NameChristina KAPP 
Birth Date1691
Birth PlaceGlottertal
Death Date28 February 1747 Age: 56
Death PlaceEschbach - Pfisterhof
Spouses
Death Date1745 Age: 56
Death PlaceEschbach - Pfisterhof
Birth Date16 March 1688
Birth PlaceEschbach - Pfisterhof
OccupationPfisterhofbauer 1722, vogt in Eschbach
ChildrenMaria (1715-1798)
Birth Date8 March 1673
Birth PlaceSt.Peter - Weisenhof
Death Date8 April 1751 Age: 78
Death PlaceSt.Peter - Rohr - Rohrerhof
Notes for Christina KAPP
Schwester der früheren Bäuerin Magdalena Kapp (t 1714)
Notes for Josef (Spouse 1)
Um 1710 Bauer auf dem Pfisterhof in Eschbach
Pfisterhof, früher Mittlerer Hof im Hintereschbach. Früher wurde der Pfisterhof der mittlere Hof im Hintereschbach genannt. Um 1500 war Jackle Weber Bauer, um 1570 Peter Müller und 1576 Ludi Gremmelspacher vom Schafhof in St. Peter. Nach dem Tod der Hofwitwe Katharina Iber im Jahr 1608 übernahm der Sohn Thomas Gremmelspacher den Hof. Er verstarb früh, denn spätestens 1618 war Konrad Mene Bauer, der vermutlich die Hofwitwe geheiratet hatte. Von ihm kam der Hof um 1627 an seine Stieftochter Anna Gremmelspacher, die ihn mit ihrem Ehemann Georg Hauri vom Schererhof übernahm. Nach dem Tod der Anna Gremmelspacher um 1638 heiratete Georg Hauri Christina Rohrer, die Hoferbin des Hugmichelhofs, mit der er um 1645 auf den Hugmichelhof wechselte. Auf dem Pfisterhof wurde Mathias Pfister Bauer, der von Wagensteig stammte. Mit seiner Frau Maria Stirer hatte er seit ca. 1630 auf dem Ziegelhof und auf der Spirzen gelebt. Sein Vater war vermutlich Martin Pfister, der mit Anna Rumbach in Wagensteig verheiratet war, denn bei Reparaturarbeiten am Pfisterhof fand man 1881‚Zollzettel’ von Martin Pfister aus dem Jahr 1634. Auf Mathias Pfister folgte 1679 sein gleichnamiger Sohn, 1702 Philipp Heitzmann von St. Peter, der die Hofwitwe Katharina Gremmelspacher heiratete. Um 1710 übernahm der Hoferbe Joseph Pfister, der auch Vogt in Eschbach war, den Hof. Sein Sohn Georg Pfister heiratete die Erbin vom Gabelgut und wurde Gabelbauer, die Tochter Ottilia heiratete Johann Walter, Michelisbauer in Stegen. Den Pfisterhof übernahm 1747, zwei Jahre nach dem Tod des Vaters, der 18-jährige Sohn Christian Pfister. Ihm folgte 1789 Mathias Pfister, dessen einziger Sohn aus erster Ehe kurz nach der Geburt gestorben war. 1804 musste der Hof ‚wegen übler Wirtschaft‘ an Christian Kury verpachtet werden, der ihn bis 1810 führte. Ende 1809 übergab Mathias Pfister seiner ältesten Tochter erster Ehe namens Maria Pfister den Hof, die kurz danach Joseph Saum vom Kreuzbauernhof in St. Peter heiratete, der auch Vogt in Eschbach war. Sein gleichnamiger Sohn übernahm den Hof 1842 und starb schon 1846, kurz vor seinem einzigen Sohn Wilhelm. Die Hofwitwe Magdalena Schweizer vom Bammertenhof heiratete noch im gleichen Jahr Andreas Rombach vom Felixenhof. Nachdem die Hoferbin Maria Saum, seit 1864 Ehefrau des Hinterbauern Andreas Rombach, für 1000 Gulden Abstandsgeld auf ihr Erbrecht verzichtet hatte, übernahm 1870 ihre Stiefschwester Karolina Rombach den Pfisterhof. Diese heiratete Bernhard Steyert, den einzigen Sohn vom Scherthomashof, dessen Mutter den Scherthomashof 1862 nach dem Tod ihres Ehemanns verkauft hatte.
1919 teilten die Eheleute Bernhard Steyert und Karolina Rombach den Hof. Der Sohn Otto Steyert übernahm das bisherige Berghaus des Pfisterhofs, den sog. Pfisterhäuslehof mit 36 ha Gelände, und den Pfisterhof mit 27 ha erbte die Tochter Amalie Steyert, die Pius Dold vom Engelwirtshaus heiratete. Die Eheleute hatten fünf Kinder. 1956 übernahmen Max Dold und seine Ehefrau Kreszenz geb. Hug vom ‚Küferhäusle‘ in Eschbach-Untertal den Pfisterhof und die dazugehörigen Gebäude Stöckle und Mühle. Die Eheleute Max und Kreszentia Dold hatten acht Kinder. Am 30.12.1957 brannte das 300 Jahre alte Hofgebäude durch einen Kurzschluss völlig ab. Danach wurde die Mühle sofort als Notunterkunft umgebaut. Der Hof wurde wieder aufgebaut und im Spätherbst 1958 wieder bezogen. 1962 verstarb mit 41 Jahren die Ehefrau nach der Geburt des achten Kindes.
1970 musste Max Dold 5 ha Wald im Langenbach an den Staat verkaufen, da der Hof in wirtschaftliche Schieflage geraten war. 1971 verunglückte der Sohn Leo, der als Hofnachfolger bestimmt war. Wegen einer schweren Erkrankung übergab Max Dold am 1.1.1975 den Hof Sohn Pius. Am 6.1.1975 verstarb Max Dold. Pius Dold heiratete Erika Altrock aus Freiburg. Aus dieser Ehe wurden vier Kinder geboren.
Notes for Josef (Spouse 2)
Josef Schuler wohnte bis 1714 im Glottertal, „Bauer im GummaHof“, 1714 bis 1736, er hatte 1732 1301 fl. Schulden,
1736 Jäger, 1751 „alt Rohrer-Bauer“. Beim Tod Fahl an das Kloster: 1 Pferd im Werte von 56 fl.
24. Februar 1720
Josef Schuler, Bauer im Rohr, verkauft an den Sattler Georg Kreutz sein in der Gumma gelegenes, eigentümliches Haus mit Hofstatt für 130 fl. (Dilgerhäusle). (61/10785)
18. Mai 1736
Auf obrigkeitliche Erlaubnis hat Josef Schuler seine Kinder und Erben zusammenberufen, weil er und sein Weib dem Hauswesen wegen ziemlichen Alters und anderer Ursachen nicht mehr nutzlich vorzustehen getrauen und sich zur Ruhe
setzen wollen. Er verkaufte das Hofgut dem rechtmäßigen Besitzer, dem Sohn Josef Schuler, nämlich Haus und Hof,die halbe Mühle mitallem Schiff und Geschirr, Acker, Matten, Holz, zahmes Feld, Wunn und Weid, Trieb und Trab, alles, was Nuth und Nagel, Stock und Lochen in sich begreifen, mit allen Beschwerden, Recht und Gerechtigkeiten, ferner 38 Stück Rindvieh, 2 Pferde, 1 Fülle, 1 Schwein, 3 Geißen, 5 Schäfle, für 3150 fl. Freiburger Währung. Leibgeding mit Herberg im Haus, die Stuben-Kammer, den Winkel beim oberen Ofenbank, dazu 1 Kuh, 2 Geißen und 1 Schwein mit Feld in der Brunnkelle und im Steinmättle. Gesamtvermögen 3947 fl., abzüglich 2222 fl. Verpflichtungen, so daß den 6 Kindern
1724 fl. oder je 287fl. verbleiben. (61/10790S. 416-427)