Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameJakob FEHRENBACH
Birth Date2 July 1638
Birth PlaceWaldau
Death Date20 February 1695 Age: 56
Death PlaceEschbach
OccupationSchmied, Hummelhofbauer
FatherBartholomäus FEHRENBACH (1600-1679)
MotherMaria GÖHR (1605-1680)
Spouses
Birth Date1638
Birth PlaceWaldau
Death PlaceWaldau
Marr Date28 September 1664
ChildrenMaria (1668-)
Birth Date1670
Birth PlaceKirchzarten
Marr Date12 November 1691
Marr PlaceKirchzarten
Notes for Jakob FEHRENBACH
ab 1671
Wohnort - Eschbach, Stegen
ca 1690 Besitzer des Unterspielhofes in Eschbach dem späteren Hummelhof, 1694 ging der Hof an das Kloster St. Peter6
zuerst Schmied in St. Peter (1671 gen., dann in Eschbach,

Die alte Eschbacher Schmiede gehörte zum Hummelhof und wurde vor 1700 abgetrennt. Als erster Schmied in Eschbach ist Michael Köpp bekannt, der 1629 seine Schmiede verkaufte und wegzog. Später wurde eine neue Schmiede gebaut, die Martin Maier, seit etwa 1675 Bauer auf dem Hummelhof, mit dem Hof um 1680 an den Schmied Jakob Fehrenbach aus Waldau verkaufte und die nach dessen Tod 1695 mit dem Hummelhof ans Kloster kam. Die alte Schmiede behielt Martin Maier für sich, sie kam um 1713 an seine Tochter Elisabeth Maier. Diese heiratete in erster Ehe Jakob Beurlin, der bald starb, in 2. Ehe 1714 Christian Feser, der von der Nessellachen in Breitnau stammte. Dieser übernahm die Schmiede und baute auf dem Gelände des Maierhofs ein neues Haus. Nach seinem Tod 1752 kam die Schmiede an seine Tochter Ursula Feser, die 1752 Joseph Schwarz aus Bruckbach in Breitnau heiratete. Nach dessen Tod heiratete seine 2. Ehefrau Anna Laule, eine Tochter vom Nadelhof in Oberbirken, 1767 den Schmied Georg Wangler aus Breitnau und tauschte mit dessen Bruder Michael Wangler, ebenfalls ein Schmied, die Schmiede in Eschbach gegen die Schmiede in Breitnau-Fahrenberg. Michael Wangler verkaufte schon 1769 die Eschbacher Schmiede an Johann Feser, einen Bruder der o.g. Ursula Feser, der 5 Jahre Klosterschmied in St. Peter war und dort die Tierheilkunde gelernt hatte. Sein Sohn Johann Feser, ebenfalls Schmied und Tierarzt, übernahm die Schmiede um 1795, die 1830 abbrannte. Johann Feser baute die Schmiede mit dem Wohnhaus wieder auf und  übergab sie 1831 an seinen Sohn Johann Feser. Um 1862 übernahm Hermann Feser die Schmiede, 1900 Pius Feser. Nach dessen frühem Tod 1929 führte sein Sohn Wilhelm Feser die Schmiede, bis sie um 1947 sein Bruder Albert Feser übernahm. Nach dessen Tod 1953 führte Wilhelm Feser die Schmiede weiter. Sie wurde bis in die 60er Jahre betrieben.
Mit dem Tod von Albert Feser 1953 wurde Adeline Feser geb. Blattmann vom Steingrubenhof in St.Peter und aus dieser Ehe hervorgegangene Kinder, Monika und Peter, Eigentümer der Eschbacher Schmiede. Im Jahr 1973 übernahm Peter Feser Schweißwerksmeister, von Adeline, seiner Mutter, die Schmiede. 1974 wurde das alte Wohnhaus mit Stallungen und Scheune zu Wohnzwecken ausgebaut. 1977 wurde das alte Schmiedegebäude auch abgerissen und zu einer Wohnung umgebaut. 1987 wurde das zur Schmiede gehörende abgetrennt und mit einem Einfamilienhaus bebaut.
Bis zum heutigen Datum sind die Anwesen Stegen Mitteltal 27-29 und 29A im Besitz der Familie Peter Feser.

Der Hummelhof, früher Unterspielhof, soll einst zusammen mit dem Zipfeljockenhof, früher Oberspielhof, einen Hof gebildet haben. Um 1550 war der später aus 2 Lehen bestehende Unterspielhof an Cunly Wagner und Hans Wagner aufgeteilt, die jeweils 1 Lehen besaßen. Um 1570 war Hans Knöbel Bauer auf dem 2 Lehen großen Spielhof, der seit dieser Zeit bis mindestens etwa 1700 die Wirtschaft des St. Petrischen Eschbachs war. Ihm folgten um 1620 Lorenz Schnetz, der mit Anna Knöbel, vermutlich einer Tochter des Vorbesitzers, verheiratet war, um 1640 dann dessen Sohn Michael Schnetz, der lange Zeit Vogt im St. Petrischen Eschbach war. Er verkaufte 1662 den Hof an den Wirt Hans Scherzinger, jedoch wurde der Kauf wieder rückgängig gemacht. Um 1668 übernahm der Sohn Georg Schnetz den Hof, der nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1669 Eschbach mit seiner Familie verlassen hat. Die Witwe des Michael Schnetz, Magdalena Oberriether,  verehelichte sich 1675 mit dem Witwer Johann Maier. Dessen erstehelicher Sohn Martin Maier wurde um 1675 Bauer auf dem Hummelhof. 1690 verkaufte er den Hummelhof und die zugehörige Schmiede an den von Waldau gebürtigen Schmied Jakob Fehrenbach, die alte Schmiede und die Mühle behielt er sich vor. Die Mühle übernahm später die Tochter Elisabeth Maier, die 1713 Jakob Beurlin heiratete. Nach dem Tod von Jakob Fehrenbach 1695 erwarb das Kloster St. Peter den Hummelhof. Pächter des Hofs war der Wirt Georg Waldvogel.
1699 verkaufte das Kloster den Hummelhof an Bartholomäus Hummel vom Hulochhof in St. Peter. Ihm folgten um 1722 sein Sohn Georg Hummel, der 1750 starb, anschließend dessen Witwe Christina Tritschler, nach deren Tod 1755 der Hoferbe Johann Hummel knapp 18-jährig den Hof übernehmen musste. Dieser war Vogt. 1805 folgte Jakob Hummel, der bereits 1814 starb. Seine Witwe Maria Anna Ruf vom Neubauernhof in St. Peter heiratete Andreas Gremmelspacher vom Martinshof, der auch Bürgermeister war und 1828 das Wohnhaus erbaute. Da beide noch lebenden Kinder von Jakob Hummel taubstumm und entmündigt waren, der jüngste und erbberechtigte Sohn von Andreas Gremmelspacher, Lorenz Gremmelspacher, Löwenwirt in Kirchzarten, früh verstorben war, erbte der zweitjüngste Sohn Johann Baptist Gremmelspacher den Hof. Dieser hatte 1840 den Birkjörglehof in Unteribental gekauft. Er übergab nach dem Tod seines Vaters 1867 seinem Sohn Alois Gremmelspacher den Birkjörglehof und übernahm den Hummelhof. Nach dem Tod des Hummelbauern Johann Baptist Gremmelspacher ließen die Erben 1891 den über 21 ha großen Hinterwald versteigern. Im gleichen Jahr übernahm der Sohn Johann Gremmelspacher den Hof, starb aber 1901 kinderlos. Seine zweite Ehefrau, Stephania Faller vom Klausenhof, erbte den Hof und vererbte ihn 1909 ihrem Bruder Gebhard Faller, der seit dem Tod ihres Ehemanns Verwalter auf dem Hummelhof war. Dieser übergab ihn 1919 seiner Tochter Stefania Faller, die kurz danach Joseph Hummel vom Scherpeterhof heiratete. So kam der Hof nach gut 100 Jahren an die Familie Hummel zurück, die vor über 300 Jahren auf den Hof gekommen war. Unter Joseph Hummel brannte 1926 die Scheuer ab.
Joseph Hummel, der auch Sägewerksbesitzer war, starb 1942. Ihm folgte der Sohn Wilhelm Hummel, 1984 übernahm Robert Hummel zusammen mit seiner Frau Andrea geb. Rombach den Hof.
Die Scheune ist 1926 und 1954 jeweils durch Blitzschlag abgebrannt. Im Jahr 1995 wurde ein Leibgeding-Wohnhaus erbaut. Am 3.4.2010 brannte auf der Sommerseite die Hummelhütte bis auf die Grundmauern nieder.
Die ehemalige Säge des Hummelhofs übergab der Hummelbauer Wilhelm Hummel seinem Bruder Joseph Hummel. Dieser verkaufte das Gebäude an Arnold Scherer, der es abriss und an seiner Stelle ein 6-Familienhaus errichtete.
Last Modified 16 August 2025Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit