Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameKaroline ROMBACH
Birth Date19 April 1849
Birth PlaceEschbach
Death Date28 January 1926 Age: 76
Death PlaceEschbach
FatherAndreas ROMBACH (1825-1867)
MotherMagdalena SCHWEIZER (1818-1875)
Spouses
Birth Date18 August 1848
Birth PlaceEschbach - Scherthomashof
Death Date1 May 1920 Age: 71
Death PlaceEschbach - Pfisterhof
Occupationbisheriger Besitzer des Scherthomashofes
FatherAndreas STEIERT (1808-1861)
MotherTheresia BANK (1826-1871)
ChildrenStephanie (1871-1908)
 Max (1872-1915)
 Sofia (1875-1877)
 Theodor (1878-1952)
 Johann (1882-1883)
 Rosa (1883-1887)
 Johanna (1885-1887)
 Otto (1887-1963)
 Stefan (1889-1943)
 Amalie (1891-1941)
 Rosina (1892-1968)
Notes for Karoline ROMBACH
starb an Altersschwäche
Um 1870 Bauerin auf dem Pfisterhof in Eschbach

Pfisterhof, früher Mittlerer Hof im Hintereschbach. Früher wurde der Pfisterhof der mittlere Hof im Hintereschbach genannt. Um 1500 war Jackle Weber Bauer, um 1570 Peter Müller und 1576 Ludi Gremmelspacher vom Schafhof in St. Peter. Nach dem Tod der Hofwitwe Katharina Iber im Jahr 1608 übernahm der Sohn Thomas Gremmelspacher den Hof. Er verstarb früh, denn spätestens 1618 war Konrad Mene Bauer, der vermutlich die Hofwitwe geheiratet hatte. Von ihm kam der Hof um 1627 an seine Stieftochter Anna Gremmelspacher, die ihn mit ihrem Ehemann Georg Hauri vom Schererhof übernahm. Nach dem Tod der Anna Gremmelspacher um 1638  heiratete Georg Hauri Christina Rohrer, die Hoferbin des Hugmichelhofs, mit der er um 1645 auf den Hugmichelhof wechselte. Auf dem Pfisterhof wurde Mathias Pfister Bauer, der von Wagensteig stammte. Mit seiner Frau Maria Stirer hatte er seit ca. 1630 auf dem Ziegelhof und auf der Spirzen gelebt. Sein Vater war vermutlich Martin Pfister, der mit Anna Rumbach in Wagensteig verheiratet war, denn bei Reparaturarbeiten am Pfisterhof fand man 1881‚Zollzettel’ von Martin Pfister aus dem Jahr 1634. Auf Mathias Pfister folgte 1679 sein gleichnamiger Sohn, 1702 Philipp Heitzmann von St. Peter, der die Hofwitwe Katharina Gremmelspacher heiratete. Um 1710 übernahm der Hoferbe Joseph Pfister, der auch Vogt in Eschbach war, den Hof. Sein Sohn Georg Pfister heiratete die Erbin vom Gabelgut und wurde Gabelbauer, die Tochter Ottilia heiratete Johann Walter, Michelisbauer in Stegen. Den Pfisterhof übernahm 1747, zwei Jahre nach dem Tod des Vaters, der 18-jährige Sohn Christian Pfister. Ihm folgte 1789 Mathias Pfister, dessen einziger Sohn aus erster Ehe kurz nach der Geburt gestorben war. 1804 musste der Hof ‚wegen übler Wirtschaft‘ an Christian Kury verpachtet werden, der ihn bis 1810 führte. Ende 1809 übergab Mathias Pfister seiner ältesten Tochter erster Ehe namens Maria Pfister den Hof, die kurz danach Joseph Saum vom Kreuzbauernhof in St. Peter heiratete, der auch Vogt in Eschbach war. Sein gleichnamiger Sohn übernahm den Hof 1842 und starb schon 1846, kurz vor seinem einzigen Sohn Wilhelm. Die Hofwitwe Magdalena Schweizer vom Bammertenhof heiratete noch im gleichen Jahr Andreas Rombach vom Felixenhof. Nachdem die Hoferbin Maria Saum, seit 1864 Ehefrau des Hinterbauern Andreas Rombach, für 1000 Gulden Abstandsgeld auf ihr Erbrecht verzichtet hatte, übernahm 1870 ihre Stiefschwester Karolina Rombach den Pfisterhof. Diese heiratete Bernhard Steyert, den einzigen Sohn vom Scherthomashof, dessen Mutter den Scherthomashof 1862 nach dem Tod ihres Ehemanns verkauft hatte.
