NameJohann Georg SALENBACHER 
Birth Date8 February 1807
Birth PlaceEschbach - Heinehof
Death Date30 June 1863 Age: 56
Death PlaceEschbach
OccupationHeinihofbauer seit 1830, Bürgermeister
Spouses
Birth Date4 December 1805
Birth PlaceBuchenbach - Wiesneck
Death Date26 August 1888 Age: 82
Death PlaceEschbach
Notes for Johann Georg SALENBACHER
Sie haben 8 Kinder.
Verkaufte 1828 das ehemalige Berghaus, den heutigen Klausenhof.
Bauer aufs Heinehof, vermutlich durch Kauf um 1830 auch Bauer auf dem Bergjörgenhof
lt. Gemeinderechnung versogte er 1835 Konrad Dilger
Bauer auf dem Bergjörgenhof, dessen Berghaus 1845 Martin Zipfel kauft
Wurde 1851 vom Bürgermeisteramt enthoben.
Seit 1854 Besitzer der Untermühle in Eschbach
Bergjörgenhof, früher Simonsbauernhof, später Sattlers. Der Bergjörgenhof, zu dem früher der Schwabenhansenhof als Berghaus gehörte, besteht schon lange nicht mehr. Er bildete einen schmalen Streifen, der sich östlich vom Maierhof über Winter- und Sommerseite des Eschbachtals erstreckte. Früher wurde er Simonsbauernhof, Berghof oder Bergjörgenhof genannt. Simonsbauernhof hieß er nach Simon Eckmann. Die Familie Eckmann ist seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert auf dem Hof nachzuweisen mit Nikolaus Eckmann, seit etwa 1633 Lorenz Eckmann, um 1670 Georg Eckmann und um 1700 Simon Eckmann. Um 1718 kam der Hof an Michael Tritschler, dessen Vater Verwalter in Bickenreute, später auf dem Baldenweger Hof war. Auf Michael Tritschler folgte 1760 sein Sohn Johann Tritschler als Bauer auf dem Simonshof. Nach dessen frühem Tod 1766 verehelichte sich die Witwe Maria Kapp nach Ohrensbach und verkaufte den Hof unter Vorbehalt der Besitzgerechtigkeit an ihren Schwager Johann Gehr, bisher Taglöhner im Hilzihäusle und seit 1755 mit Christina Tritschler verheiratet. Johann Gehr starb 1787 ohne Nachkommen, und seine dritte Ehefrau Gertrud Walter, eine Tochter vom Michelehof in Stegen, heiratete 1788 Georg Vogt vom Haurihof in Unteribental, den sog. Bergjörg, der auch Vogt im Sickingischen Eschbach war. 1815 erwarb Georg Vogt die Besitzgerechtigkeit des Hofes und übergab ihn an seine Tochter Theresia Vogt und deren Ehemann, den Schneider und Krämer Andreas Scherer, der bis 1828 Bauer auf dem Hof war. Dieser verkaufte 1827 das Berghaus mit den dazu gehörigen Grundstücken, den heutigen Schwabenhansenhof, an den Taglöhner Lorenz Zipfel und 1828 den verschuldeten Hof, der ehemals eine Größe von ca. 84 Jauchert hatte, an den Heinibauer Martin Salenbacher, der ihn seinem Hof angliederte. Andreas Scherer zog 1828 nach Freiburg, wurde Rebmann und Weinhändler.
1831 kaufte Andreas Vogt, von Beruf Sattlermeister, von dem Heinibauer Georg Salenbacher, der den Hof 1830 von seinem Vater übernommen hatte, sein ehemaliges Elternhaus mit einem kleinen Teil der früher dazu gehörigen Grundstücke zurück. Das Gut, jetzt Sattlers genannt, übernahm 1863 nach dem Tod des Andreas Vogt seine Witwe Franziska Ruh, die vom Peterbauernhof stammte. Diese übergab es 1864 an ihre Tochter Karolina Vogt, die 1861 den im Föhrental gebürtigen Georg Strecker, ebenfalls Sattlermeister, geheiratet hatte. Nach dem Tod der Karolina Vogt wurden Georg Strecker und seine einzige ersteheliche Tochter Barbara Strecker Eigentümer des Guts. Sie übergaben es 1901 an den Sohn zweiter Ehe, Hermann Strecker, wiederum Sattlermeister. Auf ihn folgten 1938 Wilhelm Strecker, Forstarbeiter, 1960 Siegfried Strecker und 2003 Markus Strecker.
Der Heinihof wurde früher der vordere oder vorderste Hof im Hintereschbach genannt. Um 1550 war Hans Wolleb Besitzer und von 1570 bis gegen 1690 die Familie Schneider mit Hans Schneider um 1570, dem Vogt Martin Schneider bis 1612, anschließend Hans Schneider, der gleichzeitig eine Wirtschaft betrieb, seit etwa 1646 Michael Schneider und seit 1681 Lorenz Schneider, der aber 3 Jahre nach der Hochzeit ohne Nachkommen starb. Durch Verehelichung mit der Hofwitwe Magdalena Zimmermann wurde 1684 Simon Eckmann aus Ibental Heinibauer, der 1691 mit seiner zweiten Ehefrau einen Hof in Buchenbach übernahm.
Im gleichen Jahr kaufte der aus der Schweiz stammende Heinrich Salenbacher, bisher Bauer auf dem Behnhof, den nach ihm benannten Heinihof, der seither im Eigentum seiner Nachkommen blieb. 1703 wurde Jakob Salenbacher Heinibauer, der 1708 mit seinem Bruder Johann Salenbacher, bisher Bauer auf dem Kapphof, den Hof tauschte und 1721 den Kapphof zusätzlich erwarb. Nach dem Tod von Johann Salenbacher 1725 heiratete die Hofwitwe Maria Eckmann Martin Steyert von Höfen. 1736 übernahm sein Stiefsohn Matthäus Salenbacher den Heinihof und tauschte mit seinem Bruder Joseph Salenbacher, der den Kapphof übernommen hatte. Nach dem Tod des Joseph Salenbacher übernahm 1761 Johann Salenbacher den Heinihof. Nach seinem Tod im Jahr 1788 kam der Schwiegersohn Michael Hauri, bisher Salzbauer, als Pächter auf den Hof, da der Hoferbe Martin Salenbacher erst 10 Jahre alt war. Dieser übernahm den Hof um 1797, kaufte 1828 den benachbarten Bergjörgenhof und verkaufte einen Monat später das Berghaus des Heinihofs, das Heinihäusle, den späteren Klausenhof, außerdem erwarb er Teile des Hummelhofs. Im Jahr 1830 übernahm den Hof sein Sohn Georg Salenbacher, der 1831 das Haus des ehemaligen Bergjörgenhofs mit einem Teil der dazugehörigen Matten an Andreas Vogt verkaufte. 1836 erbaute Georg Salenbacher ein neues steinernes Wohnhaus. Vom Bauernstolz der Heinibauern berichtet das Eschbacher Gemeindearchiv: „Als der Heinibauer Georg Salenbacher im April 1851 vom großherzöglichen Landamt des Bürgermeisteramtes enthoben wurde, habe er zum Amtmann, der ihn absetzte, ungefähr folgendes gesagt: Wenn ich auch des Amtes enthoben werde, bin ich immer noch der Heinibauer, wenn aber du des Amtes enthoben wirst, bist du gar nichts mehr.“
Ihm folgten 1865 Joseph Salenbacher, 1900 Pius Salenbacher, unter dem 1908 das alte hölzerne Hofgebäude abbrannte, und 1936 Hermann Salenbacher.
1957 übernahm sein Neffe Konrad Benitz den Hof, der Hedwig Fräßle vom Zipfeljockenhof heiratete. Seit 2008 sind die Tochter Ulrike Benitz und ihr Ehemann Karl Wehrle vom Scherlehof Eigentümer.
Klausenhof, früher Heinihäusle. Das ehemalige Berghaus des Heinihofs, heute Klausenhof, verkaufte der Heinibauer Georg Salenbacher 1828 mit 38 Jauchert Fläche an Christian Faller, der vom Domilishof stammte. 1854 übernahm der Sohn Nikolaus Faller, von dem der Hof seinen Namen hat, den Besitz. Für seine Mutter Magdalena Rombach musste er das Haus um eine Leibgedingswohnung erweitern. 1878 folgte dessen Sohn Joseph Faller, unter dem 1882 das Haus abbrannte und wieder aufgebaut wurde. Nach dem Tod von Joseph Faller 1902 wurde die Witwe Agatha Frei Eigentümerin des Guts, die es 1908 an den Sohn Wilhelm Faller übergab. Dessen Tochter Klara Faller erbte den Hof und heiratete 1954 Johann Linhard aus Oberkirnach, von denen der Hof 1986 an die Tochter Waltraud Linhard kam, die heute den Hof mit ihrem Mann Andreas Heitzmann aus St. Peter führt
Notes for Magdalena (Spouse 1)
8 Kinder, starb in Folge von Überfahren