Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameChristine GREMMELSPACHER
Birth Date8 April 1632
Birth PlaceEschbach - Benisgut - Gasthaus Löwen - St. Pet. N° 16
Death Date26 October 1704 Age: 72
Death PlaceSt.Peter
OccupationMartinshoftochter
FatherPhilipp GREMMELSPACHER (1607-1676)
MotherMarie THOMA (1614-1682)
Spouses
Birth Date10 May 1625
Birth PlaceEschbach - Steurental - Schererhof
Death Date1691 Age: 65
Death PlaceEschbach - Felixenhof
OccupationFelixenhofbauer um 1660 in Hintereschbach
FatherMathäus (Thebus) HAURI (1570-1629)
MotherChristina SCHNEIDER (1580-1629)
Marr Date12 June 1650
ChildrenMaria (1651-)
 Agatha (1653-)
 Elisabeth (1655-~1719)
 Katharina (1657-)
 Verena (1661-)
 Johannes (1663-)
 Philipp (1665-)
 Barbara (1667-)
 Anna (1669-)
 Mathias (1672-1730)
 Christian (1679-)
Birth Datecirca 1615
Birth PlaceSt.Peter - Weisenhof
Death Date19 September 1701 Age: 86
Death PlaceSt.Peter - Rohr - Neubauernhof
OccupationKrämer
FatherMichael SCHULER (-1659)
MotherMargaret KAMMERER (-1658)
Marr Date27 May 1692
Notes for Christine GREMMELSPACHER
Mai 1692
Nach der Heiratsabredeerhält sie auf dem Hofein Leibgeding, soll aber nach dem Tod des Hochzeiters spätestens nach 10 Jahren wieder aufihr Leibgedingin Eschbachziehen. (61/10780S. 129-130)
Notes for Mathäus (This) (Spouse 1)
Bauer in Hintereschbach, 1661 Bauer auf dem Felixenhof, heir. 12.06.1650 Christine Gremmelspacher vom Martinshof

Der Felixenhof hieß früher der hinterste Hof im Hintereschbach. Ende des 16. Jahrhunderts kam Jakob Schneider als Bauer auf den Hof, dessen Geschlecht damals auf mehreren Höfen in Eschbach saß. Auf Jakob Schneider folgte vermutlich sein Sohn gleichen Namens, um 1617 Michael Braunbart. Katharina Schneider, eine Tochter des Jakob Schneider, verehelichte sich um 1627 mit Georg Gassenschmidt vom Hinterbauernhof, der den Felixenhof übernahm, später aber nach Attental übersiedelte. Um 1661 wurde Matthäus Hauri, ein Sohn vom Schererhof, Bauer auf dem Felixenhof, dem 1692 sein Sohn Mathias Hauri folgte. Dieser teilte von seinem Hof ein Gütle ab, das er 1696 an Gabriel Fehrenbach, nach ihm Gabelgut genannt, verkaufte. Die Hoftochter Christina Hauri erbte den Felixenhof und heiratete 1722 Georg Rombach vom Schwörerhof, der später Vogt in Eschbach war. Nach dessen Tod im Jahr 1764 bewirtschaftete sein ältester Sohn Georg Rombach für 10 Jahre als Pächter den Hof, bis sein jüngster Bruder, der Hoferbe Felix Rombach und Namengeber des Hofes, diesen übernehmen konnte. Dieser war wie sein Vater mehrere Jahre Vogt in Eschbach. Er starb 1820 und seine Witwe übergab den Hof 1821 dem Sohn Andreas Rombach, der Bürgermeister in Eschbach war. 1857 verkaufte er den Felixenhof mit dem Berghäusle an den badischen Staat, der die landwirtschaftlichen Flächen von Hof und Berghaus aufforsten ließ. Andreas Rombach zog 1859, als das Hofgebäude abgerissen wurde, auf die Untere Mühle in Eschbach, die er im selben Jahr von Anton Wehrle gekauft hatte.
Am Standort des ehemaligen Felixenhofs errichtete das Domänenärar Anfang der 1930er Jahre ein Forsthaus, in dem der Förster Rudolf Hensler mit seiner Familie lebte. 1968 kaufte Erich Hensler das Haus, das 2005 von Markus Hensler übernommen wurde.
Notes for Christian (Spouse 2)
1667
Als dieser Basche Hug anno 1667 im Glottertal gestorben, hat sein Tochtermann Christian Schuler im Rohr seiner Frau Erb eingenommen und zahlte 18 fl. Abzug an den Amtmann Sulzer (in Waldkirch). (67/1248, fol. 7)

„Bauer aufm Köhrblaz im Rohr“, „aufs Crämers Gueth“, um 1650 bis 1692, hat 1657 ein „Käppelin“ (Kapelle) gebaut, 1666 Erlaubnis zum Wirten, die Wirtschaft wird 1668 und 1679 erwähnt.

17. September 1662
Christian Schuler verkaufte an seinen Bruder Bartle Schuler ein Gut, der Kuenzenbühl genannt, angrenzend an den Brunnkellenweg, für 150 Gulden, für den Bau eines Häusles (Weberhäusle).

Krämer, seit etwa 1655 Bauer im Rohr, Neubauernhof

13. April 1666
Christian Schuler aus dem Rohr verleiht dem Andreas Hättich, zukünftigen Besitzer am Hugsberg, sein Haus und Hof, Acker und Matten, Holz, Wunn und Weid, am Kandel gelegen, auf dem Körplatz genannt, so zu einem unteren Erblehenhof gehörig, auf 10 Jahre, für 37 fl. Pachtjährlich. Hettich übernimmt 13 Stück Vieh
für 155 fl. Schuler behält sich im Haus die hintere Stuben und Kammer vor. Hettich kann während der Bestandsjahre nach Belieben wegziehen (vgl. Doldenhof, HofNr. 28a). (61/10774 8.1) Andreas Hettich war noch 1670 Beständer des oberen Guts.

16. Mai 1666
Dem Christa Schuler auf der Haiteregg im Rohr wurde vom Klostererlaubt, allda zu wirten, doch mit dem ausdrücklichen Vorbehalt, daß er keine Hochzeit und Weinkäuf haben solle. (61/10774 8. 5)

22. Oktober 1672
Bartle Ruf und Christian Schuler verkaufen an ihre Söhne Mathis Ruf und Hans Schuler das Gut an dem Kandel, den oberen Berg, so vor Zeiten dem Gerngroß ausgezeichnet worden, für 200fl. (61/10773) Christian Schuler hatte eine Pflegetochter (Mündel) im „Gueth Leuthaus“ in Zurzach

21. Mai 1692
Christian Schuler verkaufte altershalber seinen Hof an den Sohn Jakob Schuler für 2120 fl. Viehbestand: 11 Stiere, 5 Kühe, 4 Jährling, 8 Kälber, dazu 1 Roß, 1 Fülle, 1 Geiß und 2 Schwein. Leibgeding für den Vater mit 2 Kühen und Wohnung neben der Nebenstuben in der Hausöhren. Sohn Bascha ist Schuhmacher. (61/10780S. 123-128)

Oktober 1701
Nachlaß des Christian Schuler selig, Witwer, des alten Krämers im Rohr. Vermögen: 4124 fl., davon 480fl. in Bargeld. Nach Abzug der Ausgabenerhält jedes der 3 Erben 1319 fl. (61/10782 S. 159 f. u. 162)
Last Modified 21 October 2020Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit