Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Namejoseph BEHRLE
Birth Date2 April 1899
Birth PlaceEschbach
Death Date22 February 1940 Age: 40
Death PlaceEschbach - Gabelsgut
Memoverunglückte bei Waldarbeit
FatherJoseph BEHRLE (1860-1942)
MotherMaria ROTZINGER (1858-1949)
Spouses
Birth Date2 April 1910
FatherWillihard WALTER / ROMBACH (1858-1925)
MotherJosepha Rombach (1865-1943)
Marr Date1932
Notes for joseph BEHRLE
starb nach Unglücksfall beim Holzfällen:
zog 1938 ins Gabelgut
Paulimartis, Bammertenhäusle, heute Paulishäusle. Nachdem Lorenz Rotsinger, der Bauer auf dem Bammertenhof, das Berghäusle Auf der Eck 1728 verkauft hatte, errichtete er 1729 ein neues Berghaus, das er um 1755 an seinen Sohn Johann Rotzinger abgab. Ihm folgten 1778 Blasius Rotzinger, um 1846 Martin Rotzinger, 1890 die Tochter Maria Rotzinger, die seit 1887 mit dem von Oberbergen gebürtigen Joseph Behrle verheiratet war. Um 1930 folgte ihm sein gleichnamiger Sohn, der etwa 1938 ins Gabelgut verzog. Um 1940 verkaufte er das Haus an Konradin Kreuzer von Hamburg, von 1951 bis 1953 lebte dort die Familie Seiter, ihr folgte ab 1954 Heinz Tischer mit seiner Familie, der 1960 in Berlachen ein Haus baute. Seit 1963 waren der Bildhauer Walter Schelenz mit seiner Ehefrau Klara geb. Burggraf Eigentümer des Paulishäusles. Ihm folgte 1988 der Sohn Thomas Schelenz mit seiner Ehefrau Charlotte geb. Lange. Das Haus wird als Wochenendhaus genutzt.

Gabelsgut. Der Felixenbauer Mathias Hauri verkaufte 1696 an Gabriel Fehrenbach, den ‚Gabel‘, ein Gütle, das nach ihm Gabelsgut genannt wurde. Gabriel Fehrenbach stammte vom Stalterhof in Waldau. Nach dessen Tod heiratete seine Witwe Margaretha Schneider vom Schneiderjörgenhof in St. Peter Matthäus Fürderer von St. Märgen, der das Gut um 1712 an seinen Stiefsohn Joseph Fehrenbach übergab. Die jüngste Tochter Ursula Fehrenbach erbte den Hof und heiratete 1745 Georg Pfister, einen Sohn vom Pfisterhof, von dem das Gut an die jüngere Tochter Anna Pfister kam. Diese heiratete 1774 Joseph Scherer vom Scherlehof, der ca. 20 Jahre das Gabelsgut bewirtschaftete, bevor er den elterlichen Hof übernahm. Sein ältester Sohn wurde Scherlebauer, der zweitälteste Sohn Georg Scherer erhielt um 1800 das Gabelsgut, das er 1833 an seinen gleichnamigen Sohn übergab. Nach dessen Tod 1865 blieb das Gut in ungeteilter Gemeinschaft zwischen der Witwe Gertrud Hummel vom Scherpeterhof und den 7 Kindern. 1876 übernahm Gertrud Hummel das Gut zu alleinigem Eigentum und übergab es an den ältesten Sohn Andreas Scherer. Da dessen Ehe mit Creszentia Weber aus St. Peter kinderlos blieb, wurde der Besitz 1897 an Julius Schuler veräußert. Dieser verkaufte 1902 das Gut an den Staat und wurde Bauer auf dem Albrechtenhof in Buchenbach. Auf dem Gabelgut lebten als Mieter der Waldhütersohn Willihard Rombach, der 1925 starb, mit seiner Familie, anschließend der Holzhauer Joseph Behrle, der 1932 die Haustochter Emilie Rombach geheiratet hatte. Er verunglückte 1940 bei Waldarbeiten. Seit spätestens 1957 lebte August Maier, bisher Mieter auf dem Pfisterhof-Stöckle, als Waldarbeiter mit seiner Familie im Gabelgut. 1971 zog Familie Willi Rombach als Pächter auf das Gut. 2001 hat der Sohn Willi Rombach das Gut vom Staat gekauft.
Notes for Emilie (Spouse 1)
1949 Trau-Zeugen:
Wilhelm Merz, Bergmann in Kappel bei Freiburg
Alexander Rombach, Revierförster in Eschbach
Last Modified 10 April 2026Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit