Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameMagdalena KETTERER
Birth Date20 March 1671
Birth PlaceSt.Peter - Rohr - Elmehof
Death Date5 January 1743 Age: 71
Death PlaceSt.Peter - Weisenhof
FatherKlaus KETTERER (-1679)
MotherMaria ROMBACH (ca1630-1700)
Spouses
Birth Datecirca 1670
Birth PlaceEschbach - Mathislehof
OccupationMathislehofbauer in Eschbach
FatherGeorg ZIPFEL (1620-1679)
MotherMagdalena SCHNEIDER (1628-1656)
Marr Date1701
Marr PlaceEschbach
ChildrenAdam (-<1736)
Birth Date24 February 1677
Birth PlaceGütenbach
Death Date2 January 1751 Age: 73
Death PlaceSt.Peter - Weisenhof
Marr Date18 May 1734
Marr PlaceSt.Peter
Notes for Magdalena KETTERER
Witwe des Bauern Hans Zipfel, Eschbach, Mathislehof, wo sie ein Leibgeding hat.
Notes for Hans (Spouse 1)
Mathislehof, früher Zipfelmathisenhof. Der früher gebräuchliche Name Zipfelmathisenhof geht auf die Familie Zipfel zurück, die seit 1600 auf dem Hof in mehreren Generationen nachzuweisen ist. Auf Hans Zipfel, der Sickingischer Vogt war, folgte um 1645 Georg Zipfel, ebenfalls Vogt, um 1689 Hans Zipfel und 1733 Adam Zipfel, wiederum Vogt, der aber schon 1736 ohne Erben starb. Seine Witwe Magdalena Dold heiratete im selben Jahr Mathias Rombach vom Maierhof, dessen Nachfahren heute noch auf dem Hof sind. Auf Mathias Rombach folgten um 1770 Christian Rombach, 1814 Jakob Rombach, der nach einem Brand 1834 das Hofgebäude wieder erstellte und schon 1839 starb, durch Einheirat Joseph Scherer vom Gabelsgut, der 1840 die Hofwitwe Maria Anna Hummel vom Scherpeterhof heiratete, 1854 Mathias Rombach, 1892 Joseph Rombach, der vor der Hofübernahme Pächter auf dem Falkenhof in Wagensteig war und unter dem 1909 das Berghäusle abbrannte und wieder errichtet wurde, 1929 Pius Rombach, 1966 Karl Rombach mit seiner Ehefrau Christine geb. Schwär. Martin Rombach und Ursula geb. Zähringer haben den Hof 1992 übernommen.
Notes for Mathias (Spouse 2)
1667

Vogt in Wildgutach bis 1726. Nach Tausch Bauer im Oberschmittenbach 1726 bis 1734. Mathis Hug war Pfleger der St. Sebastians-Bruderschaft 1731/1733. Im März 1732 hatte er 53 fl. Forderungen und 445 fl. Schulden.

06. März 1727 Mathis Hug im Schmittenbach verkauft an Andreas Dold, Schuhmacher, das Häusle, die Scheuer genannt, samt der Hofstatt und einem Gärtle für 103 fl. Der Käufer muß von Mai bis St. Gallentag 10 Stückle Vieh des Bauern im Stall dulden und das Vieh aus- und eintun. (61/10787 S. 34 f.)

21. Juni 1734 Wegen obschwebenden und gefährlichen Kriegszeiten, weil sein Eheweib ziemlich bei Jahren und er das Hauswesen nicht mehr nutzlich fortführen kann, verkaufte Mathias Hug den Hof seinem Tochtermann Anselm Ruef für 2340 fl. rauher Freiburger Münz und Währung. Schulden: 296 fl. Mitverkauft sind 25 Stück Hornvieh, 1 Pf erd samt Sattel und Geschirr, 3 Geißen und 1 Bock. Leibgeding mit 1 Kuh, 1 Geiß, 1 Sau, 2 Hennen, dazu Frucht. Der Bauer soll hinten im Haus zur Wohnung ein Leibgeding-Stüble mit 3 Kämmerlein baldmöglichst bauen und für den Vater alle Frondienste abrichten, wofür ihm der Vater täglich 4 Kreuzer bezahlt. Wenn nötig, soll der Bauer dem Leibgedinger das Pferd ohne Widerred und Vergeltnuß hergeben. (61/10789 S. 482-489)

1736 Nachdem die Eheleute auf dem Leibgeding „zum allgemeinen Ärgernis ein Gezank- und Haderleben" führten und den Ehestreit sogar vor den Bischöflichen Kommissar als geistlichen Richter brachten, änderten sie am 23.03.1736 ihre Heiratsabrede und wollen nun in Frieden miteinander leben. (61/10790 S. 379-384)

Nach der Heiratsabrede vom 27.05.1746 nimmt er sie zu sich in sein Häusle. Er hat aus 1. Ehe 5 Kinder, die zum Voraus 1500 fl. erhalten. (61/10794 S. 318 f.)
Last Modified 2 December 2020Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit