Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameChristian HETTICH HÄTTICH
Birth Date10 April 1713
Birth PlaceSt.Peter - Vorderwillmenhof
Death Date5 July 1775 Age: 62
Death PlaceEschbach - Schönberghof
Occupationehemals Spitalhofmaier St.Peter, Wagner
Spouses
Birth Date13 February 1716
Birth PlaceEschbach - Grundhof
Death Date18 December 1794 Age: 78
Death PlaceEschbach - Schönberghof
FatherGeorg FALLER (1685-1748)
MotherUrsula SAUM (1685-1768)
Marr Date22 January 1748
ChildrenJosef (-~1785)
Notes for Christian HETTICH HÄTTICH
Krummholz, Wagner auf dem Spittelhof, 1754 gen., herrschaftlicher Wagner und Spittelmaier, bis 1766, kaufte 1766 den Schönberghof in Eschbach

kaufte 1766 das Hizihäusle und tausche mit Christian Hilzinger gegen den Schönberghof in Eschbach 937
Wagner und Verwalter auf dem Spittelhof/St.Peter. Später Schönberghofbauer/Eschbach-Lindenberg. Großer Förderer der Rosenkranz-Bruderschaft.

Hilzihäusle, früher Scherlenzenhofhäusle („Untere Langeck“) Der Scherlenzenbauer Mathias Scherer verkaufte 1712 an Georg Scherzinger, den Ehemann seiner Schwester Christina Scherer, ein Stück Feld für den Bau eines Hauses, das später nach der Familie Hilzinger Hilzihäusle genannt wird. 1713 verkauft Georg Scherzinger die Liegenschaft mit dem im Bau befindlichen Häusle an Jakob Gehr, einen Bauernsohn vom Mooshof. Nach dessen Tod im Jahr 1733 verehelichte sich seine Witwe Anna Molz mit  Mathias Heitzler von Ibental. Nach dessen Tod  folgte ihm 1751 sein Stiefsohn Johann Gehr, der 1755 Christina Tritschler vom Bergjörgenhof heiratete. Nach dem Tod seines Schwagers, dem Bergjörgenbauer Johann Tritschler, wurde Johann Gehr 1766 Bauer auf dem Bergjörgenhof. Das Hilzihäusle verkaufte er an Christian Hättich, der 10 Tage später mit Christian Hilzinger, bisher Schönbergbauer, tauschte und auf den Schönberghof zog. Nach dem Tod von Christian Hilzinger übernahm die Tochter Magdalena Hilzinger 1773 das Gut und heiratete 1774 Mathias Heitzmann von St. Peter. Deren Tochter Ursula Heitzmann, seit 1821 mit Johann Vetter verheiratet, wurde 1831 Eigentümerin des Guts. Die Eheleute übergaben 1846 das Gut ihrer Tochter Maria Anna Vetter, die sich 1845 mit Johann Hug verehelicht hatte. Johann Hug vergrößerte 1853 und 1854 den Grundbesitz durch Zukauf von Grundstücken. Nach seinem Tod 1854 heiratete Maria Anna Vetter den verwitweten Landwirt Johann Fräßle von St. Peter. Die älteste Tochter aus erster Ehe, Magdalena Hug, übernahm das Gut und heiratete 1866 Christian Fräßle vom Fräßlehof in St. Peter. Unter ihm brannte 1875 der Hof ab und wurde wieder errichtet. Im Jahr 1925 übernahm der jüngste Sohn Max Fräßle das Gut. Nach  seinem Tod 1951 wurde seine Tochter Pauline Fräßle Eigentümerin, die sich 1949 mit Emanuel Dold verehelicht hatte. 1982 übernahm die Tochter Roswitha Dold das Gut, das sie mit ihrem Ehemann Alfred Dold geb. Metzger führt.
Im Hilzihäusle wird nach wie vor teilweise Landwirtschaft betrieben und seit vielen Generationen die Imkerei gepflegt. Es werden noch Kartoffeln angebaut. Viel Wert wird auf alte Obstbaumsorten gelegt. Seit 1975 stehen keine Kühe und Schweine mehr in den Ställen, daher ist das Feld z. T. verpachtet. Neben der Landwirtschaft ist heute im Hilzihäusle auch Kunst und Handwerk daheim: Alfred Dold als Holzschnitzer, Roswitha Dold als Korbflechterin (eigener Weidenanbau) und Liedermacherin. Auch die Töchter Rebekka und Theresa führen die Tradition als Sängerinnen fort. Das Musizieren und Liedersingen war den Bewohnern des Hilzihäusles schon immer wichtig gewesen, wie man aus alten Erzählungen weiß.
Agatha Hug, eine Tochter von Johann Hug und Maria Anna Hug geb. Vetter, wanderte 1880 nach Michigan/USA aus. Dort gründete sie mit ihrem Ehemann Georg Fräßle vom Fräßlehof in St. Peter einen Hof, der heute noch Frasle-Farm heißt.
Notes for Gertrud (Spouse 1)
5 Kinder
Last Modified 24 August 2025Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit