NameJosefina Rosina MAIER MAYER MEIER MEYER 
Birth Date15 April 1830
Spouses
Birth Date5 May 1830
Birth PlaceKirchzarten - Burg
Death Date25 December 1886 Age: 56
Death PlaceEschbach - Vogelhäusle
OccupationWeber im Vogelhäusle
Notes for Leonhard (Spouse 1)
starb an einer Lungenentzündung
übernahm ca 1855 das Weberhäusle, die ehemalige Säge vom Scherlenzenhof, seit 1857 wohnhaft in der Webermühle in Eschbach, verkaufte das Weberhäusle vom Scherlenzenhof an Ignaz Hummel, seit 1880 Besitzer vom Vogelhäusle am Reckenberg
Das Vogelhäusle stand am Reckenberger Talweg und soll seinen Namen von einem Singvogelhändler haben, der in dem Häuschen wohnte. Das einstöckige Gebäude wurde von dem Weber Andreas Drescher, der bis 1839 Eigentümer des Gassenlenzenhauses war, 1839/40 erbaut und kam1868 an seinen Sohn Joseph Trescher, der es schon 1869 an den Weber Martin Holzmann von Attental verkaufte. Seit 1880 war der Weber Leonhard Zipfel Eigentümer des Hauses, bisher wohnhaft auf der Webermühle; nach dessen Tod im Jahr 1886 kaufte Creszentia Ganz, Witwe des Wagners Martin Ruf, 1887 das Haus und lebte hier mit ihrer Schwester Barbara Ganz, Witwe des Scherthomasbauern Thomas Steiert, ihren unverheirateten Stieftöchtern sowie weiteren ledigen Frauen. Creszentia Ganz vermachte das Haus testamentarisch ihrer Schwester Barbara Ganz, die 1893 Eigentümerin wurde. In der Nacht vom 25. auf den 26. April 1900 stürzte das Haus ein und wurde abgebrochen.
Zur Zeit der Katastervermessung hier (1894) umfasste die Gemeinde Eschbach 4005 Morgen bei 239 Eigentümern, eingerechnet die obigen 7 Wohnungen, nämlich: ‚Reckeseppe’ (Joseph Mäder) und Schuhmacher Tiburtius Schätzle, dann Krummholze (Ignaz Walter), Schuhphilippe (Philipp Geggis), Vogelhuesle (Witwe Barbara Staiert), Bachschumachers (Heinrich Zimmermann) und das Doppelhaus des Straßenwarts Hermann Müller und des Ferdinand Zipfel; wiewohl der Schwobenhof, Mooshof und Berlacher, die zu Eschbach von jeher gehörten…(Gustenhofer)
Säge vom Scherlenzenhof, früher Weberhäusle genannt, Scherlenzenhof-Stöckle. Der Scherlenzenbauer Johann Scherer verkaufte 1669 an Mathias Maier vom Hummelhof die Säge mitsamt etwas Feld. Dessen Tochter Maria Maier übernahm das Gut und verehelichte sich mit dem Schuster Markus Winterhalder aus St. Peter. 1714 kaufte der Säger Anton Bürkle vom Scheuerhof in St. Peter das Gut, das um 1728 seine Tochter Katharina Bürkle übernahm. Diese verehelichte sich um 1728 mit dem Weber Joseph Hauri vom Molzhof, nach dem das Haus seitdem Weberhäusle genannt wurde. Ihm folgten um 1756 der Sohn Mathias Hauri, um 1800 dessen gleichnamiger Sohn, die beide ebenfalls Weber waren. Der Letztere verkaufte das Gut 1831 an seine Tochter Agatha Hauri, die sich mit Philipp Zipfel von Burg verehelichte. Deren Sohn Leonhard Zipfel, wiederum ein Weber, übernahm 1855 das Gut von seiner Mutter, kaufte 1857 das Mühleweberhaus und verkaufte das Weberhäusle an den Scherlenzenbauer Ignaz Hummel. Unter diesem brannte das Haus, das als Stöckle genutzt wurde, 1865 ab und wurde wieder aufgebaut. Sein Enkel, der Scherlenzenbauer Max Hummel verkaufte das Haus mit Grundstücken 1912 an seine Schwester Marianna geb. Hummel und deren Ehemann Heinrich Zimmermann, der zeitweise Polizeidiener und Feldhüter in Eschbach war. Sein Sohn Emil Zimmermann übernahm das Haus 1938 und verkaufte es 1953 an den Maurermeister Otto Scherer, von dem das Haus umgebaut und zu einem 4-Familienhaus erweitert wurde. 1968 übernahm seine Tochter Agatha Kult geb. Scherer das Haus. Seit 1983 gehört das Haus der Familie Bernhard Fischer.