Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameJosef ROMBACH
Birth Date24 January 1793
Birth PlaceEschbach - Meierhof
Death Date15 February 1851 Age: 58
Death PlaceStegen - Wittental
FatherGeorg ROMBACH (1758-1820)
MotherRosina ZIPFEL (1770-1842)
Spouses
Birth Date27 February 1791
Birth PlaceKirchzarten - Burg
Death Date5 November 1846 Age: 55
Death PlaceStegen - Wittental - Baldenwegerhof
MotherMaria MARK MARKH (1755-1828)
Marr Date31 January 1831
Marr PlaceKirchzarten
ChildrenJosef (1832-)
 Johann (1833-)
 Eduard (1840-1902)
Birth Date17 June 1810
Birth PlaceBuchenbach - Wagensteig
Memood 1814
Death Date8 August 1881 Age: 71
Death PlaceKirchzarten - Burg
FatherPeter RUH (1773-1845)
MotherMaria THOMA (1769-1853)
Marr Date16 October 1849
Marr PlaceEschbach
Notes for Josef ROMBACH
Wirth und Bauer auf dem Baldenwegerhof . Seit 1849 Besitzer des Maierhofes Eschbach
1819 Zeug vom Tod des Bruders Georg Rombach
1820 Zeuge vom Tod des Joseph Rombach (Onkel des Verstorbenen)

Der Maierhof war der Dinghof des Klosters St. Peter in der Vogtei Eschbach, in dem auch die Dinggerichte der Bauern abgehalten wurden. Der Maier (Verwalter) vertrat die Interessen des Klosters und hatte mit dem Vogt die Steuern und Abgaben einzuziehen. Er bewirtschaftete den Hof, der Eigentum des Klosters war, zu einem jährlichen Pachtzins. Da die Unterhaltung der Hofgebäude nicht durch den Pachtzins gedeckt wurde, wurde der Hof 1720 an den damaligen Maier Christian Rombach, einen Bauernsohn vom Schwörerhof, ‚als ein beständig ewig und immerwährendes Erblehen‘ verliehen. Ihm folgte um 1755 sein Sohn Lorenz Rombach. Nach dessen Tod heiratete seine Witwe Gertrud Hauri 1766 Joseph Pfister von Dietenbach. Sein Stiefsohn Lorenz Rombach, der Hoferbe, verkaufte das Besitzrecht für 75 Gulden an seinen Bruder Georg Rombach, der den Hof 1790 übernahm. Er war mit Rosina Zipfel, der Erbin vom Zipfels- oder Benishof verheiratet, und vereinigte somit beide Höfe in seiner Hand. 1814 übergab Georg Rombach den Benishof und den Winterberg des Maierhofs an seinen Sohn Georg Rombach, den Maierhof übergab seine Witwe Rosina Zipfel 1833 an den Sohn Andreas Rombach, der 1849 starb. Seine Witwe Johanna Ruh vom Ruhenhof in Zarten heiratete ihren Schwager Joseph Rombach, der bisher Bauer auf dem Baldenwegerhof war. Nach seinem Tod 1851 führte die Witwe etwa 20 Jahre den Hof, bis der Sohn Eduard Rombach ihn 1873 übernahm. Dessen erbberechtigter Sohn erster Ehe wurde Thomasbauer in Rechtenbach und die Tochter Martina Rombach erbte 1901 den Hof. Sie verehelichte sich mit Anton Rombach vom Loch-Lorenze-Höflein in Oberibental. Dieser verkaufte 1925 an den Schneidermeister und Postagenten Wilhelm Saum von St. Peter ein Stück Wiese am Eschbach, wo dieser ein Haus baute. Dort befand sich das erste und lange Zeit einzige öffentliche Telefon von Eschbach. 1928 übernahm Pius Rombach den Hof, den er 1970 an seinen gleichnamigen Sohn und dessen Frau Gerda übergab. Seit 2003 ist Anton Pius Rombach Bauer auf dem Maierhof.
Notes for Katharina (Spouse 1)
Hoferbin des Baldenwegerhofes im Wittental.
Notes for Johanna (Spouse 2)
starb an einem Herzschlag

seit 1861 Betreiberin der Obermühle in Eschbach (später Oberwagners)

Obermühle, später Oberwagners. Die ehemalige sickingische Mühle in Eschbach, Obermühle genannt, verkaufte Hans Müller von Weiler 1667 an den Mathislebauern Georg Zipfel. Vermutlich wurde sie gegen 1700 vom Mathislehof abgetrennt. Spätestens seit 1704 ist die Familie Steyert Eigentümer und Betreiber der Mühle mit Christian Steyert, seit 1742 Anton Steyert, der auch als Bäcker genannt ist und der erste bekannte Lehrer von Eschbach war, und 1788 Jakob Steyert, der das Gut 1814 versteigerte und nach Freiburg verzog, wo er die Kronenmühle gekauft hatte. Michael Schwer, ein Müllersohn von Wagensteig, erwarb die Obermühle, die wegen Verschuldung 1820 schon wieder versteigert werden musste. Um diese Zeit muss es zu einer Zweiteilung der Liegenschaft in Mühle und Wohnhaus gekommen sein, die seitdem an verschiedene Eigentümer kamen. 1827 kaufte  der Müller Joseph Pfaff die obere Mühle, dem schon die untere Mühle gehörte. Nach seinem Tod 1852 übernahm sie sein Sohn Martin Pfaff, der sie ein Jahr später seinem Bruder Johann Pfaff übergab, von dem sie wieder an die Erbengemeinschaft zurückfiel. 1854 ersteigerte Johann Pfaff die Mühle erneut, verlor sie aber bereits 1857 in einer Zwangsversteigerung an den Hummelbauern Andreas Gremmelspacher. Dieser verkaufte sie noch im selben Jahr an Anton Wehrle, einen Müller von Münchweier, der sie 1861 an Johanna Ruh, die Witwe des Maierbauern Rombach verkaufte. Die Mühle, die weiterhin zum Maierhof gehörte, wurde später abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.
Der Wagner Mathias Ruf, ein Sohn vom Bammerthof, erwarb das Wohnhaus um 1820 und übergab das Gut 1843 an seinen Sohn Martin Ruf, ebenfalls von Beruf Wagner. Von diesem wurde es 1874 an Xaver Riesterer von Oberried verkauft, dessen Mutter Ursula Riesterer Bäuerin auf dem Schwabenhof war. Xaver Riesterer, Straßenwart, Polizeidiener und Feldhüter in Eschbach, verkaufte das Gut 1878 an den Uhrenmacher Konrad Rombach, der ebenfalls den Polizeidiener- und Feldhüterdienst ausübte. Konrad Rombach und seine Ehefrau Eva Rohrer vermachten das Haus testamentarisch an Bernhard Steyert, Pfisterbauer, der nach dem Tod beider Eheleute 1903 Eigentümer des Hauses wurde. 1905 kaufte Emanuel Scherer, Wagner aus St. Peter, das Gut. Ihm folgte 1950 Alfons Scherer.
Last Modified 8 August 2025Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit