NameLorenz HUG 
Birth Date8 January 1929
Death PlaceStegen - Oberbirken
OccupationAutomechaniker
Spouses
Birth Date4 April 1929
Birth PlaceStegen
Death Date20 December 1972 Age: 43
Notes for Lorenz HUG
BZ 8.1.1009
Lorenz Hug wurde 80
Mit Sport hält er sich fit
STEGEN (ro). Auf 80 Lebensjahre blickt Lorenz Hug zurück, viele Erinnerungen steigen dazu auf, an helle, heitere wie an
schwere, dunkle Tage des Jubilars, der aus Wittental stammt.
Mit vier Geschwistern wuchs er auf, besuchte die Volksschule und besann 1943 seine Lehre im Freiburger Autohaus „Schulz und Meister“. Senior Wilhelm Schulz stellte ihn im Betrieb in der Schwarzwaldstraße ein, 1991 verabschiedete mit Werner und Hans Joachim Schulz die nächste Generation im neuen Haus in Freiburg-Süd, den treuen Mitarbeiter nach 48 Jahren und vier Monaten Tätigkeitin den verdienten Ruhestand.
Bei Spaziergängen, Training in der Herzsportgruppe Dreisamtal („erwähnen Sie ja den Vorstand Oskar Bank!“) und seinem großen Hobby Fußball (1962 hatte man ihn für fünf Jahre zum Zweiten Vorsitzenden beim FSV Rot-Weiß Stegen gewählt) hält er sich fit- und er kümmert sich liebevoll um seine vier Enkelkinder.
1964 lernte Lorenz Hug seine große Liebe Berta, Tochter des Zimmerermeisters Max Rebmann, kennen: „An Heiligabend durfte ich sie erstmals zu Hause besuchen!“, schwärmt er bis heute. 1958 begannen die beiden, ihr Haus auf Baugrund aus schwiegerväterlicher Hand zu erstellen: „Er bestand darauf, dass das Haus über den Winter austrocknete, bevor wir einziehen.“ 1959 läuteten die Hochzeitsglocken für das Paar, das alsbald Ludwig und Jürgen als Söhne bekam. 1972 verstarb seine unvergessene Ehefrau, vier Tage vor Weihnachten, am 23. Dezember wurde sie beerdigt. Seine Schwester Johanna kam ins Haus und zog die beiden Buben groß — der Schmerz ist für den Paar bis heute lebendig geblieben.
Da lenken Erinnerungen ab, daran, als er 1954 im eigenen Auto, einem taubenblauen „DKW Meisterklasse“, erstmals in Urlaub fuhr, nach Rom. Und zur Fußballweltmeisterschaft in Bern; seine originale Eintrittskarte zur dramatischen Begegnung zwischen Ungarn und Deutschland besitzt er heute noch. Die letzte gemeinsame Reise führte das Ehepaar 1971 nach Lourdes.
Seinem jüngeren Sohn Jürgen überschrieb Lorenz Hug 1991 das Haus und lebt seither mit Schwiegertochter, Enkelin Miriam und Enkel Daniel darin. Beim zunächst nötigen Anbau „leitete er die Bauaufsicht“, scherzt die Familie gern über den eifrigen Opa. Als dieser einst baute, gab es nur einen Grasweg nach Oberbirken, weder Straße und Straßennamen. „Oberbirken“, das waren eingesessene Höfe und „Höfle“, zwei neue Häuser und zwei Läden, ein Lebensmittel- und ein Elektrogeschäft.
Notes for Berta (Spouse 1)
OBERBIRKEN Nr.2 (früher Haus Nr. 31) Frau Rosa Rebmann geb. Dilger starb am 8. September 1953 in Freiburg i.Br. Das Anwesen hat eine Größe von 31 ar 66 qm Garten und 37 ar 76 qm Wiese in Rechtenbach,. Max Rebmann erwarb mit Vertrag vom 22, Januar 1930 von Andreas Hummel vom Josefenhof im Gewann "Oberacker" 2 ha 49 ar 83 qm Ackerland zum Preis von 11.700,— Goldmark. Mit Vertrag vom 30. September 1941 erwarb er von der Witwe Maria Müller geb. Schweizer im Gewann "Breitacker" 35 ar 87 qm Ackerland für 900, — Reichsmark. Am 13. März 1950 kaufte er von dem Gutsbesitzer Alfred Graf von Kageneck im Gewann "Nadelwäldele" 2 ha 45 ar 71 am Ackerland zum Preis von DM 9.441,-—- und am 8. November 1950 73 ar 94 qm Ackerland zum Preis von DM 2.930,—. Max Rebmann betrieb außer seiner Landwirtschaft eine gut gehende Zimmerei in Freiburg-Littenweiler (Schwarzwaldstraße) mit Werkstatt. Max Rebmann hat mit Grundstücksübereignungsvertrag vom 3. September 1958 an die Tochter Berta Rebmann geb. 4. April 1929 einen Bauplatz mit 760 qm unentgeltlich übertragen. An den Sohn Emil Rebmann, Zimmermeister in Stegen hat Max Rebmann mit Übergabevertrag einen Bauplatz mit 831 qm unentgeltlich übergeben. Max Rebmann ist am 20. März 1973 in Stegen verstorben, Durch den Vermächtniserfüllungsvertrag vom 5. Dezember 1973 ist Emil Rebmann, geb. am 17. Januar 1955 Alleineigentümer des gesamten Hofgutes in Stegen, dem Wald in Wittental und der Zimmerei in Freiburg geworden. Emil Rebmann hat sich am 5. Oktober 1959 in Stegen mit der Damenschneiderin Maria Andris vom Thomashof, geb. am 16. Februar 1935, verheiratet, Emil Rebmann bezahlte einen Übernahmepreis von DM 40.000,—, Die Schwester Ida Rombach geb. Rebmann erhielt in Erfüllung obigen Vertrages das Hausgrundstück Flurst.Nr. 69/14 mit 809 qm, auf dem ein Einfamilienhaus steht, sowie das Ackergelände Flurst.N\r, 76/1 mit 35 ar 87 qm. Mit Kaufvertrag vom 29. Mai 1978 bzw. 13. August 1979 wurden an die Gemeinde Stegen 546 qm Straßengelände zum Preis von DM 50,—— pro qm und 408 qm Straßengelände zu DM 3,-—- pro qm verkauft. Emil Rebmann bewirtschaftet neben seinem Gewerbebetrieb noch eine land- wirtschaftliche Fläche von 12 ha 46 ar, wovon er ca. 3 ha dazu gepachtet hat.