1919 teilten die Eheleute Bernhard Steyert und Karolina Rombach den Hof. Der Sohn Otto Steyert übernahm das bisherige Berghaus des Pfisterhofs, den sog. Pfisterhäuslehof mit 36 ha Gelände, und den Pfisterhof mit 27 ha erbte die Tochter Amalie Steyert, die Pius Dold vom Engelwirtshaus heiratete. Die Eheleute hatten fünf Kinder. 1956 übernahmen Max Dold und seine Ehefrau Kreszenz geb. Hug vom ‚Küferhäusle‘ in Eschbach-Untertal den Pfisterhof und die dazugehörigen Gebäude Stöckle und Mühle. Die Eheleute Max und Kreszentia Dold hatten acht Kinder. Am 30.12.1957 brannte das 300 Jahre alte Hofgebäude durch einen Kurzschluss völlig ab. Danach wurde die Mühle sofort als Notunterkunft umgebaut. Der Hof wurde wieder aufgebaut und im Spätherbst 1958 wieder bezogen. 1962 verstarb mit 41 Jahren die Ehefrau nach der Geburt des achten Kindes.
1970 musste Max Dold 5 ha Wald im Langenbach an den Staat verkaufen, da der Hof in wirtschaftliche Schieflage geraten war. 1971 verunglückte der Sohn Leo, der als Hofnachfolger bestimmt war. Wegen einer schweren Erkrankung übergab Max Dold am 1.1.1975 den Hof Sohn Pius. Am 6.1.1975 verstarb Max Dold. Pius Dold heiratete Erika Altrock aus Freiburg. Aus dieser Ehe wurden vier Kinder geboren.
Notes for Bernhard (Spouse 1)
starb an Wassersucht
kaufte 1894 das Haus des Klingeledobel (früher Vetterstobel) in Eschbach
teilte 1919 vom Pfisterhof den Pfisterhäuslehof ab
erbter 1903 - 1905 das Wohnhauses der Obermühle in Eschbach (später Oberwagners)

Hagenbühl, Zinsgut im Vetterstobel, später auch Klingeledobel. Mathias Vetter, ein Sohn vom Hinterbauernhof und Bannwart in Eschbach, rodete auf klösterlichem Grund am Hagenbühl Wald, wo er ein Feld anlegte und 1701 ein Haus baute. Ihm folgten als Eigentümer des sog. Guts im Vettersdobel um 1727 Lorenz Vetter und um 1780 Christian Vetter, die beide ebenfalls Bannwart waren. Christian Vetter starb 1796 ohne Nachkommen, und seine Witwe Magdalena Pfister vom Pfisterhof heiratete Joseph Rombach, einen Bauernsohn vom Mooshof. Unter ihm brannte 1817 das Haus ab, wobei das Kind einer Mieterin getötet wurde. 1823 kaufte Joseph Rombach vom Felixenbauer Andreas Rombach Wald sowie Weid- und Brandfeld zu dem Gut. Nach dem Tod von Joseph Rombach 1829 kamen die Liegenschaften an seine beiden Söhne aus zweiter Ehe mit Maria Kapp, die sich 1830 in zweiter Ehe mit Georg Hauri vom Salzhof verehelichte. Nach dem Tod von Maria Kapp 1839 übernahm der jüngere Sohn Johann Rombach das Gut, der es 1842 an Joseph Klingele verkaufte. Der Stiefvater Georg Hauri zog nach Burg, wo er ein Haus gekauft hatte. Joseph Klingele war gebürtig von Oberried und hatte bisher als Taglöhner in St. Peter gelebt. Von ihm leitet sich der Name Klingeledobel ab. Nach seinem Tod 1849 übernahm seine Witwe Scholastika Kürner das 17 Morgen große Gut und übergab es 1851 an ihren Sohn Stephan Klingele, von dem es 1878 an dessen Sohn Theodor Klingele kam. Dieser kaufte 1892 den Thomas-Berghof in Rechtenbach und verkaufte das Gut im Klingeledobel an den Staat. Das Haus kaufte 1894 der Pfisterbauer Bernhard Steiert, der es umsetzen ließ. Das ehemalige Gut wurde aufgeforstet.

Obermühle
, später Oberwagners. Die ehemalige sickingische Mühle in Eschbach, Obermühle genannt, verkaufte Hans Müller von Weiler 1667 an den Mathislebauern Georg Zipfel. Vermutlich wurde sie gegen 1700 vom Mathislehof abgetrennt. Spätestens seit 1704 ist die Familie Steyert Eigentümer und Betreiber der Mühle mit Christian Steyert, seit 1742 Anton Steyert, der auch als Bäcker genannt ist und der erste bekannte Lehrer von Eschbach war, und 1788 Jakob Steyert, der das Gut 1814 versteigerte und nach Freiburg verzog, wo er die Kronenmühle gekauft hatte. Michael Schwer, ein Müllersohn von Wagensteig, erwarb die Obermühle, die wegen Verschuldung 1820 schon wieder versteigert werden musste. Um diese Zeit muss es zu einer Zweiteilung der Liegenschaft in Mühle und Wohnhaus gekommen sein, die seitdem an verschiedene Eigentümer kamen. 1827 kaufte  der Müller Joseph Pfaff die obere Mühle, dem schon die untere Mühle gehörte. Nach seinem Tod 1852 übernahm sie sein Sohn Martin Pfaff, der sie ein Jahr später seinem Bruder Johann Pfaff übergab, von dem sie wieder an die Erbengemeinschaft zurückfiel. 1854 ersteigerte Johann Pfaff die Mühle erneut, verlor sie aber bereits 1857 in einer Zwangsversteigerung an den Hummelbauern Andreas Gremmelspacher. Dieser verkaufte sie noch im selben Jahr an Anton Wehrle, einen Müller von Münchweier, der sie 1861 an Johanna Ruh, die Witwe des Maierbauern Rombach verkaufte. Die Mühle, die weiterhin zum Maierhof gehörte, wurde später abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.
Der Wagner Mathias Ruf, ein Sohn vom Bammerthof, erwarb das Wohnhaus um 1820 und übergab das Gut 1843 an seinen Sohn Martin Ruf, ebenfalls von Beruf Wagner. Von diesem wurde es 1874 an Xaver Riesterer von Oberried verkauft, dessen Mutter Ursula Riesterer Bäuerin auf dem Schwabenhof war. Xaver Riesterer, Straßenwart, Polizeidiener und Feldhüter in Eschbach, verkaufte das Gut 1878 an den Uhrenmacher Konrad Rombach, der ebenfalls den Polizeidiener- und Feldhüterdienst ausübte. Konrad Rombach und seine Ehefrau Eva Rohrer vermachten das Haus testamentarisch an Bernhard Steyert, Pfisterbauer, der nach dem Tod beider Eheleute 1903 Eigentümer des Hauses wurde. 1905 kaufte Emanuel Scherer, Wagner aus St. Peter, das Gut. Ihm folgte 1950 Alfons Scherer.
Last Modified 7 April 2026Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit