurde. Ihm folgte 1801 sein gleichnamiger Sohn, der Vogt im sickingischen Eschbach und seit 1811 im vereinigten Eschbach war. Sein Sohn Andreas Steyert wurde 1853 Eigentümer des Hofs, den er seit dem Tod seines Vaters 1848 bewirtschaftet hatte. Nach seinem Tod ließ seine Ehefrau Theresia Bank 1862 den Hof versteigern. Andreas Hummel, Altbauer vom Scherpeterhof, erwarb den Hof. 1863 ließ er den Hof teilen und verkaufte die Hofgebäude mit einem kleineren Teil der landwirtschaftlichen Flächen (11 Jauchert) an Peter Steyert, den Bruder des letzten Scherthomasbauern, und knapp 7 Morgen Wald an den Grundbauern Andreas Faller, 1864/65 veräußerte er das Berghaus an den Waldhüter Wilhelm Rombach und behielt den größeren Teil der Liegenschaften für sich. Diese übergab er 1865 seinem Sohn Johann Hummel, der sie dem Scherpeterhof angliederte. Nach dem Tod des Scherthomasbauern Peter Steyert im Jahr 1882 übernahm den Hof die Tochter Johanna Steiert, die ihn 1883 an ihre Stiefmutter, die Hofwitwe Barbara Ganz, und deren Schwester Creszentia Ganz, die Witwe des Johann Rombach, Landwirt im Mathisehäusle, verkaufte. 1884 erwarb Leopold Kreutz von St. Peter den Scherthomashof, 1887 Leopold Hug, ein Sohn vom Hugmichelhof, und 1900 Pius Schlegel von Unteribental, der mit Anna Zipfel vom Zipfeljockenhof verheiratet war. Pius Schlegel zog 1913 nach Neuhäuser und verkaufte den Hof an Josef Würmle von Untersimonswald.
Von 1932 bis 1962 führten Leo Würmle und seine Ehefrau Paulina geb. Maier den Hof. Von den vier Kindern Philipp, Wilhelm, Agatha und Oskar übernahm Wilhelm Würmle 1962 den Hof und führte ihn mit seiner Frau Agnes geb. Zipfel bis 2006. Von den drei Kindern Rudolf, Barbara und Christof führt seither Christof Würmle mit seiner Familie den Hof.
Nach der Überlieferung soll der Grundhof (22 ha) einst als Berghäusle zum Scherthomashof gehört haben. Doch ist der Grundhof schon seit ca. 400 Jahren selbstständig und im Eigentum der Familie Faller.
Notes for Peter (Spouse 1)
starb am Asthma

kaufte 1851 das Seifenhäusle in Eschbach, verheiratete sich nach Bollschweil
kaufte 1864 den kleineren Teil des geteilten Scherthomashof Eschbach

Der Scherpeterhof, zu dem auch eine Mühle gehörte, erhielt seinen Namen zum einen von der Familie Scherer, die spätestes seit dem 30-jährigen Krieg in mehreren Generationen auf dem Hof war. Auf Christian Scherer, der 1660 starb, folgte 1661 Martin Gremmelspacher, ein Sohn vom Bammertenhof, der die Hofwitwe Christina Tritschler heiratete, 1683 sein Stiefsohn Mathias Scherer und 1729 dessen Sohn Christian Scherer. Bevor der Letztere kinderlos starb, vermachte er den Hof 1763 seinem Neffen Peter Hummel, einen Sohn seiner Schwester Anna Scherer und des Mathias Hummel, der vom Hummelhof stammte und als Taglöhner im Scherpeterhäusle lebte. Peter Hummel wurde der Namensgeber des Hofs. Auf ihn folgten als Bauern 1789 Johann Hummel, 1814 Andreas Ruf, der die Hofwitwe Maria Anna Steyert heiratete, 1833 Andreas Hummel, der Bauer und Müller war, 1859 Johann Baptist Hummel, Müller und Bäckermeister, der ein neues steinernes Wohnhaus errichtete,  1889 Linus Hummel und 1927 dessen gleichnamiger Sohn, ab 1953 Karl Hummel.
Andreas Hummel kaufte als Altbauer im Jahr 1862 den benachbarten Scherthomashof, verkaufte 1863 an den Grundbauern knapp 7 Morgen Grundwald, 1864/65 das Berghäusle des Scherthomashofs an den Waldhüter Wilhelm Rombach und teilte den Scherthomashof in zwei Teile. Den kleineren verkaufte er an Peter Steyert, der damit Bauer auf dem Scherthomashof wurde, den größeren behielt er für sich und übergab ihn 1865 an seinen Sohn Johann Baptist Hummel, der ihn dem Scherpeterhof einverleibte.

Scherthomashof. Gegen Ende des 30-jährigen Krieges kam Michael Scherer als Bauer auf den Scherthomashof, Er stammte aus Unteribental, wo er zuvor mit seiner Familie gelebt hatte. Ihm folgten als Bauern 1680 sein Sohn Joseph Scherer und 1720 Mathias Scherer. Von den 18 Kindern des Mathias Scherer aus zwei Ehen waren die meisten wohl als Kinder verstorben, so dass nach seinem Tod im Jahr 1772 die Tochter Gertrud Scherer den Hof übernahm. Sie heiratete im gleichen Jahr Thomas Steyert, einen Bauernsohn aus Kappel, der Namengeber des Hofes wurde. Ihm folgte 1801 sein gleichnamiger Sohn, der Vogt im sickingischen Eschbach und seit 1811 im vereinigten Eschbach war. Sein Sohn Andreas Steyert wurde 1853 Eigentümer des Hofs, den er seit dem Tod seines Vaters 1848 bewirtschaftet hatte. Nach seinem Tod ließ seine Ehefrau Theresia Bank 1862 den Hof versteigern. Andreas Hummel, Altbauer vom Scherpeterhof, erwarb den Hof. 1863 ließ er den Hof teilen und verkaufte die Hofgebäude mit einem kleineren Teil der landwirtschaftlichen Flächen (11 Jauchert) an Peter Steyert, den Bruder des letzten Scherthomasbauern, und knapp 7 Morgen Wald an den Grundbauern Andreas Faller, 1864/65 veräußerte er das Berghaus an den Waldhüter Wilhelm Rombach und behielt den größeren Teil der Liegenschaften für sich. Diese übergab er 1865 seinem Sohn Johann Hummel, der sie dem Scherpeterhof angliederte. Nach dem Tod des Scherthomasbauern Peter Steyert im Jahr 1882 übernahm den Hof die Tochter Johanna Steiert, die ihn 1883 an ihre Stiefmutter, die Hofwitwe Barbara Ganz, und deren Schwester Creszentia Ganz, die Witwe des Johann Rombach, Landwirt im Mathisehäusle, verkaufte. 1884 erwarb Leopold Kreutz von St. Peter den Scherthomashof, 1887 Leopold Hug, ein Sohn vom Hugmichelhof, und 1900 Pius Schlegel von Unteribental, der mit Anna Zipfel vom Zipfeljockenhof verheiratet war. Pius Schlegel zog 1913 nach Neuhäuser und verkaufte den Hof an Josef Würmle von Untersimonswald.
Von 1932 bis 1962 führten Leo Würmle und seine Ehefrau Paulina geb. Maier den Hof. Von den vier Kindern Philipp, Wilhelm, Agatha und Oskar übernahm Wilhelm Würmle 1962 den Hof und führte ihn mit seiner Frau Agnes geb. Zipfel bis 2006. Von den drei Kindern Rudolf, Barbara und Christof führt seither Christof Würmle mit seiner Familie den Hof.
Nach der Überlieferung soll der Grundhof (22 ha) einst als Berghäusle zum Scherthomashof gehört haben. Doch ist der Grundhof schon seit ca. 400 Jahren selbstständig und im Eigentum der Familie Faller.
Last Modified 23 March 2026Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit