Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameAndreas VOGT
Birth Date27 October 1794
Birth PlaceEschbach - Bergjörgenhof
Death Date29 September 1863 Age: 68
Death PlaceEschbach - Bergjörgenhof
OccupationSattlermeister von Eschbach
FatherGeorg VOGT (1763-1838)
MotherGertrud WALTER (1754-1836)
Spouses
Birth Date12 September 1804
Birth PlaceEschbach - Peterbauernhof
Death Date6 June 1892 Age: 87
Marr Date11 April 1831
ChildrenLeopold (1829-)
 Karolina (1832-1871)
 Josef (1847-1910)
Notes for Andreas VOGT
1834/35 im Steuer-Register Eschbach

Bergjörgenhof, früher Simonsbauernhof, später Sattlers. Der Bergjörgenhof, zu dem früher der Schwabenhansenhof als Berghaus gehörte, besteht schon lange nicht mehr. Er bildete einen schmalen Streifen, der sich östlich vom Maierhof über Winter- und Sommerseite des Eschbachtals erstreckte. Früher wurde er Simonsbauernhof, Berghof oder Bergjörgenhof genannt. Simonsbauernhof hieß er nach  Simon Eckmann. Die Familie Eckmann ist seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert auf dem Hof nachzuweisen mit Nikolaus Eckmann, seit etwa 1633 Lorenz Eckmann, um 1670 Georg Eckmann und um 1700 Simon Eckmann. Um 1718 kam der Hof an Michael Tritschler, dessen Vater Verwalter in Bickenreute, später auf dem Baldenweger Hof war. Auf Michael Tritschler folgte 1760 sein Sohn Johann Tritschler als Bauer auf dem Simonshof. Nach dessen frühem Tod 1766 verehelichte sich die Witwe Maria Kapp nach Ohrensbach und verkaufte den Hof unter Vorbehalt der Besitzgerechtigkeit  an ihren Schwager Johann Gehr, bisher Taglöhner im Hilzihäusle und seit 1755 mit Christina Tritschler verheiratet. Johann Gehr starb 1787 ohne Nachkommen, und seine dritte Ehefrau Gertrud Walter, eine Tochter vom Michelehof in Stegen, heiratete 1788 Georg Vogt vom Haurihof in Unteribental, den sog. Bergjörg, der auch Vogt im Sickingischen Eschbach war. 1815 erwarb Georg Vogt die Besitzgerechtigkeit des Hofes und übergab ihn an seine Tochter Theresia Vogt und deren Ehemann, den Schneider und Krämer Andreas Scherer, der bis 1828 Bauer auf dem Hof war. Dieser verkaufte 1827 das Berghaus mit den dazu gehörigen Grundstücken, den heutigen Schwabenhansenhof, an den Taglöhner Lorenz Zipfel und 1828 den verschuldeten Hof, der ehemals eine Größe von ca. 84 Jauchert hatte, an den Heinibauer Martin Salenbacher, der ihn seinem Hof angliederte. Andreas Scherer zog 1828 nach Freiburg, wurde Rebmann und Weinhändler.
1831 kaufte Andreas Vogt, von Beruf Sattlermeister, von dem Heinibauer Georg Salenbacher, der den Hof 1830 von seinem Vater übernommen hatte, sein ehemaliges Elternhaus mit einem kleinen Teil der früher dazu gehörigen Grundstücke zurück. Das Gut, jetzt Sattlers genannt, übernahm 1863 nach dem Tod des Andreas Vogt seine Witwe Franziska Ruh, die vom Peterbauernhof stammte. Diese übergab es 1864 an ihre Tochter Karolina Vogt, die 1861 den im Föhrental gebürtigen Georg Strecker, ebenfalls Sattlermeister, geheiratet hatte. Nach dem Tod der Karolina Vogt wurden Georg Strecker und seine einzige ersteheliche Tochter Barbara Strecker Eigentümer des Guts. Sie übergaben es 1901 an den Sohn zweiter Ehe, Hermann Strecker, wiederum Sattlermeister. Auf ihn folgten 1938 Wilhelm Strecker, Forstarbeiter, 1960 Siegfried Strecker und 2003 Markus Strecker.
Last Modified 9 August 2025Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit