Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameOttilia STEIERT
Birth Date26 November 1756
Birth PlaceKirchzarten
Death Date5 March 1828 Age: 71
Death PlaceOberried
Spouses
Birth Date1759
Birth PlaceEschbach - Hinterbauernhof
Death Date23 April 1814 Age: 55
Death PlaceEschbach
OccupationTaglöhner
MotherAnna Ruh
Marr Date6 May 1799
Marr PlaceEschbach
Birth Date12 June 1740
Birth PlaceEschbach
Death Date4 March 1820 Age: 79
Death PlaceEschbach - Haus St. Pet. N° 34
FatherChristian BEHA (1699-1775)
MotherMaria KALTENBACH (1706-)
Marr Date8 April 1818
Marr PlaceEschbach
Notes for Ottilia STEIERT
1799 Ehe - Beistände:
Michel Rombach, Vogt im Eschbach (St. Pet. N° 2)
Christian Zipfel, Taglöhner aus Kirchzarten
1818 Ehe-Beistände:
Joseph Saum, * 3.1.1775, Bauer und Vogt dahier, St. Pet. N° 27, n. v.
Michael Rombach, * 17.9.1754, Bauer im Styrental, St. Pet. N° 2, n. v.
Notes for Mathias (Spouse 1)
unbehauster Taglöhner im Eschbach
Eschbach st.petersch Haus Nr. 4
1799 Ehe - Beistände:
Michel Rombach, Vogt im Eschbach (St. Pet. N° 2)
Christian Zipfel, Taglöhner aus Kirchzarten
1814 Zeuge vom Tod der Agatha Pfister
Notes for Christian (Spouse 2)
Löwenwirtssohn in Eschbach st.petersch Haus Nr. 16
Durch einheirat Bauer auf dem Scherlenzenhof in Eschbach 1763 bis 1780
1781 Verkauf vom Bühlhof. Leibgedinger, zog später nach Eschbach
29. März 1781 Nach der Heiratsabrede kann der Hochzeiter auf ihrem Erblehenhof 26 Jahre hausen, jedoch ist er nur verpflichtet, 14 Jahre nacheinander zu hausen. Er bringt Vermögen im Werte von 600 fl. mit und sein Leibgeding auf dem Scherlenzenhof. Da dieses nicht gut in natura bezogen werden kann, erklärte sich der Scherlenzenbauer bereit, dafür jährlich 40 fl. zu zahlen.Es wird vermerkt, daß die Einlage des Hochzeiters im Vergleich zu den dermaligen Umständen der Hochzeiterin beträchtlich sei. Bei Vorableben der Hochzeiterin soll Kauf und Teilung geschehen, wobei der Hochzeiter die eingelegten 600 fl. zum Voraus erhält. Die Besitzgerechtigkeit verbleibt den Kindern aus 1. Ehe. Die Schuldenlast des Bühlhofs beträgt etwa 3800 fl. Nach den Hausjahren erhält Christian Beha ein Leibgeding. (61/13682 S. 275a ff.) Nach dem Verkauf des Bühlhofs im Dezember 1781 war Christian Beha Leibgedinger auf dem Bühlhof, später verzogen nach Eschbach.
1797 Ehe-Beistände:
Michael Rombach, Vogt im Eschbach (St. Pet. N° 2)
Johannes Hummel, Bauer im Eschbach (St. Pet. N° 21)
1815 Zeuge vom Tod der Maria Hug
1818 Ehe-Beistände:
Joseph Saum, * 3.1.1775, Bauer und Vogt dahier, St. Pet. N° 27, n. v.
Michael Rombach, * 17.9.1754, Bauer im Styrental, St. Pet. N° 2, n. v.

Der Scherlenzenhof, früher ‚Bei den roten Tannen‘ oder ‚Langeck‘ genannt, ist nicht mehr in Bauernbesitz. Um 1570 war Ulrich Wiedemann Bauer auf dem Hof, 1576 wird Georg Ganz genannt. Um 1600 war Georg Scherzinger Bauer, der mit Barbara Wiedemann, wohl einer Hoftochter verehelicht war. Wenige Jahre später war Thomas Vetter Bauer auf dem Scherlenzenhof, der im Pestjahr 1611starb. Martin Gantz, der auch Vogt in Eschbach war,  übernahm den Hof, verzog aber gegen 1622 ins Steurental. Spätestens um 1660 war Johann Scherer Bauer auf dem Scherlenzenhof und es ist möglich, dass auch sein gleichnamiger Vater schon Bauer auf dem Hof war. 1662 verpachtete Johann Scherer an den Grundbauernsohn Lorenz Faller für 12 Jahre die obere Langeck, auf der dieser den Langeckhof erbaute (seit 1977 Gemeinde St. Peter). 1669 verkaufte er an Mathias Maier vom Hummelhof die Säge und ein Stück Feld zum Bau eines Wohnhauses. 1683 übergab Johann Scherer die Langeck an seinen Sohn Jakob Scherer, den Scherlenzenhof an den Sohn Lorenz Scherer, den Namengeber des Hofs. Nach dessen Tod 1703 wurde Georg Zipfel aus Buchenbach durch Verehelichung mit der Hofwitwe Anna Haury  Scherlenzenbauer. Ihm folgten 1711 sein Stiefsohn Mathias Scherer, der 1712 Feld zur Erbauung des Hilzihäusles verkaufte, und um 1744 Andreas Scherer. Nach dessen Tod heiratete dessen Witwe Maria Heitzler aus Ibental 1763 Christian Beha vom Löwenwirtshaus, der den Hof bis 1775 führte. Ihm folgte als Pachtbauer bis 1780 Georg Ganter, der Ehemann der Hoftochter Ottilia Scherer, bis die Lehenbesitzerin Ursula Scherer 1780 den Hof übernehmen konnte. Sie heiratete Johann Hummel vom Hummelhof, der den Hof 1831 dem Sohn Ignaz Hummel übergab. Dieser kaufte 1857 die Säge zum Hof zurück. 1864 brannte das hölzerne Bauernhaus ab und wurde 1865 wieder aufgebaut. Auf Ignaz Hummel folgte 1875 sein gleichnamiger Sohn, 1907 Max Hummel, der 1910 das Nebengebäude an den Heinrich Zimmermann, den Ehemann seiner Schwester Marianna Hummel, abtrennte und den Hof 1917 an den Privatgelehrten Klemens Vogelsang verkaufte. 1926 kaufte die katholische Stiftungsverwaltung den Hof, von dem er an den Pensionsfond der Priester der Erzdiözese Freiburg kam. Von dem ehemals 58 ha großen Hof kamen 26 ha an die Gemeinde. Der Hof wurde seitdem von Pächtern geführt. Auf N. Läufer folgte Albert Riesle, der später auf den  Renzenhof zog. Er bewirtschaftete noch 19 ha. Nach Albert Riesle folgte Otto Scherer, der den Scherlenzenhof nur noch eingeschränkt landwirtschaftlich nutzte. 1955 hatte der Hof noch eine Betriebsgröße von 32 ha, von denen 19 ha verpachtet waren.
Last Modified 27 April 2026Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit