Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameHermine DILGER
Birth Date1 January 1879
Birth PlaceStegen - Rechtenbach
Death Date24 November 1959 Age: 80
Death PlaceEschbach
FatherMathäus od Mathias DILGER (1844-1919)
MotherRosina GREMMELSPACHER (1838-1882)
Spouses
Birth Date10 July 1874
Birth PlaceEschbach
Death Date7 October 1929 Age: 55
Death PlaceEschbach
OccupationSchmiedemeister in Eschbach
FatherHermann FESER (1839-1896)
MotherKarolina Schmid / Schmidt (1840-1896)
ChildrenWilhelm (1902-1972)
 Albert (1912-1953)
 Rosa (1917-)
 Josef (1921-1941)
Notes for Hermine DILGER
starb am Schlaganfall
Notes for Pius (Spouse 1)
starb an Herzlähmung

übernahm 1900 die Schmiede in Eschbach, ca 1900 Besitzer der Untermühle in Eschbach
Batterieschmied im 2. Bd. Feld-Art. Reg. 30
Feuerwehr Eschbach: Als Spritzenmeister waren vom Gemeinderat eingesetzt:
1880 Schmied Feser und Sattler Strecker
1898 Sattler Strecker
1912/1919 Hermann Strecker und Pius Feser

Die alte Eschbacher Schmiede gehörte zum Hummelhof und wurde vor 1700 abgetrennt. Als erster Schmied in Eschbach ist Michael Köpp bekannt, der 1629 seine Schmiede verkaufte und wegzog. Später wurde eine neue Schmiede gebaut, die Martin Maier, seit etwa 1675 Bauer auf dem Hummelhof, mit dem Hof um 1680 an den Schmied Jakob Fehrenbach aus Waldau verkaufte und die nach dessen Tod 1695 mit dem Hummelhof ans Kloster kam. Die alte Schmiede behielt Martin Maier für sich, sie kam um 1713 an seine Tochter Elisabeth Maier. Diese heiratete in erster Ehe Jakob Beurlin, der bald starb, in 2. Ehe 1714 Christian Feser, der von der Nessellachen in Breitnau stammte. Dieser übernahm die Schmiede und baute auf dem Gelände des Maierhofs ein neues Haus. Nach seinem Tod 1752 kam die Schmiede an seine Tochter Ursula Feser, die 1752 Joseph Schwarz aus Bruckbach in Breitnau heiratete. Nach dessen Tod heiratete seine 2. Ehefrau Anna Laule, eine Tochter vom Nadelhof in Oberbirken, 1767 den Schmied Georg Wangler aus Breitnau und tauschte mit dessen Bruder Michael Wangler, ebenfalls ein Schmied, die Schmiede in Eschbach gegen die Schmiede in Breitnau-Fahrenberg. Michael Wangler verkaufte schon 1769 die Eschbacher Schmiede an Johann Feser, einen Bruder der o.g. Ursula Feser, der 5 Jahre Klosterschmied in St. Peter war und dort die Tierheilkunde gelernt hatte. Sein Sohn Johann Feser, ebenfalls Schmied und Tierarzt, übernahm die Schmiede um 1795, die 1830 abbrannte. Johann Feser baute die Schmiede mit dem Wohnhaus wieder auf und  übergab sie 1831 an seinen Sohn Johann Feser. Um 1862 übernahm Hermann Feser die Schmiede, 1900 Pius Feser. Nach dessen frühem Tod 1929 führte sein Sohn Wilhelm Feser die Schmiede, bis sie um 1947 sein Bruder Albert Feser übernahm. Nach dessen Tod 1953 führte Wilhelm Feser die Schmiede weiter. Sie wurde bis in die 60er Jahre betrieben.
Mit dem Tod von Albert Feser 1953 wurde Adeline Feser geb. Blattmann vom Steingrubenhof in St.Peter und aus dieser Ehe hervorgegangene Kinder, Monika und Peter, Eigentümer der Eschbacher Schmiede. Im Jahr 1973 übernahm Peter Feser Schweißwerksmeister, von Adeline, seiner Mutter, die Schmiede. 1974 wurde das alte Wohnhaus mit Stallungen und Scheune zu Wohnzwecken ausgebaut. 1977 wurde das alte Schmiedegebäude auch abgerissen und zu einer Wohnung umgebaut. 1987 wurde das zur Schmiede gehörende abgetrennt und mit einem Einfamilienhaus bebaut.
Bis zum heutigen Datum sind die Anwesen Stegen Mitteltal 27-29 und 29A im Besitz der Familie Peter Feser.

Untermühle und Bäckerei. Die untere Mühle wurde vor 1700 vom Hummelhof abgetrennt. Der erste bekannte Müller auf der Untermühle war Johann Pfaff aus Furtwangen, der 1669 starb. Jakob Pfaff vom Steighof in St. Peter zog um 1690 als Müller, Bäcker und Wirt auf die Eschbacher Mühle, die sein Sohn Andreas Pfaff gegen 1710 übernahm. Nach dessen Tod 1741 heiratete seine Witwe, Maria Müller vom Bläsihof in Rechtenbach, Anton Rombach vom Maierhof, der die Mühle bis 1774 betrieb. Der Hauserbe Jakob Pfaff lebte mit seiner Familie in Wittental, wo er 1765 starb. Erst seine Witwe Eva Pfister übernahm mit ihrem zweiten Ehemann Simon Hornecker 1774 die Mühle, die seit etwa 1782 ihr Sohn Jakob Pfaff führte. Nach dessen Tod 1817 übergab seine Witwe Anna Hummel vom Hummelhof das Gut an den Erben Joseph Pfaff, der 1818 die ehemalige St. Jakobuskapelle, 1821 Wald in der Allmend und 1827 die obere Mühle kaufte. Nach dessen Tod 1852 übernahm sein Sohn Martin Pfaff die Mühlen. Da er keine Heirat zustande brachte, musste er 1853 die Liegenschaften an seinen Bruder Johann übergeben, der sie ebenfalls wegen Nichtverehelichung 1854 an die Erbengemeinschaft zurückgegeben musste. Diese verkaufte im selben Jahr an den Heinibauer Georg Salenbacher Wiesen im Hintereschbach und den Wald in der Allmend und ließ die Mühlen versteigern. Johann Pfaff ersteigerte sie, aber 1857 kamen sie durch Zwangsversteigerung an den Hummelbauern Andreas Gremmelspacher, der sie im selben Jahr an den Müller Anton Wehrle von Münchweier verkaufte. 1859 erwarb der Felixenbauer Andreas Rombach die Mühlen. 1876 übergab er die untere Mühle seinem Sohn, dem Müller Johann Georg Rombach, von dem sie 1880 an dessen Tochter Johanna Rombach kam. Da sie sich nicht innerhalb eines Jahres verheiratete, gab sie die Mühle wieder an die Eltern zurück, die sie 1885 zur Versteigerung brachten, wobei aber kein Gebot einging. 1887 verlor Johann Georg Rombach die Mühle in einer Zwangsversteigerung an den Mathislisbauern Mathias Rombach und den Oberbauern Ferdinand Rombach. 1898 wurde Mathias Rombach alleiniger Eigentümer der Untermühle, die sein Sohn Joseph Rombach, Mathislisbauer, übernahm. Später kaufte Pius Feser die Mühle, die seit 1899 Georg Gabler, Bäcker von Hammershof in Bayern, seit 1929 dessen Sohn, der Forstarbeiter Josef Gabler, in Pacht hatte. Um 1937 kaufte Josef Gabler die Mühle, die 1969 seine Tochter Christa Gabler übernahm, die Günter Scheideck heiratete.
Last Modified 14 April 2026Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit