NamePeter HERMANN 
Birth PlaceStegen
Death Datecirca 1824
Spouses
Birth Date1768
Birth PlaceStegen - Oberbirken
Death Date27 April 1853 Age: 85
Death PlaceStegen - Oberbirken
Notes for Peter HERMANN
erster Besitzer von Haus No. 41 Oberbirken
Dieses Haus wurde im Jahr 1725 auf herrschaftlichem Boden erbaut. Der Bodenzins von jährlich 3 fl. 15 kr. wurde in den Jahren 1851/52 mit 58 fl. 39 kr. abgelöst. An Eigentümer findet man urkundlich nachgewiesen: Peter Hermann und Maria Vetter. Letztere verehelichte sich nach dem Tode ihres Mannes mit Thomas Janz. Im Jahr 1837 übergaben die letztgenannten Eheleute das Gütchen dem Sohn I Ehe Georg Hermann Dreher für 950 Gulden. Dieser verkaufte das Anwesen im Jahr 1860 an Andreas Dilger Witwe Magdalena geb. Hug in Eschbach für 1500 Gulden, sie verkaufte das Gut im gleichen Jahre an den Witwer Georg Hummel von Eschbach für 1400 Gulden. Auf dessen Ableben erhielt im Jahr 1872 Ignaz Hummel Landwirt in Eschbach das Anwesen für 1610 Gulden zugeschlagen. Er verkaufte dasselbe im gleichen Jahr an Josef Tritschler hier für 1650 Gulden. Dieser verkaufte das Gütchen im Jahr 1890 an Johann Pfister Schuhmacher hier für 2700 Mark. Im Jahr 1892 verkaufte dieser das Anwesen für 2500 Mark an Josef Wangler geb. am 29. Januar 1847 und seine Ehefrau Regina geb. Pfister geb. am 13. Juni 1859, mit welcher er sich am 4. März 1889 verehelichte; er starb am 19. Mai 1909.
Freiburger Zeitung 7.12.1805
Schulden-Liquidation.
Z.1.M. Nach dem von Peter Herrmann Taglöhner aus dem Bircher in der Vogtey Stegen, anher vorgelegten Schuldenstand ist er nicht fähig, aus seinem geringen Vermögen sämtliche Gläubiger zu befriedigen, oder zu bedecken. Es wird daher gegen ihn die Gant erkennt, und zur Suldenliquidation
Der 27ste Dezember angeordnet, wo alle diejenigen, welche eine rechtmäßige Forderung zu haben vermeynen, in dem herrschaftlichen Wirthshaus zu Weyler in der bemelten Vogtey Stegen erscheinen, ihre Forderung liquidiren, und sohin das weitere gewärtigen mögen, widrigens sie von dem in die Gant gezogenen Vermögen ausgeschlossen werden würden.
Freyburg d. 3. Dez. 1805.
Gräflich von Kageneck. Amt Dr. Ruef
Freiburger Zeitung 29.11.1806
Warnung. Z.2.M. Peter Herrmann von Stegen im Kirchzarter-Thal, von kleiner untersetzter Statur und sonst gutem gesunden Aussehen, welcher im v. J. durch leichtsinnige Handlungen in Gant gefallen, führt noch immer eine unstete Lebensart, und zieht, dem sichern Vernehmen nach, arbeitsscheu, nur in den benachbarten Gegenden, besonders im Waldkircher-Thal, herum, kauft von den Landleuten auf Kredit verschiedenes Kleinvieh ein, welches er dann gleich wieder weiter verhandelt, ohne dass er im Stand wäre, oder auch den Willen hätte, den ersten Verkäufer zu bezahlen, wodurch mancher gutmüthige Mensch um seine Haabe geprellt wird. Es wird daher jedermann gewarnet, sich mit diesen Menschen in einen Handel einzulassen, und wer durch seitherige Kaufshandlungen eine Forderung an ihn zu machen hat hat solche zur weiter Vorkehrung gegen Peter Herrmann binne 3 Wochen anher zu melden.
Freyburg den 22. Nov. 1806. Gräflich Von Kageneckisches Amt über Stegen. Dr. Ruef
Notes for Maria (Spouse 1)
Dieses Haus wurde im Jahr 1725 auf herrschaftlichem Boden erbaut. Der Bodenzins von jährlich 3 fl. 15 kr. wurde in den Jahren 1851/52 mit 58 fl. 39 kr. abgelöst. An Eigentümer findet man urkundlich nachgewiesen: Peter Hermann und Maria Vetter. Letztere verehelichte sich nach dem Tode ihres Mannes mit Thomas Janz. Im Jahr 1837 übergaben die letztgenannten Eheleute das Gütchen dem Sohn I Ehe Georg Hermann Dreher für 950 Gulden. Dieser verkaufte das Anwesen im Jahr 1860 an Andreas Dilger Witwe Magdalena geb. Hug in Eschbach für 1500 Gulden, sie verkaufte das Gut im gleichen Jahre an den Witwer Georg Hummel von Eschbach für 1400 Gulden. Auf dessen Ableben erhielt im Jahr 1872 Ignaz Hummel Landwirt in Eschbach das Anwesen für 1610 Gulden zugeschlagen. Er verkaufte dasselbe im gleichen Jahr an Josef Tritschler hier für 1650 Gulden. Dieser verkaufte das Gütchen im Jahr 1890 an Johann Pfister Schuhmacher hier für 2700 Mark. Im Jahr 1892 verkaufte dieser das Anwesen für 2500 Mark an Josef Wangler geb. am 29. Januar 1847 und seine Ehefrau Regina geb. Pfister geb. am 13. Juni 1859, mit welcher er sich am 4. März 1889 verehelichte; er starb am 19. Mai 1909.