Familien im Dreisamtal - Person Sheet
Familien im Dreisamtal - Person Sheet
NameAnna GREMMELSPACHER
Birth Date6 July 1798
Birth PlaceEschbach
Death Date10 January 1835 Age: 36
Death PlaceEschbach - Felixenhof
FatherMartin GREMMELSPACHER (1769-1845)
MotherMaria RUH (1771-1839)
Spouses
Birth Date6 July 1793
Birth PlaceEschbach - Felixenhof
Death Date12 June 1877 Age: 83
Death PlaceEschbach - Untere Mühle
Occupation Bauer auf dem Felixenhof bis 1857 und Bürgermeister
FatherFelix ROMBACH (1751-1820)
MotherAnna Katharina RAUFER (1753-1835)
Marr Date10 March 1822
Marr PlaceEschbach
ChildrenMaria (1824-1834)
 Andreas (1825-1867)
 Konrad (1827-1902)
 Johann Georg (1829-)
 Franziska (1831-1910)
 Josef (1833-1914)
Notes for Anna GREMMELSPACHER
1822 Trau-Zeugen:
Martin Gremmelspacher, Vater der Braut
Joseph Saum, Bauer u. Vogt dahier
Notes for Andreas (Spouse 1)
1821 Bauer auf dem späteren Felixenhof in Eschbach
1822 Trau-Zeugen:
Martin Gremmelspacher, Vater der Braut
Joseph Saum, Bauer u. Vogt dahier
1834/35 im Steuer-Register Eschbach
1857 verkaufte an den Bad. Staat und zog 1859 auf die Untere Mühle in Eschbach.
Das Gut wird an den Staat verkauft, Nutzzungsrecht im Wohnhaus noch bis 1.6.59

Der Felixenhof hieß früher der hinterste Hof im Hintereschbach. Ende des 16. Jahrhunderts kam Jakob Schneider als Bauer auf den Hof, dessen Geschlecht damals auf mehreren Höfen in Eschbach saß. Auf Jakob Schneider folgte vermutlich sein Sohn gleichen Namens, um 1617 Michael Braunbart. Katharina Schneider, eine Tochter des Jakob Schneider, verehelichte sich um 1627 mit Georg Gassenschmidt vom Hinterbauernhof, der den Felixenhof übernahm, später aber nach Attental übersiedelte. Um 1661 wurde Matthäus Hauri, ein Sohn vom Schererhof, Bauer auf dem Felixenhof, dem 1692 sein Sohn Mathias Hauri folgte. Dieser teilte von seinem Hof ein Gütle ab, das er 1696 an Gabriel Fehrenbach, nach ihm Gabelgut genannt, verkaufte. Die Hoftochter Christina Hauri erbte den Felixenhof und heiratete 1722 Georg Rombach vom Schwörerhof, der später Vogt in Eschbach war. Nach dessen Tod im Jahr 1764 bewirtschaftete sein ältester Sohn Georg Rombach für 10 Jahre als Pächter den Hof, bis sein jüngster Bruder, der Hoferbe Felix Rombach und Namengeber des Hofes, diesen übernehmen konnte. Dieser war wie sein Vater mehrere Jahre Vogt in Eschbach. Er starb 1820 und seine Witwe übergab den Hof 1821 dem Sohn Andreas Rombach, der Bürgermeister in Eschbach war. 1857 verkaufte er den Felixenhof mit dem Berghäusle an den badischen Staat, der die landwirtschaftlichen Flächen von Hof und Berghaus aufforsten ließ. Andreas Rombach zog 1859, als das Hofgebäude abgerissen wurde, auf die Untere Mühle in Eschbach, die er im selben Jahr von Anton Wehrle gekauft hatte.
Am Standort des ehemaligen Felixenhofs errichtete das Domänenärar Anfang der 1930er Jahre ein Forsthaus, in dem der Förster Rudolf Hensler mit seiner Familie lebte. 1968 kaufte Erich Hensler das Haus, das 2005 von Markus Hensler übernommen wurde.

Untermühle und Bäckerei. Die untere Mühle wurde vor 1700 vom Hummelhof abgetrennt. Der erste bekannte Müller auf der Untermühle war Johann Pfaff aus Furtwangen, der 1669 starb. Jakob Pfaff vom Steighof in St. Peter zog um 1690 als Müller, Bäcker und Wirt auf die Eschbacher Mühle, die sein Sohn Andreas Pfaff gegen 1710 übernahm. Nach dessen Tod 1741 heiratete seine Witwe, Maria Müller vom Bläsihof in Rechtenbach, Anton Rombach vom Maierhof, der die Mühle bis 1774 betrieb. Der Hauserbe Jakob Pfaff lebte mit seiner Familie in Wittental, wo er 1765 starb. Erst seine Witwe Eva Pfister übernahm mit ihrem zweiten Ehemann Simon Hornecker 1774 die Mühle, die seit etwa 1782 ihr Sohn Jakob Pfaff führte. Nach dessen Tod 1817 übergab seine Witwe Anna Hummel vom Hummelhof das Gut an den Erben Joseph Pfaff, der 1818 die ehemalige St. Jakobuskapelle, 1821 Wald in der Allmend und 1827 die obere Mühle kaufte. Nach dessen Tod 1852 übernahm sein Sohn Martin Pfaff die Mühlen. Da er keine Heirat zustande brachte, musste er 1853 die Liegenschaften an seinen Bruder Johann übergeben, der sie ebenfalls wegen Nichtverehelichung 1854 an die Erbengemeinschaft zurückgegeben musste. Diese verkaufte im selben Jahr an den Heinibauer Georg Salenbacher Wiesen im Hintereschbach und den Wald in der Allmend und ließ die Mühlen versteigern. Johann Pfaff ersteigerte sie, aber 1857 kamen sie durch Zwangsversteigerung an den Hummelbauern Andreas Gremmelspacher, der sie im selben Jahr an den Müller Anton Wehrle von Münchweier verkaufte. 1859 erwarb der Felixenbauer Andreas Rombach die Mühlen. 1876 übergab er die untere Mühle seinem Sohn, dem Müller Johann Georg Rombach, von dem sie 1880 an dessen Tochter Johanna Rombach kam. Da sie sich nicht innerhalb eines Jahres verheiratete, gab sie die Mühle wieder an die Eltern zurück, die sie 1885 zur Versteigerung brachten, wobei aber kein Gebot einging. 1887 verlor Johann Georg Rombach die Mühle in einer Zwangsversteigerung an den Mathislisbauern Mathias Rombach und den Oberbauern Ferdinand Rombach. 1898 wurde Mathias Rombach alleiniger Eigentümer der Untermühle, die sein Sohn Joseph Rombach, Mathislisbauer, übernahm. Später kaufte Pius Feser die Mühle, die seit 1899 Georg Gabler, Bäcker von Hammershof in Bayern, seit 1929 dessen Sohn, der Forstarbeiter Josef Gabler, in Pacht hatte. Um 1937 kaufte Josef Gabler die Mühle, die 1969 seine Tochter Christa Gabler übernahm, die Günter Scheideck heiratete.
Last Modified 30 April 2026Created 11 May 2026 using Reunion for Macintosh
erstellt im Dezember 2024
Kein Anspruch auf Richtigkeit bzw Vollständigkeit