NameMaria Josepha ROMBACH 
Birth Date5 August 1828
Birth PlaceEschbach
Death Date14 February 1888 Age: 59
Spouses
Birth Date23 October 1833
Birth PlaceEschbach - Mathislehof
Death Date1 June 1913 Age: 79
Death PlaceEschbach - Mathislehof
OccupationMathislehofbauer, Kirchenfondrechner
Marr Date19 July 1866
Marr PlaceEschbach
Notes for Mathias (Spouse 1)
starb an Altersschwäche
Seit 1887 Besitzer der Untermühle in Eschbach, durch ersteigern mit Ferdinand Rombach, ab 1898 alleiniger Besitzer. Er kaufte 1887 die ehemalige Jakobuskapelle in Eschbach, jetzt war es das Mathislesstöckle.
seit 1854 Bauer auf dem Mathislehof in Eschbach.
Untermühle und Bäckerei. Die untere Mühle wurde vor 1700 vom Hummelhof abgetrennt. Der erste bekannte Müller auf der Untermühle war Johann Pfaff aus Furtwangen, der 1669 starb. Jakob Pfaff vom Steighof in St. Peter zog um 1690 als Müller, Bäcker und Wirt auf die Eschbacher Mühle, die sein Sohn Andreas Pfaff gegen 1710 übernahm. Nach dessen Tod 1741 heiratete seine Witwe, Maria Müller vom Bläsihof in Rechtenbach, Anton Rombach vom Maierhof, der die Mühle bis 1774 betrieb. Der Hauserbe Jakob Pfaff lebte mit seiner Familie in Wittental, wo er 1765 starb. Erst seine Witwe Eva Pfister übernahm mit ihrem zweiten Ehemann Simon Hornecker 1774 die Mühle, die seit etwa 1782 ihr Sohn Jakob Pfaff führte. Nach dessen Tod 1817 übergab seine Witwe Anna Hummel vom Hummelhof das Gut an den Erben Joseph Pfaff, der 1818 die ehemalige St. Jakobuskapelle, 1821 Wald in der Allmend und 1827 die obere Mühle kaufte. Nach dessen Tod 1852 übernahm sein Sohn Martin Pfaff die Mühlen. Da er keine Heirat zustande brachte, musste er 1853 die Liegenschaften an seinen Bruder Johann übergeben, der sie ebenfalls wegen Nichtverehelichung 1854 an die Erbengemeinschaft zurückgegeben musste. Diese verkaufte im selben Jahr an den Heinibauer Georg Salenbacher Wiesen im Hintereschbach und den Wald in der Allmend und ließ die Mühlen versteigern. Johann Pfaff ersteigerte sie, aber 1857 kamen sie durch Zwangsversteigerung an den Hummelbauern Andreas Gremmelspacher, der sie im selben Jahr an den Müller Anton Wehrle von Münchweier verkaufte. 1859 erwarb der Felixenbauer Andreas Rombach die Mühlen. 1876 übergab er die untere Mühle seinem Sohn, dem Müller Johann Georg Rombach, von dem sie 1880 an dessen Tochter Johanna Rombach kam. Da sie sich nicht innerhalb eines Jahres verheiratete, gab sie die Mühle wieder an die Eltern zurück, die sie 1885 zur Versteigerung brachten, wobei aber kein Gebot einging. 1887 verlor Johann Georg Rombach die Mühle in einer Zwangsversteigerung an den Mathislisbauern Mathias Rombach und den Oberbauern Ferdinand Rombach. 1898 wurde Mathias Rombach alleiniger Eigentümer der Untermühle, die sein Sohn Joseph Rombach, Mathislisbauer, übernahm. Später kaufte Pius Feser die Mühle, die seit 1899 Georg Gabler, Bäcker von Hammershof in Bayern, seit 1929 dessen Sohn, der Forstarbeiter Josef Gabler, in Pacht hatte. Um 1937 kaufte Josef Gabler die Mühle, die 1969 seine Tochter Christa Gabler übernahm, die Günter Scheideck heiratete.
Jakobuskapelle, später Ober-Krämers, Mathislesstöckle. Die ehemalige Jakobuskapelle, ein steinernes Gebäude, sollte nach dem Bau der Pfarrkirche von Eschbach 1790 vom Kloster St. Peter zur Schule umgebaut werden. Die Materialkosten hätte das Kloster St. Peter übernommen, aber da die Eschbacher Bürger die Arbeiten nicht in Fron ausführen wollten, kam es nicht dazu. 1806 ging die Kapelle als Eigentum des Klosters St. Peter an den badischen Staat über. Nachdem man 1813 entschieden hatte, dass eines neues Schulhaus neben der Kirche erstellt werden sollte, wurde die Kapelle 1818 an den unteren Müller Joseph Pfaff verkauft. Seine Tochter Theresia Pfaff erbte die ehemalige Kapelle und richtete darin ein Geschäft ein, weshalb das Haus Ober-Krämers genannt wurde. 1887 erwarb der Mathislisbauer Mathias Rombach das Haus mit Scheuer und Stall, das seitdem als Mathislesstöckle genutzt wurde. Er übergab es seinem Sohn Joseph Rombach, der es um 1930 vom Mathisleshof abtrennte und an seine Tochter Rosa Rombach übergab, die mit Albert Läufer vom Peterbauernhof verehelicht war. Deren Tochter Maria geb. Läufer erbte das Haus und verehelichte sich 1952 mit dem Brauereiarbeiter Theodor Gimbel.
Mathislehof, früher Zipfelmathisenhof. Der früher gebräuchliche Name Zipfelmathisenhof geht auf die Familie Zipfel zurück, die seit 1600 auf dem Hof in mehreren Generationen nachzuweisen ist. Auf Hans Zipfel, der Sickingischer Vogt war, folgte um 1645 Georg Zipfel, ebenfalls Vogt, um 1689 Hans Zipfel und 1733 Adam Zipfel, wiederum Vogt, der aber schon 1736 ohne Erben starb. Seine Witwe Magdalena Dold heiratete im selben Jahr Mathias Rombach vom Maierhof, dessen Nachfahren heute noch auf dem Hof sind. Auf Mathias Rombach folgten um 1770 Christian Rombach, 1814 Jakob Rombach, der nach einem Brand 1834 das Hofgebäude wieder erstellte und schon 1839 starb, durch Einheirat Joseph Scherer vom Gabelsgut, der 1840 die Hofwitwe Maria Anna Hummel vom Scherpeterhof heiratete, 1854 Mathias Rombach, 1892 Joseph Rombach, der vor der Hofübernahme Pächter auf dem Falkenhof in Wagensteig war und unter dem 1909 das Berghäusle abbrannte und wieder errichtet wurde, 1929 Pius Rombach, 1966 Karl Rombach mit seiner Ehefrau Christine geb. Schwär. Martin Rombach und Ursula geb. Zähringer haben den Hof 1992 übernommen.