Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameMaria ROTH
Birth Datecirca 1729
Birth PlaceStegen - Wittental - Baldenwegerhof
Death Date29 March 1783 Age: 54
Death PlaceStegen - Attental
Spouses
Birth Date8 March 1725
Birth PlaceStegen - Attental - Hugenhof
Death PlaceStegen - Attental - Hugenhof
FatherJakob HUG (1691-)
MotherAnna FREI FREY (ca1700-1728)
Marr Date28 January 1748
Marr PlaceKirchzarten
ChildrenMathias (1755-1825)
 Maria (ca1750-)
Birth Date20 September 1715
Birth PlaceEschbach - Heinehof
Death Date1 July 1747 Age: 31
Death PlaceEschbach - Kapphof
OccupationHeinihofbauer seit 1736
FatherJohann SALENBACHER (1675-1725)
MotherMaria ECKMANN (1672-1737)
Marr Date1736
Marr PlaceKirchzarten
Notes for Maria ROTH
3 Buben und 1 Mädchen
verkaufte als Witwe den Kapphof in Eschbach an Johann Kapp den Namensgeber des Hofes
Notes for Christian (Spouse 1)
1774 Eigentümer in Attental
Notes for Matthäus (Spouse 2)
Bauer auf dem Heinihof seit 1746, dann Kapphofbauer durch Tausch

Der Heinihof wurde früher der vordere oder vorderste Hof im Hintereschbach genannt. Um 1550 war Hans Wolleb Besitzer und von 1570 bis gegen 1690 die Familie Schneider mit Hans Schneider um 1570, dem Vogt Martin Schneider bis 1612, anschließend Hans Schneider, der gleichzeitig eine Wirtschaft betrieb, seit etwa 1646 Michael Schneider und seit 1681 Lorenz Schneider, der aber 3 Jahre nach der Hochzeit ohne Nachkommen starb. Durch Verehelichung mit der Hofwitwe Magdalena Zimmermann wurde 1684 Simon Eckmann aus Ibental Heinibauer, der 1691 mit seiner zweiten Ehefrau einen Hof in Buchenbach übernahm.
Im gleichen Jahr kaufte der aus der Schweiz stammende Heinrich Salenbacher, bisher Bauer auf dem Behnhof, den nach ihm benannten Heinihof, der seither im Eigentum seiner Nachkommen blieb. 1703 wurde Jakob Salenbacher Heinibauer, der 1708 mit seinem Bruder Johann Salenbacher, bisher Bauer auf dem Kapphof, den Hof tauschte und 1721 den Kapphof zusätzlich erwarb. Nach dem Tod von Johann Salenbacher 1725 heiratete die Hofwitwe Maria Eckmann Martin Steyert von Höfen. 1736 übernahm sein Stiefsohn Matthäus Salenbacher den Heinihof und tauschte mit seinem Bruder Joseph Salenbacher, der den Kapphof übernommen hatte. Nach dem Tod des Joseph Salenbacher übernahm 1761 Johann Salenbacher den Heinihof. Nach seinem Tod im Jahr 1788 kam der Schwiegersohn Michael Hauri, bisher Salzbauer, als Pächter auf den Hof, da der Hoferbe Martin Salenbacher erst 10 Jahre alt war. Dieser übernahm den Hof um 1797, kaufte 1828 den benachbarten Bergjörgenhof und verkaufte einen Monat später das Berghaus des Heinihofs, das Heinihäusle, den späteren Klausenhof, außerdem erwarb er Teile des Hummelhofs. Im Jahr 1830 übernahm den Hof sein Sohn Georg Salenbacher, der 1831 das Haus des ehemaligen Bergjörgenhofs mit einem Teil der dazugehörigen Matten an Andreas Vogt verkaufte. 1836 erbaute Georg Salenbacher ein neues steinernes Wohnhaus. Vom Bauernstolz der Heinibauern berichtet das Eschbacher Gemeindearchiv: „Als der Heinibauer Georg Salenbacher im April 1851 vom großherzöglichen Landamt des Bürgermeisteramtes enthoben wurde, habe er zum Amtmann, der ihn absetzte, ungefähr folgendes gesagt: Wenn ich auch des Amtes enthoben werde, bin ich immer noch der Heinibauer, wenn aber du des Amtes enthoben wirst, bist du gar nichts mehr.“
Ihm folgten 1865 Joseph Salenbacher, 1900 Pius Salenbacher, unter dem 1908 das alte hölzerne Hofgebäude abbrannte, und 1936 Hermann Salenbacher.
1957 übernahm sein Neffe Konrad Benitz den Hof, der Hedwig Fräßle vom Zipfeljockenhof heiratete. Seit 2008 sind die Tochter Ulrike Benitz und ihr Ehemann Karl Wehrle vom Scherlehof Eigentümer.

Kapphof, früher Kappgütle im Kappdobel. Der Kapphof gehörte früher zum Heinihof und wurde 1702 von diesem abgetrennt, als der Heinibauer Heinrich Salenbacher den Hof mit einem neu erbauten Haus an seinen Sohn Johann Salenbacher übergab. 1709 tauschte dieser mit seinem Bruder Jakob Salenbacher und wurde Bauer auf dem Heinihof, 1721 kaufte er den Kapphof von seinem Bruder zurück und übergab ihn seinem ältesten Sohn Joseph Salenbacher. Der jüngste Sohn Matthäus Salenbacher übernahm 1746 den Heinihof. Im gleichen Jahr tauschten auch diese beiden Brüder ihre Höfe und Matthäus Salenbacher wurde Kappbauer. Als dieser 1747 kinderlos starb, verkaufte seine Witwe das Gut an Johann Kapp vom Kappbläsihof in Glottertal, der mit seiner Ehefrau bisher auf dem Wuspen gelebt hatte. Johann Kapp, dessen Geschlecht Namengeber des Gutes wurde, übergab das Gut um 1789 an seinen Sohn Christian Kapp, der Uhrenmacher und Landwirt war. Dieser verkaufte den Hof 1794 an Michael Hauri vom Salzhof und zog nach Bleichheim. Michael Hauri  übergab den Hof 1823 an seine Tochter Barbara Hauri, die Andreas Kapp heiratete, einen Neffen des Christian Kapp, dessen Eltern als Hausleute und Uhrenmacher im Kapphof wohnten. Andreas Kapp verkaufte das Gut 1833 an den Wagner Sebastian Walter von Reckenberg und zog als Holzhändler nach Freiburg-Wiehre. Sebastian Walter kaufte 1853 das Wagnergut in Reckenberg und zog dorthin. Den Hof übergab er seiner Tochter Apollonia Walter, die seit 1849 mit Joseph Hug vom Hugmichelhof verheiratet war. 1890 ging der Hof an dessen Sohn Lorenz Hug, nach dessen Tod im Jahr 1935 an Ferdinand Hug und 1973 an Joseph Hug. Seit 2004 wird der Hof von Klaus Hug bewirtschaftet.
Last Modified 2 March 2022Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit