NameOttilia HAURI 
Birth Date27 October 1695
Birth PlaceEschbach
Spouses
Death PlaceEschbach - Vetterstobel
OccupationBannwart
Birth PlaceBreitnau - Fahrenberg
Death Date1730
Death PlaceEschbach - Mesnerhaus / Drehers
OccupationMesner
Notes for Lorenz (Spouse 1)
seit 1727 Besitzer des Gabelsgut in Eschbach
Hagenbühl, Zinsgut im Vetterstobel, später auch Klingeledobel. Mathias Vetter, ein Sohn vom Hinterbauernhof und Bannwart in Eschbach, rodete auf klösterlichem Grund am Hagenbühl Wald, wo er ein Feld anlegte und 1701 ein Haus baute. Ihm folgten als Eigentümer des sog. Guts im Vettersdobel um 1727 Lorenz Vetter und um 1780 Christian Vetter, die beide ebenfalls Bannwart waren. Christian Vetter starb 1796 ohne Nachkommen, und seine Witwe Magdalena Pfister vom Pfisterhof heiratete Joseph Rombach, einen Bauernsohn vom Mooshof. Unter ihm brannte 1817 das Haus ab, wobei das Kind einer Mieterin getötet wurde. 1823 kaufte Joseph Rombach vom Felixenbauer Andreas Rombach Wald sowie Weid- und Brandfeld zu dem Gut. Nach dem Tod von Joseph Rombach 1829 kamen die Liegenschaften an seine beiden Söhne aus zweiter Ehe mit Maria Kapp, die sich 1830 in zweiter Ehe mit Georg Hauri vom Salzhof verehelichte. Nach dem Tod von Maria Kapp 1839 übernahm der jüngere Sohn Johann Rombach das Gut, der es 1842 an Joseph Klingele verkaufte. Der Stiefvater Georg Hauri zog nach Burg, wo er ein Haus gekauft hatte. Joseph Klingele war gebürtig von Oberried und hatte bisher als Taglöhner in St. Peter gelebt. Von ihm leitet sich der Name Klingeledobel ab. Nach seinem Tod 1849 übernahm seine Witwe Scholastika Kürner das 17 Morgen große Gut und übergab es 1851 an ihren Sohn Stephan Klingele, von dem es 1878 an dessen Sohn Theodor Klingele kam. Dieser kaufte 1892 den Thomas-Berghof in Rechtenbach und verkaufte das Gut im Klingeledobel an den Staat. Das Haus kaufte 1894 der Pfisterbauer Bernhard Steiert, der es umsetzen ließ. Das ehemalige Gut wurde aufgeforstet.
Notes for Michael (Spouse 2)
Witwer aus Breitnau. Besitzer des Mesnerhauses bzw Drehers in Eschbach.
war lange Jahre Messmer in Eschbach, genannt der Galant . Witwer mit zwei Kindern
12Drehers, früher Häusle auf dem Kirchengut, Mesnerhaus. Das Häusle auf dem Kirchengut wurde früher vom Mesner der Jakobuskapelle bewohnt und deshalb Mesnerhaus genannt. Von der Familie Hauri, die im 17. Jahrhundert Eigentümer war, kam das Gut an den
Mesner Michael Helmle, einen Witwer aus Breitnau, der Ottilia Hauri heiratete. Ihm folgte Andreas Hauri, ab 1736 Michael Helmles Sohn, der Schuster Thomas Helmle, 1765 dessen Sohn Christian Helmle, ebenfalls Schuster. Nach dessen Tod im Jahr 1814 verkauften die Erben das Gut an ihre Schwester Ottilia Helmle, die sich mit dem Weber Benedikt Schreiner verehelichte. 1843 übernahm deren Tochter Franziska Schreiner das Haus und verehelichte sich mit Joseph Zipfel. 1872 kam das Gütchen an die Tochter Ottilia Zipfel, die Johann Georg Scherer vom Gabelgut heiratete. Der Sohn Wilhelm Scherer, Metzger und längere Zeit Pächter des Löwenwirtshauses, wurde 1911 Eigentümer des Hauses. Seine jüngste Tochter Agnes Scherer verehelichte sich 1949 mit Helmut Asal von Freiburg und übernahm das elterliche Haus. 1988 übernahm der Sohn Joseph Asal das Haus. Helmut Asal ist seit 1995 Eigentümer.