Martinshofsohn, Hinterbauernhof seit 1692
kaufte 1692 den Hinterbauernhof von seinem Schwager Andreas Vetter
Zuerst Maier (Verwalter) aud dem Maierhof, 1687-1692, “dann Bauer auf dem hintersten Hof im Styrental, hat den Hof gekauft den 14. Hornung 1692”.
Nach der Heiratsabrede vom 7.Januar 1688 hat er aus I. Ehe zwei Kinder, nähmlich Anna und Ottila.
31.Okt. 1704. Mathias Gremmelspacher im Stürental, verkauft ein Stück Feld, auf des Vetters Eck, weil schlecht zu nutzen, an Lorenz Rotzinger (Bammtenhof), für 142 Gulden. Weiterer Angrenzer ist Peter Iber (Peterbauernhof) (61/10782 S.336)
17.März 1710. Schuldbeschreibung des Mathis Gremmelspacher, Stürental. Der Hof mit Vieh, Wagengeschirr usw. Wert 2548 Gulden, Schulden 2240 Gulden, Die sieben Erben (Witwe und 6 Kinder) erhalten je 51 Gulden (61/10783 S.54)
15. April 1710. Da die Witwe Verena Gassensoh wegen ziemlicher Schuldenlast “keinen Anstand bekommen”, also keine Heiratsmöglichkeit hatte, hat am 15. April 1710 die Tochter Maria Gremmelspacher den Hof übernommen. Bei den Vertagsverhandlungen anwesend unter anderem Vogt Hans Gremmelspacher (Schererhof), Georg Reichenbach aus Glottertal, Hans Mertz aus Heuweiler, Mathis Hauri aus Eschbach (Felixenhof), und Galle Tilger, künftiger Ehemann der Tochter (61/10783 S.77)
09. März 1718. Mathis Gremmelspacher, sel. 3 Kinder: Josef, Christian (erlente das Schuhmacherhandwerk), Agathe
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11Martinshof. Auf dem zweithintersten Hof im Steurental war 1502 Martin Widenmann Bauer, 1570 wird Hans Weber genannt. Seit etwa 1575 war Johann Gremmelspacher Bauer. Seine Tochter Maria Gremmelspacher wurde Bäuerin auf dem Bammertenhof, sein Sohn Mathias Gremmelspacher heiratete die Hoferbin vom Schererhof, Susanna Hauri, und wurde Bauer auf dem Schererhof. Nach dem Tod von Johann Gremmelspacher im Jahr 1610 heiratete seine Witwe Mathias Gans, der 20 Jahre lang den Hof führte. Um 1629 übernahm sein Stiefsohn Philipp Gremmelspacher den Martinshof. Sein Sohn
Mathias Gremmelspacher wurde Bauer auf dem Hinterbauernhof, der jüngste Sohn Georg Gremmelspacher übernahm um 1682 den Martinshof. Nach seinem frühen Tod heiratete die Witwe 1694 Lorenz Zähringer von Breitnau und 1704 Johann Rombach von St. Peter. Der Hoferbe Mathias Gremmelspacher trat den Hof 1721 an. Seine erste Ehefrau, Maria Geggis von Wagensteig, gebar 15 Kinder, von denen der jüngste Sohn, Martin Gremmelspacher 1761 den Hof übernahm und 1769 das Hofgebäude neu erbaute. Ihm folgte 1791 sein gleichnamiger Sohn, der Stabhalter im Steurental war. Seine Ehefrau, Maria Ruh vom Ruhenhof in Zarten, gebar ebenfalls 15 Kinder, von denen Johann Georg Gremmelspacher 1839 Martinsbauer wurde. Seit 1852 war er langjähriger Bürgermeister von Eschbach. 1873 folgte ihm sein Sohn Roman Gremmelspacher, der mit seiner Ehefrau Maria Schweitzer wiederum 15 Kinder hatte. Der Sohn Max Gremmelspacher übernahm den Hof 1919. Nachdem er 1924 ledig verstorben war, ging der Hof an seine Schwester Maria Gremmelspacher, die 1926 Wilhelm Ketterer vom Zieglerhof in Rechtenbach heiratete. 1930 brannte der Hof vollständig ab und wurde wieder aufgebaut. Der Hoferbe Wilhelm Ketterer übernahm den Hof 1951, verpachtete ihn aber bis etwa 1957 an Helmut Boeck, danach an Albert Riesle.
Hinterbauernhof. Der hinterste Hof im Steurental ist heute der größte Bauernhof von Eschbach. Nach 1500 war Peter Baumgartner Bauer auf dem Hinterbauernhof, anschließend war die Familie Schmelzeisen auf dem Hof mit Adam Schmelzeisen und Blasius Schmelzeisen, der 1587 starb. Auf ihn folgte Christian Gassenschmid, der 1628 starb und anschließend bis 1692 die Familie Vetter mit Martin Vetter seit 1628 und seinem Sohn Andreas Vetter seit 1682. Dieser verkaufte 1692 den Hof an seinen S
chwager Mathias Gremmelspacher vom Martinshof, den Witwer seiner Schwester Maria Vetter. Seine dritte Ehefrau Verena Gessensohn fand 1715 beim Hofbrand den Tod. Die älteste Tochter aus seiner dritten Ehe, Maria Gremmelspacher, übernahm den Hof und heiratete 1710 Gallus Dilger von St. Märgen, der ohne Erben verstarb. Ihr zweiter Ehemann, Georg Rombach vom Rombachenhof in Wagensteig, übernahm den Hof 1714. Ihm folgte 1736 der erst 16-jährige Mathias Rombach, der 1758 den Speicher bauen ließ und 1760 starb. Seine Witwe Maria Gremmelspacher heiratete 1760 Thomas Schweitzer von Zastler und 1768 Mathias Rombach vom Hinterbauernhof. Den Hof übernahm 1776 der Hoferbe Michael Rombach, der von 1776 bis 1826 Vogt in Eschbach war. Ihm folgte 1826 Christian Rombach, 1864 Andreas Rombach, 1892 Pius Rombach, verehelicht mit Rosina Rombach vom Mooshof, der 1926 ein Leibgedinghaus baute, 1928 Leo Rombach mit Ehefrau Wilhelmine geb. Läufer vom Schwabenhof. Leo Rombach kaufte 1939 von der Weidegenossenschaft St. Wilhelmer Hütte am Feldberg 6/108tel Anteile, 1965 erwarb er den ersten Schlepper für den Hof. 1966 übernahm Albert Rombach mit seiner Ehefrau Stefanie Sumser vom Hugenhof in Attental den Hof.
Diese Verena ist 1715, “als das Haus in Rauch aufging, elendlich verbronnen”.
11Hinterbauernhof. Der hinterste Hof im Steurental ist heute der größte Bauernhof von Eschbach. Nach 1500 war Peter Baumgartner Bauer auf dem Hinterbauernhof, anschließend war die Familie Schmelzeisen auf dem Hof mit Adam Schmelzeisen und Blasius Schmelzeisen, der 1587 starb. Auf ihn folgte Christian Gassenschmid, der 1628 starb und anschließend bis 1692 die Familie Vetter mit Martin Vetter seit 1628 und seinem Sohn Andreas Vetter seit 1682. Dieser verkaufte 1692 den Hof an seinen Schwager
Mathias Gremmelspacher vom Martinshof, den Witwer seiner Schwester Maria Vetter.
Seine dritte Ehefrau Verena Gessensohn fand 1715 beim Hofbrand den Tod. Die älteste Tochter aus seiner dritten Ehe, Maria Gremmelspacher, übernahm den Hof und heiratete 1710 Gallus Dilger von St. Märgen, der ohne Erben verstarb. Ihr zweiter Ehemann, Georg Rombach vom Rombachenhof in Wagensteig, übernahm den Hof 1714. Ihm folgte 1736 der erst 16-jährige Mathias Rombach, der 1758 den Speicher bauen ließ und 1760 starb. Seine Witwe Maria Gremmelspacher heiratete 1760 Thomas Schweitzer von Zastler und 1768 Mathias Rombach vom Hinterbauernhof. Den Hof übernahm 1776 der Hoferbe Michael Rombach, der von 1776 bis 1826 Vogt in Eschbach war. Ihm folgte 1826 Christian Rombach, 1864 Andreas Rombach, 1892 Pius Rombach, verehelicht mit Rosina Rombach vom Mooshof, der 1926 ein Leibgedinghaus baute, 1928 Leo Rombach mit Ehefrau Wilhelmine geb. Läufer vom Schwabenhof. Leo Rombach kaufte 1939 von der Weidegenossenschaft St. Wilhelmer Hütte am Feldberg 6/108tel Anteile, 1965 erwarb er den ersten Schlepper für den Hof. 1966 übernahm Albert Rombach mit seiner Ehefrau Stefanie Sumser vom Hugenhof in Attental den Hof.