NamePhilipp GEGGIS 
Birth Date27 April 1846
Birth PlaceZarten
Death PlaceEbringen
OccupationSchuhmacher, Schuster in Stegen
Spouses
Birth Date7 June 1853
Birth PlaceEschbach
Marr Date14 November 1876
Marr PlaceEschbach
Notes for Philipp GEGGIS
das Küferhäusle in Eschbach wird jetzt Schuh-Geggis genannt. aer verkaufte es 1883 an seinen Schwager Karl Burger
Zur Zeit der Katastervermessung hier (1894) umfasste die Gemeinde Eschbach 4005 Morgen bei 239 Eigentümern, eingerechnet die obigen 7 Wohnungen, nämlich: ‚Reckeseppe’ (Joseph Mäder) und Schuhmacher Tiburtius Schätzle, dann Krummholze (Ignaz Walter), Schuhphilippe (Philipp Geggis), Vogelhuesle (Witwe Barbara Staiert), Bachschumachers (Heinrich Zimmermann) und das Doppelhaus des Straßenwarts Hermann Müller und des Ferdinand Zipfel; wiewohl der Schwobenhof, Mooshof und Berlacher, die zu Eschbach von jeher gehörten…(Gustenhofer)
Philipp Geigis (1889-1890) geb. am 24. 4. 1846 in Zarten als Sohn des Joseph Geygis und der Maria Mäder (Zarten), lernt den Beruf des Schuhmachers und versieht nach dem Tod von Andreas Vogt den Mesnerdienst vorübergehend. Am 14.11.1876 heiratet er mit Johanna Hug und zieht am 18.6.1903 nach Ebringen.
Das Reckenberghäusle, das ehemalige Berghaus des Reckenberger Hofs, erhielt bei der Hofteilung durch Gallus Fehr sein Bruder Johann Fehr. Nach dessen Tod 1791 heiratete seine Witwe Anna Pfister, vom Pfisterhof gebürtig, Lorenz Rombach, den sog. Gassenlenz, der vom Maierhof stammte und von dem das Haus seinen damaligen Namen bekam. 1801 verkaufte Lorenz Rombach unter Vorbehalt einer Wohnung das Haus an Andreas Maier, einen Bauernsohn aus Unteribental, der in Wagensteig verheiratet war. Dieser zog mit seiner Familie 1818 nach Freiburg und verkaufte das Haus an seinen Neffen Michael Drescher, einen Weber aus Kirchzarten. Das Haus übernahm 1836 der Sohn Andreas Drescher, der es 1839 an den Schuster Christian Helmle verkaufte und das Vogelhäusle erbaute. Christian Helmle vererbte das Gut, das nach ihm Schuh-Christers genannt wurde, 1862 an seinen Sohn Joseph Helmle, der es wegen Verschuldung an seinen Bruder Christian Helmle, ebenfalls Schuster, verlor. Nach seinem Tod verkaufte seine Witwe Theresia Hug im Jahr 1883 das Haus an ihren Schwager Philipp Geggis, in dem in einem 2. Haushalt weiterhin die Familie Helmle wohnte. Philipp Geggis verkaufte das Haus 1898 wieder an Theresia Hug zurück und zog mit seiner Familie 1903 nach Scherzingen. Otto Helmle, Sohn des Christian Helmle und der Theresia Hug, der langjähriger Mesner in Eschbach war, erwarb das Haus 1907, danach übernahm es seine Tochter Theresia Helmle, die sich 1939 mit Joseph Rombach vom Mooshof verheiratete. Nach dem Tod beider Eheleute wurde das Gebäude 1970 von den Erben an die Gemeinde Eschbach verkauft und 1972 warm abgerissen, um dem Neubaugebiet Reckenberg Platz zu machen.